Monat: September 2017

Mittlerweile ist es im Bewerbungsprozess üblich geworden, Telefoninterviews vor den eigentlichen Vorstellungsgesprächen zu führen.

Warum? Es spart den Firmen Zeit und Geld.

Deshalb: sei spontan. Sei vorbereitet. Und sei angezogen 🙂

Anders ausgedrückt:

  • sei darauf eingestellt, dass ein Recruiter dich ohne Termin „einfach so“ anruft – und sei dann spontan genug, eine plausible Entschuldigung vorzubringen, warum es gerade jetzt nicht geht und vereinbare einen Termin. Damit:
  • du dich vorbereiten kannst. Du solltest die Eckdaten der Stelle kennen. Und deinen Lebenslauf mit all seinen Ecken, Kanten und Lücken. Und deinen Elevator Pitch auch.
  • schmeiß dich in dein Business Outfit. Sitz gerade. Lächle. Deine Professionalität und Freundlichkeit hört und spürt der Recruiter am anderen Ende der Leitung.

(Teil 2) Markus Habermehl ist Unternehmer mit dem Schwerpunkt Finanzcoaching und Investing. Als dipl. Techniker HF Betriebstechnik in das Abenteuer Podcast gestartet, konnte er sich innert weniger Monate ein weltumspannendes Publikum aufbauen. Inzwischen hat Markus knapp 100 Folgen seines kostenlosen Finanzpodcasts produziert und veröffentlicht und führt wöchentlich über Skype durch Gruppencoachings für Anfänger auf dem Gebiet der finanziellen Freiheit.

Parallel dazu führt der passionierte Jäger und Ex-Soldat mit drei Partnern erfolgreich eine US Immobilien Corporation mit dem Schwerpunkt Land Flipping. Sein Ziel ist es, immer neue Business Ideen zu entwickeln und aufzubauen, welche zeit- und ortsunabhängig ausgeführt werden können.

  • Dein Elevator-Pitch

Habe keinen

  •  Was wolltest du als Kind werden und (falls zutreffend) warum bist du es nicht geworden?

Soldat; ich bin es geworden

  • Was ist dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?

Ich bin der Meinung, dass der Job selbst nebensächlich ist. Mir kommt es darauf an, was man daraus macht. Beispiel: Ich kann mir vorstellen, einen Imbisswagen zu kaufen und Currywurst zu braten. Warum? Weil ich Pommes frittieren will? Nein! Weil ich da schon planen würde mir nach und nach eine ganze Flotte dieser Wagen zuzulegen und Angestellte zu führen.

  • Was rätst du unseren Zuhörern, wenn sich ihr Umfeld gegen ihre berufliche Entscheidung stellt?

Das kommt darauf an, ob das Umfeld bereits da ist, wo man selbst hinmöchte. Falls nicht: Umfeld wechseln!

  • Wie motivierst Du Dich in schwierigen Phasen?

Gar nicht! Meistens liege ich sie auf dem Sofa aus und warte bis der Druck nicht mehr auszuhalten ist. Ich bediene noch viel zu oft das erste Parkinson‘sche Gesetz: Ein Projekt bedarf immer so viel Zeit, wie dafür zur Verfügung steht. Allzu viele schwierige Phasen gibt es allerdings nicht mehr, da ich den Luxus geniesse nur noch das zu tun, was ich liebe.

  • Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Fähigkeiten, für den Mitarbeiter/Angestellten der Zukunft?

Gesunder Menschenverstand

Zuverlässigkeit

Menschenfreundlichkeit

Im Interview hat Markus uns quasi ein kostenloses Finanzcoaching zukommen lassen. Unsere 3 Top-Learnings daraus:

1. Wenn Du x rausgibst, und dann x-y zurückbekommst, ist das eine Ausgabe.

Wenn Du aber x rausgibst, und dafür x+y zurückbekommst, ist das eine Investition. Das gilt für Liebe, Zeit, Emotionen und Geld gleichermaßen.

Also: Geld ausgeben ist per se nicht negativ – solange es eine Investition ist!

2. Was ist Geld? Geld ist ein Gutschein für geleistete Energie, dessen Wert auf Vertrauen basiert.

3. Um Dich aus dem Hamsterrad zu befreien, solltest Du 6 Konten führen. Auf diese Konten überweist Du direkt nach Gehaltseingang folgende Anteile:

10% für einen Geldmagnet

10% für „intelligente“ Spenden

10% aufs Investmentkonto

10% für Deine Weiterbildung

10% für Spaß

50% für Deinen Lebensunterhalt

..dafür musst Du natürlich entweder Deine Kosten soweit reduzieren oder Dein Gehalt / Deinen Umsatz soweit steigern, dass Deine Fixkosten 50% davon nicht übersteigen…

Markus Habermehl organisiert außerdem regelmäßige Cashflow-Abende. Das Cashflow 101-Spiel basiert auf Robert Kiyosakis Buch „Rich Dad, Poor Dad“. Das Spiel ähnelt Monopoly und wurde mit der Absicht konzipiert, den Spielern spielerisch beizubringen, wie sie aus dem Hamsterrad (engl. rat race) aussteigen können, um finanziell frei zu sein.

Und das beste: Markus hat uns angeboten, einen exklusiven Berufsoptimierer-Cashflow-Abend zu organisieren! Sei unter den ersten 4, die sich dafür anmelden, hol Dir Dein Berufsoptimierer-Cashflow-Ticket für nur €35,- und spiele mit Markus und den Berufsoptimierern einen Abend lang Cashflow 101! Hier kannst Du Dich anmelden.

Buchempfehlungen:

Robert Kiyosaki

„Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“

Gerald Hörhan z.B.

Jürgen Müller

Drei-Speichen-Regel: Das 1600 Jahre alte Geheimnis der ertragreichen und sicheren Geldanlage

So erreichst Du Markus Habermehl:

http://panzerknacker-podcast.com/

host@panzerknacker-podcast.com

www.facebook.com/panzerknackerpodcast

www.panzerknacker-podcast.com/itunes

(Teil 1) Markus Habermehl ist Unternehmer mit dem Schwerpunkt Finanzcoaching und Investing. Als dipl. Techniker HF Betriebstechnik in das Abenteuer Podcast gestartet, konnte er sich innert weniger Monate ein weltumspannendes Publikum aufbauen. Inzwischen hat Markus knapp 100 Folgen seines kostenlosen Finanzpodcasts produziert und veröffentlicht und führt wöchentlich über Skype durch Gruppencoachings für Anfänger auf dem Gebiet der finanziellen Freiheit.

Parallel dazu führt der passionierte Jäger und Ex-Soldat mit drei Partnern erfolgreich eine US Immobilien Corporation mit dem Schwerpunkt Land Flipping. Sein Ziel ist es, immer neue Business Ideen zu entwickeln und aufzubauen, welche zeit- und ortsunabhängig ausgeführt werden können.

  • Dein Elevator-Pitch

Habe keinen

  •  Was wolltest du als Kind werden und (falls zutreffend) warum bist du es nicht geworden?

Soldat; ich bin es geworden

  • Was ist dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?

Ich bin der Meinung, dass der Job selbst nebensächlich ist. Mir kommt es darauf an, was man daraus macht. Beispiel: Ich kann mir vorstellen, einen Imbisswagen zu kaufen und Currywurst zu braten. Warum? Weil ich Pommes frittieren will? Nein! Weil ich da schon planen würde mir nach und nach eine ganze Flotte dieser Wagen zuzulegen und Angestellte zu führen.

  • Was rätst du unseren Zuhörern, wenn sich ihr Umfeld gegen ihre berufliche Entscheidung stellt?

Das kommt darauf an, ob das Umfeld bereits da ist, wo man selbst hinmöchte. Falls nicht: Umfeld wechseln!

  • Wie motivierst Du Dich in schwierigen Phasen?

Gar nicht! Meistens liege ich sie auf dem Sofa aus und warte bis der Druck nicht mehr auszuhalten ist. Ich bediene noch viel zu oft das erste Parkinson‘sche Gesetz: Ein Projekt bedarf immer so viel Zeit, wie dafür zur Verfügung steht. Allzu viele schwierige Phasen gibt es allerdings nicht mehr, da ich den Luxus geniesse nur noch das zu tun, was ich liebe.

  • Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Fähigkeiten, für den Mitarbeiter/Angestellten der Zukunft?

Gesunder Menschenverstand

Zuverlässigkeit

Menschenfreundlichkeit

Im Interview hat Markus uns quasi ein kostenloses Finanzcoaching zukommen lassen. Unsere 3 Top-Learnings daraus:

1. Wenn Du x rausgibst, und dann x-y zurückbekommst, ist das eine Ausgabe.

Wenn Du aber x rausgibst, und dafür x+y zurückbekommst, ist das eine Investition. Das gilt für Liebe, Zeit, Emotionen und Geld gleichermaßen.

Also: Geld ausgeben ist per se nicht negativ – solange es eine Investition ist!

2. Was ist Geld? Geld ist ein Gutschein für geleistete Energie, dessen Wert auf Vertrauen basiert.

3. Um Dich aus dem Hamsterrad zu befreien, solltest Du 6 Konten führen. Auf diese Konten überweist Du direkt nach Gehaltseingang folgende Anteile:

10% für einen Geldmagnet

10% für „intelligente“ Spenden

10% aufs Investmentkonto

10% für Deine Weiterbildung

10% für Spaß

50% für Deinen Lebensunterhalt

..dafür musst Du natürlich entweder Deine Kosten soweit reduzieren oder Dein Gehalt / Deinen Umsatz soweit steigern, dass Deine Fixkosten 50% davon nicht übersteigen…

Markus Habermehl organisiert außerdem regelmäßige Cashflow-Abende. Das Cashflow 101-Spiel basiert auf Robert Kiyosakis Buch „Rich Dad, Poor Dad“. Das Spiel ähnelt Monopoly und wurde mit der Absicht konzipiert, den Spielern spielerisch beizubringen, wie sie aus dem Hamsterrad (engl. rat race) aussteigen können, um finanziell frei zu sein.

Und das beste: Markus hat uns angeboten, einen exklusiven Berufsoptimierer-Cashflow-Abend zu organisieren! Sei unter den ersten 4, die sich dafür anmelden, hol Dir Dein Berufsoptimierer-Cashflow-Ticket für nur €35,- und spiele mit Markus und den Berufsoptimierern einen Abend lang Cashflow 101! Hier kannst Du Dich anmelden.

Buchempfehlungen:

Robert Kiyosaki

„Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“

Gerald Hörhan z.B.

Jürgen Müller

Drei-Speichen-Regel: Das 1600 Jahre alte Geheimnis der ertragreichen und sicheren Geldanlage

So erreichst Du Markus Habermehl:

http://panzerknacker-podcast.com/

host@panzerknacker-podcast.com

www.facebook.com/panzerknackerpodcast

www.panzerknacker-podcast.com/itunes

Bis zu 70% der Stellen werden nicht öffentlich ausgeschrieben, sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB. Die Gründe sind vielfältig und reichen von gebotener Eile bei der Stellenbesetzung über Kostenersparnisse bis hin zu einer höheren Trefferquote.

Für die Bewerber mag das zunächst erschreckend klingen, hat aber auch seine Vorteile: sie müssen mit weniger Konkurrenz rechnen, wenn sie sich auf diese Art und Weise bewerben, haben einen größeren Pool an Firmen, bei denen sie sich bewerben können – und die Bewerbung wird auf jeden Fall angeschaut.

Wie aber Netzwerken? Entweder online über XING und LinkedIn. Oder ganz klassisch offline, in „real life“. Am besten ist aber eine Kombination aus beidem.

Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch der Blogartikel von Lars Hahn in seinem Blog „Systematisch Kaffeetrinken“ mit dem Titel „Lasst uns froh und social sein“

Die 3 Learnings dieser Episode:

  1. Netzwerken ist eine Lebenseinstellung
  2. durch Geben zum Erfolg
  3. übe Dich in Soziabilität statt Asozialität

(Teil 1) Stefanie Koch ist gelernte Bankkauffrau, hat Arbeits- und Organisationspsychologie studiert und anschließend lange als Beraterin in verschiedenen Unternehmensberatungen gearbeitet. Vor 5 Jahren hat sich sich mit ihrer Firma „Einfach führen!“ selbstständig gemacht und 2016 das Projekt „We fucked up!“ ins Leben gerufen.

Ihre zwei Treiber: einmal, das Netz etwas ehrlicher zu machen, weg vom Bling Bling und Insta-Filtern. Zum anderen, um Fehler noch mehr auf die Bühne zu holen, und um Lernen und Netzwerken zu ermöglichen. 

Gestartet hat sie dieses Projekt 2016 auf dem Startup Weekend in Stuttgart und hat dort den Mentorenpreis erhalten. 

  1. Was wolltest du als Kind werden und (falls zutreffend) warum bist du es nicht geworden?

Ich wollte unbedingt Erfinder werden. Mein Vater hatte mir als kleines Kind eine fliegende Kiste versprochen, sozusagen eine Drohne der 80er. Wir haben zwar viel rumgebastelt, aber so richtig hat das nicht mit unserer Drohne geklappt. Aber es hat Spaß gemacht, und ich begann, viele Dinge in unserem Haus zu zerlegen und neu zusammen zu setzen. Ich erinnere mich noch dunkel, dass es etwas Stress wegen einer Uhr im Wohnzimmer gab…

Erfinder zu sein war einfach toll, weil man ja irgendwie alles machen und haben konnte, man musste es nur erfinden. Als Kind bin ich dann auch nicht so schnell an meine Grenzen gestoßen, wenn es mit der Zeitmaschine nicht geklappt hat, wurde aus dem Karton eben ein Roboter.

Mein Interesse an Ingenieursarbeiten ließ dann im Laufe der Zeit nach, also ist aus mir kein Edison geworden. Aber das Erfinden ist schon irgendwie geblieben, v.a., als ich mich 2012 selbstständig gemacht habe. Und „We Fucked Up“ ist meine neueste „Zeitmaschine“ :-).

  1. Wie motivierst du dich in schwierigen Phasen?

Kaffee. Schokolade. Netflix.

Nee, das sind eher Überbrücker.

Mich motiviert der Gedanke, dass es schon mal schwieriger oder aussichtsloser war, und ich überlege dann immer, wie ich damals „rausgekommen“ bin. Oft denke ich dann an mein Studienjahr in Australien zurück, als meine Freundin und ich mit einem 16 Jahre alten Ford Falcon Wagon – Priscilla, Queen of the Desert – ins Outback gefahren sind, und natürlich täglich mit Reifenwechseln und Keilriemen erneuern beschäftigt waren. Einmal ist Priscilla mitten im Outback liegen geblieben, und wir mussten 5 Stunden in glühender Hitze auf Rettung warten. Wenn ich das emotional und körperlich überstanden habe, dann wohl auch alles andere.

  1. Was ist dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?

Entspannt bleiben und sich ein Ausprobieren zugestehen. Jobs müssen heute nicht mehr lebenslang gemacht haben, und durch die Digitalisierung ist das eh unwahrscheinlich. Aber ernsthaft ausprobieren, nicht gleich nach 2 Tagen hinschmeißen, aber auch nicht zwei Jahre durchquälen. Ich habe zwischen Banklehre und Studium ein Jahr Praktika im Journalismus gemacht, bei 5 verschiedenen Redaktionen. Danach konnte ich mich fundiert gegen die Medienbranche entscheiden, obwohl die Freude am Schreiben geblieben ist, die ich heute noch auslebe und auch zu Geld machen kann.

Gleichzeitig finde ich es gut, sich Feedback von Freunden und Kollegen zu den eigenen Stärken einzuholen, und auch diese mehr und mehr im Job auszuprobieren. Bloß nicht an den Schwächen arbeiten, das ist verschwendete Lebenszeit.

  1. Was rätst du unseren Zuhörern, wenn sich ihr Umfeld gegen ihre berufliche Entscheidung stellt?

Coaching-Haltung einnehmen: Zuhören, Fragen rund um den Widerstand stellen, und die wichtigsten Argumente vielleicht sogar notieren, für die eigene Entscheidungsbildung. Das Umfeld macht das ja vermutlich nicht aus reiner Bosheit, sondern aus einer echten Motivation heraus, z.B. zum Schutz des Betroffenen. Und ich glaube, dass das Umfeld durchaus wichtige Botschaften bereithalten kann. Ich würde also Jedem raten, sich mit den Botschaften ruhig und entspannt auseinander zu setzen, und sie in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Wenn die einst gefasste berufliche Entscheidung dadurch nicht ins Wanken gerät, ist sie auch richtig.

Letztendlich lebt man sein eigenes Leben, und nicht das der anderen.

  1. Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Fähigkeiten, für den Mitarbeiter/Angestellten der Zukunft?

Flexibel sein.

Kooperieren können.

Den eigenen Tag sinnvoll gestalten können.

Buchtipps:

Frederic Laloux: Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit

Barbara Sher: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast 

Projekt „AUGENHÖHE“ und „AUGENHÖHEwege“

(Teil 2) Stefanie Koch ist gelernte Bankkauffrau, hat Arbeits- und Organisationspsychologie studiert und anschließend lange als Beraterin in verschiedenen Unternehmensberatungen gearbeitet. Vor 5 Jahren hat sich sich mit ihrer Firma „Einfach führen!“ selbstständig gemacht und 2016 das Projekt „We fucked up!“ ins Leben gerufen.

Ihre zwei Treiber: einmal, das Netz etwas ehrlicher zu machen, weg vom Bling Bling und Insta-Filtern. Zum anderen, um Fehler noch mehr auf die Bühne zu holen, und um Lernen und Netzwerken zu ermöglichen. 

Gestartet hat sie dieses Projekt 2016 auf dem Startup Weekend in Stuttgart und hat dort den Mentorenpreis erhalten. 

  1. Was wolltest du als Kind werden und (falls zutreffend) warum bist du es nicht geworden?

Ich wollte unbedingt Erfinder werden. Mein Vater hatte mir als kleines Kind eine fliegende Kiste versprochen, sozusagen eine Drohne der 80er. Wir haben zwar viel rumgebastelt, aber so richtig hat das nicht mit unserer Drohne geklappt. Aber es hat Spaß gemacht, und ich begann, viele Dinge in unserem Haus zu zerlegen und neu zusammen zu setzen. Ich erinnere mich noch dunkel, dass es etwas Stress wegen einer Uhr im Wohnzimmer gab…

Erfinder zu sein war einfach toll, weil man ja irgendwie alles machen und haben konnte, man musste es nur erfinden. Als Kind bin ich dann auch nicht so schnell an meine Grenzen gestoßen, wenn es mit der Zeitmaschine nicht geklappt hat, wurde aus dem Karton eben ein Roboter.

Mein Interesse an Ingenieursarbeiten ließ dann im Laufe der Zeit nach, also ist aus mir kein Edison geworden. Aber das Erfinden ist schon irgendwie geblieben, v.a., als ich mich 2012 selbstständig gemacht habe. Und „We Fucked Up“ ist meine neueste „Zeitmaschine“ :-).

  1. Wie motivierst du dich in schwierigen Phasen?

Kaffee. Schokolade. Netflix.

Nee, das sind eher Überbrücker.

Mich motiviert der Gedanke, dass es schon mal schwieriger oder aussichtsloser war, und ich überlege dann immer, wie ich damals „rausgekommen“ bin. Oft denke ich dann an mein Studienjahr in Australien zurück, als meine Freundin und ich mit einem 16 Jahre alten Ford Falcon Wagon – Priscilla, Queen of the Desert – ins Outback gefahren sind, und natürlich täglich mit Reifenwechseln und Keilriemen erneuern beschäftigt waren. Einmal ist Priscilla mitten im Outback liegen geblieben, und wir mussten 5 Stunden in glühender Hitze auf Rettung warten. Wenn ich das emotional und körperlich überstanden habe, dann wohl auch alles andere.

  1. Was ist dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?

Entspannt bleiben und sich ein Ausprobieren zugestehen. Jobs müssen heute nicht mehr lebenslang gemacht haben, und durch die Digitalisierung ist das eh unwahrscheinlich. Aber ernsthaft ausprobieren, nicht gleich nach 2 Tagen hinschmeißen, aber auch nicht zwei Jahre durchquälen. Ich habe zwischen Banklehre und Studium ein Jahr Praktika im Journalismus gemacht, bei 5 verschiedenen Redaktionen. Danach konnte ich mich fundiert gegen die Medienbranche entscheiden, obwohl die Freude am Schreiben geblieben ist, die ich heute noch auslebe und auch zu Geld machen kann.

Gleichzeitig finde ich es gut, sich Feedback von Freunden und Kollegen zu den eigenen Stärken einzuholen, und auch diese mehr und mehr im Job auszuprobieren. Bloß nicht an den Schwächen arbeiten, das ist verschwendete Lebenszeit.

  1. Was rätst du unseren Zuhörern, wenn sich ihr Umfeld gegen ihre berufliche Entscheidung stellt?

Coaching-Haltung einnehmen: Zuhören, Fragen rund um den Widerstand stellen, und die wichtigsten Argumente vielleicht sogar notieren, für die eigene Entscheidungsbildung. Das Umfeld macht das ja vermutlich nicht aus reiner Bosheit, sondern aus einer echten Motivation heraus, z.B. zum Schutz des Betroffenen. Und ich glaube, dass das Umfeld durchaus wichtige Botschaften bereithalten kann. Ich würde also Jedem raten, sich mit den Botschaften ruhig und entspannt auseinander zu setzen, und sie in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Wenn die einst gefasste berufliche Entscheidung dadurch nicht ins Wanken gerät, ist sie auch richtig.

Letztendlich lebt man sein eigenes Leben, und nicht das der anderen.

  1. Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Fähigkeiten, für den Mitarbeiter/Angestellten der Zukunft?

Flexibel sein.

Kooperieren können.

Den eigenen Tag sinnvoll gestalten können.

Buchtipps:

Frederic Laloux: Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit

Barbara Sher: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast 

Projekt „AUGENHÖHE“ und „AUGENHÖHEwege“

Kennst du das – du warst richtig gut vorbereitet, passt perfekt auf die Stelle und hast das Gefühl, dich im Vorstellungsgespräch auch gut geschlagen zu haben? Und bekommst dann doch eine Absage?

Das kann natürlich alle möglichen Gründe haben, und manche wirst du auch nie erfahren. Gerade, wenn diese Gründe heißen „Sie sind zu alt/zu jung“; „wir suchen eine Frau/einen Mann“; „Sie sind zu forsch“; „die Stelle gibt es gar nicht und wir wollten nur den Markt testen“; oder aber „die Stelle war längst intern besetzt“.

Gegen diese Argumente kann man nichts machen, und jemanden zu seinem Glück zwingen schon gar nicht (auch keinen Arbeitgeber).

Aber du kannst auch nach einer Absage Haltung bewahren und ein guter Verlierer sein. Und das am besten, indem du anrufst.

Denn: dir liegt höchstwahrscheinlich sehr viel an einer adäquaten Stelle und du möchtest gerne wissen, woran es gelegen hat, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Und genau das kannst du dem Recruiter auch sagen.

Wenn die Antwort lautet, dass es knapp war, dann frag ruhig, ob sie deine Unterlagen für eine spätere Stellenausschreibung behalten könnten. Oder ob du dich zu einem späteren Zeitpunkt noch mal melden darfst.

Und wer weiß – vielleicht ist dir die Absage ja auch versehentlich zugestellt worden.

Alles schon vorgekommen.

 (Teil 2) Nana Pfeiffer ist NLP Trainerin und ist seit vielen Jahren als Coach für persönliche Veränderung tätig. Mittlerweile ist sie mehr und mehr auch online tätig, z.B. im Rahmen von Online Kursen.

Seit sie vor knapp 5 Monaten Mutter geworden ist, rückt das Thema „Bewusstes Elternsein“ immer mehr in den Vordergrund – und genau hierzu arbeitet sie gerade an einem Online Kongress, der Anfang 2018 herauskommen soll.

Nanas Kontaktdaten:

www: nanapfeiffer.com

mail@nanapfeiffer.com

Nanas Buchempfehlungen:

Ralf Bihlmaier: Die Lösung

Talare Miedaner: Coach dich Selbst sonst Coacht dich keiner

Napoleon Hill: Glaube an dich und werde reich

Paolo Coelho: Der Alchimist

Fritz Hendrich: Horse Sense

Fritz Hendrich: Die vier Energien der Führung

Gary Chapman: Die fünf Sprachen der Liebe

Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation

Dr. Shefali Tsabary: The Awakened Family

(Teil 1) Nana Pfeiffer ist NLP Trainerin und ist seit vielen Jahren als Coach für persönliche Veränderung tätig. Mittlerweile ist sie mehr und mehr auch online tätig, z.B. im Rahmen von Online Kursen.

Seit sie vor knapp 5 Monaten Mutter geworden ist, rückt das Thema „Bewusstes Elternsein“ immer mehr in den Vordergrund – und genau hierzu arbeitet sie gerade an einem Online Kongress, der Anfang 2018 herauskommen soll.

Nanas Kontaktdaten:

www: nanapfeiffer.com

mail@nanapfeiffer.com

Nanas Buchempfehlungen:

Ralf Bihlmaier: Die Lösung

Talare Miedaner: Coach dich Selbst sonst Coacht dich keiner

Napoleon Hill: Glaube an dich und werde reich

Paolo Coelho: Der Alchimist

Fritz Hendrich: Horse Sense

Fritz Hendrich: Die vier Energien der Führung

Gary Chapman: Die fünf Sprachen der Liebe

Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation

Dr. Shefali Tsabary: The Awakened Family

Was ist dein Antreiber?

Für wen erreichst du Ziele?

Für wen machst du Sport?

Für wen gehst du über Grenzen?

Für andere? Oder für dich?

Zu oft tun wir Dinge, um anderen zu gefallen.

Aber wenn wir uns nicht um uns selber kümmern, dann werden wir auf lange Sicht auch anderen nicht gefallen.

Und wenn wir uns nicht selber Anerkennung schenken, wird es auch kein anderer tun.

In dieser Folge erzählen wir dir:

  • warum ein Vergleich mit anderen die Anleitung zum Unglücklichsein ist
  • warum Anerkennung und Wertschätzung von außen erst durch Anerkennung und Wertschätzung von innen kommt
  • und schließlich, warum dein neues Motto „Erst ich, dann du, dann ihr, dann die anderen“ heißen könnte.

Viel Spaß beim Hören!

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