Monat: Dezember 2017

Hast Du eine Vision für Dein Leben? Oder zumindest für 2018?

Eine Vision ist nicht zu verwechseln mit einem Traum. Eine Vision kann zwar manchmal als Traum beginnen, ist aber ein konkretes Bild in die Zukunft, das Du förmlich sehen, riechen, schmecken und hören kannst.

Und aus dieser Vision kannst Du konkrete Ziele ableiten, die Du dann wiederum in Unterziele, und im nächsten Schritt in konkrete Handlungsanweisungen herunter brechen kannst.

Und diese Handlungsanweisungen – also jeden Morgen zu wissen, was Du heute zu tun hast, um Dein Ziel zu erreichen – sind wichtig, damit Deine Vision nicht nur ein Traum bleibt.

Wir haben die letzten Tage des Jahres genutzt, um an unserer Vision zu arbeiten, und uns über unsere Ziele für 2018 klar zu werden. Wie sind wir dabei vorgegangen, und wie kannst Du vorgehen, wenn Du an Deinen Zielen, an Deiner Vision arbeiten möchtest?

 1. Reflexion

Hierbei geht es darum, Vergangenes zu reflektieren und daraus Schlüsse zu ziehen.

In unserem Fall haben wir uns folgende Fragen gestellt:

  • Was schätzen wir an der Zusammenarbeit?
  • Was ist gut gelaufen?
  • Was stört uns?
  • Was wünschen wir uns anders?

Daraus haben wir konkrete Absprachen getroffen.

2. Menschen

Mit wem möchtest Du in Zukunft mehr Zeit verbringen? Mit was für Kollegen möchtest Du in Zukunft zusammenarbeiten? Und in unserem Fall: mit welcher Art von Mensch arbeiten wir am liebsten zusammen, und welchen Menschen können wir am besten helfen?

3. Ziel

Jetzt formuliere Dein Ziel: was möchtest Du bis wann erreichen? Was brauchst Du noch, um dein Ziel zu erreichen? 

4. Vision

Visualisiere Dein Ziel – mithilfe eines Visionboards, einer Collage, eines Bildes, was auch immer Deins ist. Hänge Deine Vision gut sichtbar auf – es wird Phasen geben, in denen Du durchhängst und nicht mehr weiter weißt. Dann wird es Dir helfen, Dir Dein Ziel bildlich vor Augen zu führen.

5. Jahresplanung

Brich die Ziele in Unterziele herunter, formuliere Einzelprojekte, die dem großen Ziel dienen. Überleg, wie lange Du für welches Einzelprojekt brauchst. Und dann plane Dein Jahr – welche Projekte kannst du erst beginnen, wenn andere Dinge abgeschlossen sind? Wann musst Du spätestens mit einem Projekt beginnen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein soll? Wir haben zu diesem Zweck zwei Flipchartblätter quer nebeneinander gehängt und mit Post its gearbeitet.

Und hier ist übrigens unsere Vision:

Unsere Vision ist es, bis 2021 die Menschen 1 Million mal mit unserem Podcast berührt und ihnen dadurch Mut gemacht haben, auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen und ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Arbeitsleben anzustreben.

Konkret bedeutet das, dass wir bis zum 31.12.2020 1 Millionen Downloads erreichen und dadurch unsere Hörer dabei unterstützen wollen, IHREN Weg zu finden, IHRE Vision zu entwickeln und IHRE Ziele zu erreichen.

Viel Erfolg – und ein tolles 2018!!

Deine Katja & Dein Bastian

 

In dieser Folge nehmen wir Dich mit auf die Reise unseres Podcasts von unseren ersten Aufnahmen im Februar diesen Jahres bis heute – und sprechen über unsere persönlichen Highlights, unsere Learnings und unsere Lieblingsfolgen.

Und damit Du von unseren Learnings auch etwas Lernen kannst, haben wir sie Dir hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Tut Euch zusammen! Erstens macht es mehr Spaß gemeinsam, zweitens kann man sich besser gegenseitig pushen und hat bessere Ideen als alleine, drittens könnt Ihr Euch bei Zweifeln und Unsicherheiten besser unterstützen. Und es hilft auch enorm bei Punkt 3!
  2. Mach Fehler – aber mach! Es gibt nichts Schlimmeres, als gar nichts zu tun. Du hättest schon viel früher anfangen sollen? Letztes Jahr? Vor 5 Jahren? Oder 10? Frage an Dich: wann ist der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen? Vor 20 Jahren! Und der zweitbeste? Heute! Also mach!!
  3. Bleib dran! Der zweitwichtigste Punkt nach dem Anfangen ist das Dranbleiben – auch und gerade, wenn es nicht so anläuft wie gewünscht. Um dranzubleiben, hilft Punkt 1 ungemein 😉
  4. Sei authentisch! Wenn Du versuchst, eine Rolle zu spielen, wird das Dranbleiben (Punkt 3) auf Dauer äußerst anstrengend. Wenn Du aber Du selbst bist (alle anderen gibt es eh schon), fühlt es sich nicht wie harte Arbeit an – auch, wenn Du mal länger dransitzt
  5. Reflektiere regelmäßig, aber steh Dir dabei nicht im Weg! Denke über das nach, was Du gemacht hast, was daran gut war und was nicht. Lerne aus dem, was nicht gut war – und mach weiter!
  6. Vereinbarungen statt Erwartungen! In einer Partnerschaft (sei es geschäftlich oder privat) solltest Du nicht erwarten, dass der andere Dinge automatisch so sieht und tut wie Du. Jeder Mensch kommt aus einer anderen Welt, hat andere Erfahrungen gemacht, bringt andere Dinge mit und andere Sichtweisen. Besprecht, was Ihr voneinander erwartet, und trefft Vereinbarungen, wo es nötig ist!

 

Und unsere Lieblingsfolgen?

Alle Folgen sind auf ihre eigene Art unsere Lieblingsfolgen – oder hast Du eins Deiner Kinder etwa mehr lieb als das andere?! Höchstwahrscheinlich nicht. Und dennoch haben wir ein paar Highlights rausgepickt:

Anschreiben vermeiden

Perfekt unperfekt – der perfekte Perfektionismus

Das Vorstellungsgespräch

 

Und unsere persönlichen Interviewhighlights?

Unser erstes Interview: Felix Plötz

Das Interview, bei dem wir Alex Hartmann aus dem Konzept gebracht haben

Das Interview, in dem uns Fabian Esser, der Leiter Training & Development an der Personalentwicklung der TUI hat teilnehmen lassen.

Heute haben wir für Euch einen ganz besonderen Interviewgast: der Weihnachtsmann hat sich tatsächlich die Zeit genommen, einige Fragen zu beantworten!

Was der Weihnachtsmann als Kind werden wollte, wie er ans Schenken kam, wie er das dann professionalisiert hat und wie er sich heute organisiert – das erfährst Du in dieser Folge! 🙂

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!!

 

Laufende Nasen, tränende Augen – kaum jemand, den es zu dieser Jahreszeit nicht erwischt hat. Und dann stellt sich für die meisten die Frage: geh ich zur Arbeit – oder melde ich mich krank?

Die Hälfte der Deutschen hat sich im letzten Jahr schon einmal krank zur Arbeit geschleppt – aus Pflichtgefühl, Angst oder Rücksichtnahme. Auch wir können uns davon nicht freimachen – auch uns hat der Virus des Präsentismus schon mal erwischt. Aber tun wir den Kollegen damit wirklich einen Gefallen? Und uns selber?

Einer Studie zufolge (gefunden in diesem Artikel von Impulse) hilft Präsentismus den Unternehmen nicht, im Gegenteil: Präsentismus kostet richtig Geld. Und zwar im Durchschnitt € 2394,- pro Kopf und pro Jahr. Warum? Weil wir dadurch andere Kollegen anstecken, ggf. selber hinterher noch länger ausfallen oder Fehler machen, weil wir nicht so richtig fit und konzentriert sind.

Woran liegt das aber, dass so vielen Leuten das dennoch passiert, obwohl wir es eigentlich besser wissen müssten?

  1. Kollegialität – wir wollen die Kollegen nicht im Stich lassen
  2. Wahrung des sozialen Ansehens – Indianerherz kennt keinen Schmerz, oder: nur die Harten komm‘ in Garten
  3. Pflichtgefühl gegenüber der Arbeit – „ich muss doch nur noch das eine fertig machen“
  4. Furcht vor negativen Konsequenzen – sei es die Angst vor Kündigung, vor Statusverlust oder um die Entfristung
  5. Ablenkung – „mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf“

Und was machst Du, wenn Du für bestimmte Aufgaben tatsächlich unentbehrlich bist, diese aber zu bestimmten Fristen fertig sein müssen?

Sprecht über eine Vertretungsregelung / Notfallregelung / einen Plan B.

 

(Teil 1) Fabian Esser ist Trainer, Berater und Coach – und der Leiter des Bereichs Training & Development bei der TUI. In dieser Eigenschaft sprechen wir mit ihm darüber, wie die Personalentwicklung bei der TUI vonstatten geht, und warum diese sich gerade entschieden hat, ein komplett neues Personalentwicklungsprogramm über die gesamte TUI-Gruppe (bestehende aus 67.000 Mitarbeitern) einzuführen. Außerdem unterhalten wir uns darüber, welche Eigenverantwortung jeder Einzelne für seine Entwicklung und seine Zukunft hat – und warum es wichtig ist, die eigenen Ziele zu kennen.

 

  • Vorstellung unseres heutigen Interview-Gastes 

 Fabian Esser ist Leiter des Bereiches Training & Development der TUI Business und Service Gesellschaft der TUI Group und leidenschaftlicher Trainer, Berater, Coach.

  

  • Dein Elevator-Pitch

 Erfahrungen sind nur dann gut, wenn ich sie auch reflektiere und daraus lerne.

Das treibt mich an.

 

  • Was wolltest du als Kind werden und (falls zutreffend) warum bist du es nicht geworden?

 Koch

Ich bin in gewissem Maße Koch … ich arbeite mit vielen Unterschiedlichen Menschen und verbinde Gedanken, Gefühle und Handlungen zu einem Ganzen (wenn es gelingt :=)

 

  • Was ist dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?

 Höre auf Deinen Bauch und Deine Intuition.

 

  • Was rätst du unseren Zuhörern, wenn sich ihr Umfeld gegen ihre berufliche Entscheidung stellt?

 Das ist normal. Entwicklung findet immer dann statt, wenn etwas „rüttelt“ manchmal auch schmerzhaft ist.

  

  • Wie motivierst Du Dich in schwierigen Phasen?

Ich versuche auf das zu hören, was mir wichtig ist; bei mir zu bleiben.

  

  • Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Fähigkeiten, für den Mitarbeiter/Angestellten der Zukunft?
  1. Lernbereitschaft und Reflexionsfähigkeit
  2. Beziehungsfähigkeit
  3. Querdenken können

 

(Teil 2) Fabian Esser ist Trainer, Berater und Coach – und der Leiter des Bereichs Training & Development bei der TUI. In dieser Eigenschaft sprechen wir mit ihm darüber, wie die Personalentwicklung bei der TUI vonstatten geht, und warum diese sich gerade entschieden hat, ein komplett neues Personalentwicklungsprogramm über die gesamte TUI-Gruppe (bestehende aus 67.000 Mitarbeitern) einzuführen. Außerdem unterhalten wir uns darüber, welche Eigenverantwortung jeder Einzelne für seine Entwicklung und seine Zukunft hat – und warum es wichtig ist, die eigenen Ziele zu kennen.

 

  • Vorstellung unseres heutigen Interview-Gastes 

 Fabian Esser ist Leiter des Bereiches Training & Development der TUI Business und Service Gesellschaft der TUI Group und leidenschaftlicher Trainer, Berater, Coach.

  

  • Dein Elevator-Pitch

 Erfahrungen sind nur dann gut, wenn ich sie auch reflektiere und daraus lerne.

Das treibt mich an.

 

  • Was wolltest du als Kind werden und (falls zutreffend) warum bist du es nicht geworden?

 Koch

Ich bin in gewissem Maße Koch … ich arbeite mit vielen Unterschiedlichen Menschen und verbinde Gedanken, Gefühle und Handlungen zu einem Ganzen (wenn es gelingt :=)

 

  • Was ist dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?

 Höre auf Deinen Bauch und Deine Intuition.

 

  • Was rätst du unseren Zuhörern, wenn sich ihr Umfeld gegen ihre berufliche Entscheidung stellt?

 Das ist normal. Entwicklung findet immer dann statt, wenn etwas „rüttelt“ manchmal auch schmerzhaft ist.

  

  • Wie motivierst Du Dich in schwierigen Phasen?

Ich versuche auf das zu hören, was mir wichtig ist; bei mir zu bleiben.

  

  • Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Fähigkeiten, für den Mitarbeiter/Angestellten der Zukunft?
  1. Lernbereitschaft und Reflexionsfähigkeit
  2. Beziehungsfähigkeit
  3. Querdenken können

 

Ein Mastermind ist eine Gruppe von Menschen, die sich gegenseitig dabei unterstützen, ihr jeweiliges Ziel zu erreichen.

Gemeinsam durchstarten statt einsam auf der Stelle treten. Mit einer harmonischen Mastermind-Verbindung aus 2 oder mehr Menschen lassen sich alle Ziele und Visionen um ein Vielfaches schneller umsetzen als alleine. Es ist faszinierend was passiert, wenn durch die regelmäßigen Mastermind-Treffen ein Vielfaches an Kräften freigesetzt wird und 1+1 nicht mehr 2 sondern 11 wird.

Du möchtest selber eine Mastermind-Gruppe gründen, und das von vornherein richtig gut aufziehen?

Dann empfehlen wir Dir diesen tollen Kurs „The Mastermind Genius“ von Nana Pfeiffer (die wir auch schon im Interview hatten) – und mit dem Code „Katja-und-Bastian“ bekommst Du auch noch €100,- Rabatt!

 ALLES GUTE ZUM NIKOLAUS!!!

Kennst Du das auch: Du hast eine Idee oder einen Plan, und erzählst jemandem davon. Einfach nur, um es zu teilen. Was passiert? Du bekommst eine Meinung, einen Ratschlag. Völlig ungebeten und oft unerwünscht.

Genau das passiert häufig in der Bewerbungsphase: Onkel Willy kennt den Kollegen eines Schwagers, und dessen Frau hat  vor 10 Jahren mal kurz in der Firma gearbeitet, in der Du Dich bewerben möchtest. Und es war schrecklich für sie.

Heißt das, dass es für Dich auch schrecklich sein wird, oder das es sich hierbei um einen schlechten Arbeitgeber handelt? Nicht notwendigerweise.

Manchmal ist es aber auch so, dass Du tatsächlich Rat suchst und jemanden fragst, der vermeintlich ein Spezialist ist. Und manchmal verwirrt Dich dieser Ratschlag dann komplett. Denn: 5 Experten, 6 Meinungen. Völlig normal.

Was aber tun, wenn Du wirklich Rat brauchst, weil Du nicht weiterweißt?

Überlege Dir erstens, welche Motivation der Ratgebende hat. Hat er/sie selber früher mal schlechte Erfahrungen gemacht, und überträgt diese nun auf Dich? Möchte er/sie nicht, dass Du Dich veränderst, weil es doch gerade so schön kuschelig ist? Oder kennt der- oder diejenige Dich wirklich gut und kann einschätzen, was Du kannst?

Zweitens empfehlen wir Dir, dessen Expertise zu hinterfragen. Warum glaubst Du, dass der- oder diejenige der richtige Ansprechpartner ist, um Dein Problem zu lösen? Hat sich die Person gerade erfolgreich in einen ähnlichen Bereich beworben, in den Du auch gehen möchtest, und kann Dir helfen?

Schau bei vermeintlichen Experten aus dem Personalbereich aber auch genau hin: recruitiert die Person selber? In was für einem Unternehmen arbeitet sie – ist das vergleichbar mit dem, wo Du hinmöchtest? Versucht die Person ihre Erfahrungen als absolute Wahrheit zu verkaufen?

Ein für uns wichtiges Fazit ist: such Dir jemanden, der Erfahrung hat und Dich unvoreingenommen und neutral dabei unterstützen kann, Deinen individuellen Stil zu finden.

Das kann absolut jemand aus Deinem Umfeld sein. Ein Indikator kann die Anzahl der Fragen sein, die derjenige stellt.

Viel Erfolg!

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