Monat: Februar 2018

Ohne Erwartung sein – wer kann das schon!?

Wir alle haben Erwartungen: an unseren Partner. An uns. Unseren Chef. Unsere Kinder. Ans Leben.

Aber wie oft sprechen wir über diese Erwartungen? Und noch weiter: wieviele Vereinbarungen treffen wir tatsächlich? 

Im beruflichen Kontext tun wir das schon eher: mit dem Arbeitsvertrag vereinbart ihr, dass du, sagen wir, 40 Stunden deiner Lebenszeit pro Woche gegen 2000,- € tauschst. Damit vereinbart ihr auch, dass du dich an die festgeschriebene Stellenbeschreibung hältst und das tust, was da drin steht.

Aber was sollst du darüber hinaus noch tun? Was erwartet dein Chef von dir? Deine Kollegen? 

Du kannst es nicht wissen, so lange er (oder sie) es dir nicht sagt. Und damit sind Konflikte vorprogrammiert, da buchstäblich Welten aufeinander treffen – nämlich deine Erfahrungswelt und die der anderen.

Vielleicht ist es in deiner Welt üblich, seine Aufgaben um jeden Preis selbst zu erledigen, und lieber länger zu bleiben, als jemanden um Unterstützung zu bitten, weil das in der alten Firma verpönt war. Und du kommst deshalb überhaupt nicht auf die Idee, deiner überarbeiteten Kollegin deine Hilfe anzubieten.

In der Welt deines Vorgesetzten mag es aber völlig normal und sogar erwünscht sein, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen, weil es das Teamgefühl stärkt, den Blick über den Tellerrand erlaubt und überhaupt viel effizienter ist.

Nun angenommen, dieser Chef spricht diese Erwartungen nicht aus – das Feedback zum Ende der Probezeit möchte wohl keiner hören…

Wir finden es wichtig, weniger zu erwarten und mehr zu vereinbaren.

Du erwartest von deinem Partner, dass er das Essen schon mal vorbereitet, wenn du spät nach Hause kommst, weil es bei dir zuhause so üblich war?

Vielleicht geht dein Partner aber wiederum davon aus, dass du lieber selber entscheidest, was gekocht wird, und wartet deshalb darauf, bis du zuhause bist. Sprecht darüber!

Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung von der Welt, die von alten Erfahrungen und neuen Gedanken geformt wird. 

Um gut miteinander auszukommen, müssen wir kommunizieren und über unsere Gedanken, Hoffnungen und Erwartungen sprechen. Vielleicht bedarf das eine oder andere einer Vereinbarung – vielleicht reicht es aber schon, darüber zu sprechen.

Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben 🙂 

Du möchtest mal erleben, was passiert, wenn bei den Berufsoptimierern gegensätzliche Erwartungen aufeinander prallen?

Dann hör mal in diese Folge rein 🙂

 

Hast Du einen Chef? Und, wie ist der so?

Erfahrungen mit Chefs haben wir wohl alle gemacht (mit Ausnahme derjenigen, die sich direkt nach Schule, Ausbildung oder Studium selbstständig gemacht haben. Aber das sind ja die wenigsten..).

Manche Chefs sind gut. Manche sogar richtig gut.

Manche (viele?) sind es nicht.

Aber wovon hängt es ab, ob ein Chef, ein Vorgesetzter, eine Führungskraft gut oder schlecht ist?

Und: kann man nicht irgendwie feststellen, wie jemand als Führungskraft sein wird, BEVOR er oder sie befördert wird?

Selbstverständlich sind diese Fragen nicht pauschal zu beantworten – wir wagen aber dennoch einen Erklärungsversuch 🙂

These 1:

Viele Menschen, die gut in ihrem Job sind, sehen Personalführung als einzig möglichen nächsten Entwicklungsschritt – sei es aus ihrer eigenen Erwartungshaltung, aus der Erwartungshaltung ihres Umfelds oder schlichtweg aus Phantasielosigkeit heraus. Sie reflektieren gar nicht, ob sie wirklich Mitarbeiter führen WOLLEN und KÖNNEN.

These 2:

Viele Firmen machen die beste Fachkraft zum Teamleiter – ohne zu schauen, ob diese es auch tatsächlich „in sich“ hat, Menschen zu bewegen.

These 3:

In vielen Firmen ist das Bild einer Führungskraft stark veraltet. Historisch gesehen war ein Chef derjenige, der das Kommando gegeben hat, wohin es zu laufen gilt – und die Mitarbeiter sind gelaufen. Das ist heutzutage nicht mehr so. Demzufolge braucht es auch andere Chefs.

These 4:

Viele Firmen geben ihren Führungskräften nicht das nötige Rüstzeug mit, um eine wirklich gute Führungskraft zu werden. Einerseits mag es das Talent sein, Menschen mitreißen zu können, was die eine oder andere gute Führungskraft ausmacht. Andererseits gibt es aber auch handfeste Tools und Strategien, die man lernen kann.

These 5:

Führungspositionen werden als Belohnung für besondere Leistungen oder langjährige Zugehörigkeit verliehen – oder als Trostpreise, weil die Bewerbung auf eine höhere Stelle schon so oft abgelehnt wurde.

Das führt dazu, dass nicht diejenigen in Führungspositionen kommen, die es vielleicht am besten machen würden, sondern halt – andere..

Und was nun?!

Zunächst einmal: wenn Du zu denjenigen gehörst, die gerade (oder in Zukunft) eine Führungsrolle anstrebt, hör in unsere aktuelle Folge rein: das Interview mit Christopher Funk.

Zunächst aber hilft es, Dir folgende Frage zu stellen:

„Mag ich Menschen WIRKLICH?“

Denn als Führungskraft verbringst Du idealerweise einen großen Teil Deiner Zeit mit Menschen (und nicht mit Dingen und Aufgaben).

Um mal eine Zahl zu nennen:

80% der Arbeit als Führungskraft ist Kommunikation

Eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften besteht nämlich heute darin, die individuellen Fähigkeiten, den persönlichen Kommunikationsstil sowie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Teams zu verstehen und im Sinne des Unternehmens zu nutzen.

Und wenn man Menschen nicht wirklich mag, is‘ schon mal schlecht.

 

Hab einen schönen Tag!

Wir sind ja der Meinung, dass Frauen an den Herd gehören.

Der Mann ist genetisch dazu bestimmt, rauszugehen, zu jagen und die Familie zu versorgen.

Die Aufgabe der Frau ist es, ihm ein gemütliches Heim zu bereiten, seine Brut aufzuziehen und den Rest ihrer verbleibenden Zeit der Kirche zu widmen.

WAAAAAAS!?!
Denkst Du jetzt bestimmt.
GEHT’S NOCH!?! MIT WAS FÜR VERALTETEN ANSICHTEN GEHEN DIE DENN RAUS!!!????

Natürlich ist das NICHT unsere Meinung (das möchten wir an  dieser Stelle noch einmal deutlich  betonen).

Aber auch wenn in der heutigen Zeit wohl kaum noch jemand dieser These zustimmt, ist die Realität vieler Frauen nicht soo weit weg von diesem Bild, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Es gibt zwar in den Familien einen deutlichen Trend in die andere Richtung – Väter in Elternzeit und Paare, die versuchen, die Aufgaben im Haushalt und bei der Kinderbetreuung gerecht aufzuteilen, sind nichts Exotisches mehr.

Aber dennoch erleben viele Frauen, dass der Wiedereinstieg in den Job nach der Elternzeit nicht so leicht ist, wie sie sich das erhofft hatten!

Das kann sehr frustrierend sein, stellt aber eine große Chance dar. Denn: allzu häufig „rutschen“ wir in eine Ausbildung, einen Studiengang oder einen Job, „weil sich das so ergeben hat“ oder „weil mir nichts anderes einfiel“.

Der erzwungene STOP kann dann helfen, sich neu zu orientieren:

– gelten die Kriterien, die ich bei der Berufswahl ursprünglich angelegt habe, immer noch?

– habe ich in meinem Job wirklich mein volles Potential entfaltet?

– passt das „alte“ Leben noch zu meinem neuen Lebensmodell?

– welche Werte sind mir wichtig?

– was kann ich gut, was macht mir Spaß?

Vielleicht ergeben sich ja daraus ganz neue Möglichkeiten, die sich als viel erfüllender herausstellen.

Vielleicht war der alte Job aber auch tatsächlich der Traumjob –  die Arbeitszeiten und sonstige Anforderungen passen aber überhaupt nicht zum derzeitigen Lebens- und Betreuungsmodell. Gibt es einen „Zwischenschritt“, den Du gehen kannst, um zu einem späteren Zeitpunkt dahin zurückzukehren, wenn die Kinder größer und eigenständiger sind?

Keine Entscheidung, keine Planung muss auf ewig Bestand haben! 

Wenn Du mehr dazu erfahren willst, hör in unserer Folge „Kinder, was nun?!“ nach.

Und wenn Dich die Geschichte einer Frau interessiert, die genau das erlebt hat und sich für ein ganz anderes Leben entschieden hat (und Du gleichzeitig noch Argumente brauchst, was Mütter im Job oft besser können als Nicht-Eltern 🙂 ), dann hör Dir das Interview mit Kristiane Marx an.

Wie sind Deine Erfahrungen?

Lass es Dir gut gehen!

Helmut Schmidt war ein beachtenswerter Mann, der viel Weises gesagt hat. Der Satz „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, gehört nicht dazu 🙂

Eher im Gegenteil: wer keine Visionen hat, hat kein Ziel. Und wer kein Ziel hat, kommt auch nirgends an.

Und weil Visionen so wichtig sind, kommen wir in fast jeder Folge darauf zu sprechen – und erwähnen am Ende auch immer unsere eigene Vision (zumindest in Kurzform).

Hier ist einmal die „Langform“

Unsere Vision

Wir glauben

  • dass jeder das Recht hat, im Job glücklich zu sein
  • dass jeder alles in sich trägt, was er braucht, um das zu erreichen, was er will
  • dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn sich jeder nach seinen Neigungen entfalten könnte.

Unsere Vision ist es, bis 2021 die Menschen 1 Million mal mit unserem Podcast berührt und ihnen dadurch Mut gemacht haben, auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen und ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Arbeitsleben anzustreben.

Konkret bedeutet das, dass wir bis zum 31.12.2020 1 Millionen Downloads erreichen und dadurch unsere Hörer dabei unterstützen wollen, IHREN Weg zu finden, IHRE Vision zu entwickeln und IHRE Ziele zu erreichen.

Unsere Ziele

Wir wollen

  • unsere Kunden dabei unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken
  • ihnen alles an die Hand geben, was sie brauchen, um diese Fähigkeiten optimal einsetzen zu können
  • sie bei ihrer Vision, ihrer Strategie und der Umsetzung eines zufriedenen und erfolgreichen Arbeitslebens begleiten.

Wir werden

  • unseren Hörern die besten und informativsten Podcastfolgen zur Verfügung stellen, die uns möglich sind
  • unseren Online-Zuschauern die lehrreichsten und unterhaltsamsten Online-Kurse aufnehmen
  • unseren Klienten die achtsamsten, engagiertesten und effektivsten Coaches sein, die sie für ihre Situation finden können
  • allen Live-Zuschauern unterhaltsame, bewegende und erhellende Vorträge und Seminare bieten.

Große Ziele, oder?

Wir sind der festen Überzeugung, dass, wer nach den Sternen greift, an den Baumwipfeln vorbeizieht, die andere für unerreichbar gehalten haben.

Also ja – groß. Aber nicht unerreichbar.

Und was hilft, diese großen Ziele zu erreichen?

Die beiden „A’s“:

Affirmationen

und

Aktivität.

Affirmationen sind positive Selbstbestärkungen – sich das Ziel immer vor Augen halten und sich vorstellen, dass Du es bereits erreicht hast.

Seehr empfehlenswert dazu ist die DVD „You can heal your life“ von Louise Hay.

(Das Visionboard gehört auch zu dieser Technik)

Und Aktivität? Nun ja, es nutzt nichts, wenn Du Dich ständig darin bekräftigst, wie toll doch alles ist und Dich schon in Deinem neuen Leben sehen kannst – wenn Du Deinen Popo nicht hochbekommst und nicht die nötigen Schritte gehst, um auch im wirklichen Leben an das Ziel zu kommen..

Wie wir vorgegangen sind, um unsere Vision und unsere Ziele zu erarbeiten, und wie auch Du vorgehen kannst, haben wir Dir in einer Folge zusammengefasst.

In diesem Sinne wünschen wir Dir große Visionen, starke Affirmationen und die richtigen Aktivitäten!

Krank sein ist doof. 

Wenn Du diesen Satz bei Google eingibst, kommen 448.000 Ergebnisse.

Bei „krank sein ist blöd“ weitere 566.000.

Wenn ich dann die angezeigten Beiträge anklicke, kommen entweder (halb-)lustige Sprüche wie „Krankheit ist der Weg deines Körpers, dir zu sagen, dass du fünf Staffeln irgendeiner Serie gucken sollst“.

Oder (halb-)lustige Beiträge von Bloggern oder YouTubern, die sich schriftlich oder per Video abmelden („bin krank, heute kein Beitrag von mir“), oder die lustige Anekdötchen über die aktuellen Krankheiten von sich oder ihren Kindern erzählen.

Die Gegenprobe „gesund sein ist schön“ hingegen kommt eher bierernst daher (und damit irgendwie todtraurig):

„Wahre Schönheit kommt von innen- das ist nicht nur ein Spruch. Denn schöne Haut, Haare und Nägel zeugen von einem gesunden Leben.“, „Das schöne daran, eine Frau über 40 zu sein“ oder „TOP EVENT Ganz.schön.gesund.sein – ROBINSON“.

Aber das immerhin 1.130.000 mal.

Warum schreibe ich das?

Gerade jetzt geht wieder die Krankheitswelle um – und auch ich sitze krank auf dem Sofa, während ich diese Zeilen schreibe. Und, ja, ich habe letzte Woche auch gearbeitet, obwohl ich schon krank war.

Vor einiger Zeit haben wir aus genau diesem Anlass eine Folge zum Thema Präsentismus aufgenommen (was seitdem zum geflügelten Wort geworden ist) – oder anders ausgedrückt: darum, wenn man sich krank zur Arbeit schleppt.

Inspiriert wurden wir für diese Folge von einem Artikel in impulse, den wir gelesen hatten. Darin ging es um die negativen Folgen von Präsentismus (die Googlesuche ergab übrigens 38.800 Treffer), und um die Gründe, warum sich Mitarbeiter krank zur Arbeit schleppen.

  1. (falsch verstandene) Kollegialität:

Ich kann doch meine Kollegen nicht im Stich lassen (super – dann steckst Du sie lieber an?!)

  1. Soziales Ansehen:

Ich kann es mir nicht leisten, Schwäche zu zeigen (nur die Harten komm‘ in Garten)

  1. Pflichtgefühl:

Ich möchte wichtige Kunden nicht warten, und wichtige Aufgaben nicht unerledigt lassen (ohne mich läuft ja eh nichts)

  1. Angst vor negativen Konsequenzen:

Ich befürchte, meinen Arbeitsplatz zu verlieren (ich sehe schon den Chef vor mir: „Du hast Schnupfen? Hier ist die Kündigung!“)

  1. Suche nach einer Ablenkung:

Mir fällt zuhause die Decke auf den Kopf (an den Füßen spielen kann ich auch auf der Arbeit, da hab ich wenigstens Gesellschaft)

Hallo!? Geht’s noch?!?

Wir sprechen jetzt hier nicht von nem kleinen Schnuppen, sondern von richtig krank. Denn dann sollten wir unser Popöchen schön zu Hause lassen, uns auskurieren, die Kollegen nicht anstecken, vielleicht für wichtige Fragen telefonisch zur Verfügung stehen – und uns ausruhen.

Ich glaube aber, dass ein wichtiges Motiv vergessen wurde:

  1. Aufmerksamkeit:

Über nichts wird mehr und vor allem unterhaltsamer gesprochen als über Chaos, Krankheiten und Katastrophen. Schleppst Du Dich krank zur Arbeit, bist Du automatisch der Mittelpunkt – und wenn Du gut bist, kannst Du Deine Krankheitsgeschichte noch ein wenig ausschmücken.

Wie Du von Deinem eigenen Schnarchen wachgeworden bist.

Wie Du beim Arzt angerufen hast, und Dir eine Wartezeit von 5 Stunden angekündigt wurde (und Dein Nachbar, der privatversichert ist, sofort einen Termin bekam).

Wie Du durch die halbe Stadt gefahren bist, um die Zutaten für den altbewährten Hustensaft nach Ommas Rezept zu bekommen – und ihn dann nicht runterbekommen hast, weil er so eklig schmeckte.

Manchmal fördert es den Heilungsprozess, wenn man von anderen bemitleidet wird.

In dem Sinne – vielleicht doch lieber arbeiten gehen. Dann bist Du schneller wieder gesund 😉

Alles Liebe und vor allem GESUNDHEIT! 🙂

Hier geht’s noch mal zu unserer Folge.

 

Möchtest Du wissen, wie Du Deine Mitmenschen mit Deinen Ratschlägen bestmöglichst vergraulst? 😉 

In einem Artikel von René Borbonus für das Online-Portal „Campushunter“ haben wir letztens richtig gute Tipps gefunden, wie Du Deinen Mitmenschen so richtig herrlich auf die Füße treten kannst.

(Natürlich ist das nicht ganz ernstgemeint – aber lies weiter; die Auflösung kommt am Ende!)

  1. Zeig, dass nur Deine Meinung zählt, und das diese quasi universell gültig ist!

Verwende am besten Wörtchen wie „man“ oder „wir“. „Jeder“ ist auch gerne genommen – denn dadurch zeigst Du, dass an Deiner Meinung nichts zu rütteln ist, da sie in Stein gemeißelt und quasi ein Naturgesetz ist.

  1. Generalisieren ist hier das Stichwort – und zwar wo es nur irgend geht!

Wie Du das machst? Indem Du „immer“ und „nie“ in Deine Aussagen einfließen lässt.

  1. Formuliere unbedingt Deine eigenen Bewertungen, niemals Deine Beobachtungen!

In Beziehungen gerne genommen: „Ich spüre doch ganz deutlich, dass etwas nicht stimmt!“. Darauf angesprochen, was Du denn meinst, antworte mit „Ach, nur so ein Gefühl…“

  1. Mache deine vorherige Aussage sofort mit dem Wörtchen „Aber“ ungültig
  2. Verwende das Wort „müssen“ – und zwar, so oft es geht!

Das Wörtchen „müssen“ garantiert Widerstand bei Deinem Gesprächspartners, denn es klingt so wunderbar unwiderruflich und rechthaberisch.

  1. Fang an, Kritikgespräche anstelle von Feedbackgesprächen zu führen, und beginne diese IMMER mit etwas Negativem – und beende sie eben so!

Du willst ein destruktives Gesprächsklima schaffen, und auch das Gespräch im Nachhinein in schlechter Erinnerung halten lassen? Prima – das ist der ultimative Weg dazu!

(Den kompletten Artikel findest Du übrigens –> hier <–)

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, was das Ganze soll 😉

Vielleicht kennst Du das auch: Du bist auf Jobsuche – und jeder gibt seinen Senf dazu! (deshalb haben wir auch mal eine Folge über vermeintliche Helfer gemacht)

Naja, nicht nur auf der Jobsuche kommen solche Menschen vor – irgendwie auch im „normalen“ Leben:

Menschen, die ungefragt Ratschläge geben.

Die zu allem eine Meinung haben, und diese Dir aufdrücken wollen.

Und wie erkennst Du die?

Achte mal drauf, ob sie eine (oder mehrere) der obigen Regeln einhalten. Selbstverständlich ist das ein ziemlicher Extremfall – aber hör genau hin, wenn Du einen Rat bekommst, um den Du nicht gebeten hast. Meist ist ein solcher Rat ja gutgemeint, und in der Welt des Ratgebers auch richtig und nützlich. Aber Du lebst ja in Deiner eigenen Welt, hast Deine eigenen Vorstellungen, für Dich sind andere Dinge wichtig.

Hör auf Dich und Dein Herz – und wähle gut aus, wer Dir als Ratgeber zur Seite stehen soll.

Hab einen schönen Tag!

Wir alle lieben es, tolle Dinge zu empfehlen.

Der coole neue Kinofilm? Den MUSST Du sehen!

Der nette Italiener um die Ecke? Der wird Dir gefallen – und in die Pasta mit den Riesengarnelen könnte ich mich REINSETZEN!

Ihr wisst noch nicht, wo Ihr im nächsten Urlaub hinfahren sollt? Fahrt nach Fuerte, da gibt es so eine kleine Bed’n’Breakfast-Pension, total nett, da sind wir jedes Jahr – und wenn Ihr schon da seid, dann MÜSST Ihr in die kleine Bodega in den Bergen.

Empfehlungen stimulieren unser Belohnungssystem im Hirn und machen uns glücklich.

Denn: Empfehlungen steigern unser Ansehen, zeigen unsere Hilfsbereitschaft und lösen andere zwischenmenschliche Gefühle aus.

Und das, was uns gut fühlen lässt, machen wir gerne und immer wieder.

Und jeder freut sich doch über eine gute Empfehlung, oder?

Eigentlich ja – für viele von uns wird es nur dann kritisch, wenn der Empfehlungsgeber für die erfolgreiche Empfehlung ein kleines Dankeschön oder gar eine Prämie erhält.

Wird das Produkt, die Dienstleistung, das Restaurant denn dadurch schlechter?
 Oder trauen wir unseren Freunden und Bekannten zu, uns Mist zu empfehlen, um sich an uns zu bereichern?

Von einem Freund habe ich in genau diesem Zusammenhang (ich war damals nebenberuflich im Empfehlungsmarketing aktiv) mal den Satz gehört, „Geld mit Freunden verdienen geht ja wohl gar nicht!“.

Warum eigentlich nicht? Wenn es doch ein gutes Produkt ist? Sollten lieber Fremde an meinen Freunden Geld verdienen?

Das habe ich damals nicht verstanden.

Und tu es heute immer noch nicht.

Wie siehst Du das denn?

Wenn Du mehr über das Thema wissen willst, hör Dir mal unser Interview mit dem Affiliate König Ralf Schmitz an.

Ralf verdient sein Geld damit, Produkte oder Dienstleistungen zu empfehlen: den

Wir haben ihn ziemlich gelöchert und wollten von ihm wissen, ob das denn nicht unseriös sei. Und nach dem Interview sind wir der Meinung: nein, ist es nicht.

Herausgekommen ist nicht nur ein sehr cooles, interessantes Interview, wie wir finden – sondern auch eine Art Schritt-für-Schritt-Anleitung, um sich nebenher ein kleines Zusatzeinkommen aufzubauen.

Hab einen schönen Tag!

 

 

 

Können Deine Kollegen etwas dafür, wie Du Dich fühlst?

Eher nicht!

Deine Gefühle liegen alleine in Deiner Hand.

..womit wir wieder beim Thema Eigenverantwortung – und schlussendlich Selbstbewusstsein wären.

Und dazu haben wir eine ganz zauberhafte Rede gefunden, die Charlie Chaplin anlässlich seines 70. Geburtstag am 16. April 1959 gehalten hat:

Als ich mich selbst zu lieben begann, 
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
 zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin 
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
 von da an konnte ich ruhig sein.
 Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.



Als ich mich selbst zu lieben begann, 
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
 nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
 Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
 und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
 Heute weiß ich, das nennt man REIFE.



Als ich mich selbst zu lieben begann, 
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
 und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
 Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
 was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
 auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
 Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.



Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
 von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
 und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
 Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
 aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.



Als ich mich selbst zu lieben begann,
 habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
 so habe ich mich weniger geirrt.
 Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.



Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
 Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
 so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.



Als ich mich zu lieben begann,
 da erkannte ich, dass mich mein Denken
 armselig und krank machen kann.
 Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
 bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
 Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.



Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, 
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
 denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
 und es entstehen neue Welten. 
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Findest Du nicht auch, dass man es schöner nicht hätte ausdrücken können?

Was bist Du Dir wert? https://www.die-berufsoptimierer.de/episodes/folge054/

 

(Und mit Deiner Führungskraft)

In unserer Folge „Die ersten 90 Tage im neuen Job“ haben wir wir über die Eingewöhnungszeit in der neuen Firma oder der neuen Abteilung gesprochen. Klar – kann man ja am Titel ablesen.

Die Eingewöhnungszeit fängt aber schon viel früher an – nämlich mit der Abgewöhnungszeit. 

Vom alten Job.

Kennst Du auch Leute, die nahtlos von einer Beziehung in die andere springen? (Oder bist Du vielleicht selber so?)

Und hast Du dann auch schon mal den Rat gegeben (oder erhalten), erst einmal die alte Beziehung zu verarbeiten, ehe der oder diejenige sich in eine neue stürzt?

Beim Jobwechsel empfehlen wir Ähnliches.

Denn: wenn Du etwas Neues beginnst, ohne mit dem Alten abgeschlossen zu haben, nimmst Du Altlasten mit. Und die können die neue (Geschäfts-)Beziehung beeinträchtigen.

Was aber tun, um mit dem Alten abzuschliessen?

D.W.L.!

(Ist doch logisch..) 😉

D wie DANKBARKEIT:

Wofür bist Du Deinem alten Arbeitgeber (oder Deiner/m Ex) dankbar? Gute Zeiten, schöne Erinnerungen – oder auch, dass er Dich hat gehen lassen und Dir dadurch die Chance gegeben hat, endlich glücklich zu werden?

W wie WERTSCHÄTZUNG:

Wofür schätzt Du Deine alte Firma / Deine/n Verflossene/n wert? Vielleicht kennst Du den Satz „das muss man neidlos anerkennen“ – was wäre das in diesem Zusammenhang?

L wie LEARNINGS:

Was hast Du gelernt in der Zeit bei der Firma oder mit Deiner/m Ex? Welche Fähigkeiten hast Du aufgebaut – oder was hast Du vielleicht über Dich selber gelernt?

Dieser Prozess hilft Dir, mit einem positiven Gefühl abzuschließen, und offen für Neues zu sein.

Und dann bist Du ready für den neuen Job oder die neue Liebe.

(–> Hier <— ist noch mal der Link zur ganzen Folge – hör mal rein, es lohnt sich!)

Okay, so weit, so (hoffentlich) klar. Aber was hat das jetzt mit dem Geheimrezept auf sich?

Letztes Jahr hatte ich einen Auftrag bei einem großen Kunden in Hannover, wo ich 3 Espresso-Workshops moderiert habe (cooler Begriff, oder? Kurz, aber wirksam ;-))

Dabei ging es um das Thema „schwierige Gespräche / Umgang mit Widerständen“.

Noch einmal: was hat das mit dem Geheimrezept zu tun, wie man gut mit Kollegen oder Freunden auskommt??

Ganz einfach: schwierige Gespräche kommen immer wieder mal vor in einer Beziehung gleich welcher Art – ich wage zu behaupten, dass sie dazugehören.

Und wie gehst Du in schwierigen Gesprächen am besten vor?

  1. Zuhören
  2. Fragen stellen

Et voilà – hier ist Dein Rezept für einen guten Umgang mit Deinen Mitmenschen!

So einfach.

Und doch so schwer.

Hab einen schönen Tag!

 

Stell dir vor, du sitzt mit deinem besten Freund / deiner besten Freundin bei einem schönen Glas Wein beisammen.

Deine Geburtstagsparty ist gerade zu Ende, die Gäste sind gegangen, nur ihr zwei seid übrig geblieben.

Es ist nicht das erste Glas Wein an diesem Abend, aber vielleicht das leckerste.

Ihr philosophiert über Gott und die Welt, und irgendwann erzählst du von dem großen Traum, den du mal hattest, der über die Jahre aber in Vergessenheit geraten ist.

Und dein Freund / deine Freundin fragt dich, „warum machst du es nicht einfach?“.

Du denkst, „ja, warum eigentlich nicht?“ und nimmst dir fest vor, das am nächsten Morgen in Angriff zu nehmen.

Bei dieser guten Absicht bleibt es aber. Denn am nächsten Tag holt dich der Alltag wieder ein.

Warum erzählen wir dir das?

Viele von uns kennen solche oder ähnliche Situationen – gute Gespräche, in denen uns ein Licht aufgeht und wir unseren Weg plötzlich klar vor uns sehen.

Manchmal hilft dieses eine Gespräch, um den Weg auch zu beschreiten.

Allzuoft verfallen wir aber in alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zurück.

Woran liegt das? 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – der bereits eingeschlagene Weg ist bekannt und wird damit als sicher empfunden. Manchmal ist er aber so ausgetreten, dass sich rechts und links des Weges bereits richtige Wälle aufgetürmt haben, so dass wir gar nicht erkennen können, was sich jenseits dieses Weges befindet.

Was können wir dagegen tun?

Uns richtig gute Freunde suchen, die uns auf unangenehme Dinge ansprechen oder ebensolche Fragen stellen – und die uns auch mal an die Hand nehmen und mit uns ein Stück des Weges gehen, um uns zu unterstützen, ihn nicht wieder zu verlieren.

Oder uns einen Coach suchen, der uns mit guten Fragen und gezielten Denkanstößen hilft, den eigenen Weg zu finden.

In unserer Folge 024 „Warum überhaupt Coaching“ gehen wir näher darauf ein, woran Du einen guten Coach erkennen kannst.

Auch wir lassen uns coachen – manchmal einzeln, manchmal gemeinsam. Mal über einen längeren Zeitraum von einer Person, mal gezielt in einem Seminar oder mithilfe eines Online-Kurses.

Und wir lieben es!

Weil es uns immer wieder ein Stück wachsen lässt, wir uns selbst besser kennenlernen und es uns immer weiter bringt.

 

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