Schlecht kommunizieren, destruktiv kritisieren

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Möchtest Du wissen, wie Du Deine Mitmenschen mit Deinen Ratschlägen bestmöglichst vergraulst? 😉 

In einem Artikel von René Borbonus für das Online-Portal „Campushunter“ haben wir letztens richtig gute Tipps gefunden, wie Du Deinen Mitmenschen so richtig herrlich auf die Füße treten kannst.

(Natürlich ist das nicht ganz ernstgemeint – aber lies weiter; die Auflösung kommt am Ende!)

  1. Zeig, dass nur Deine Meinung zählt, und das diese quasi universell gültig ist!

Verwende am besten Wörtchen wie „man“ oder „wir“. „Jeder“ ist auch gerne genommen – denn dadurch zeigst Du, dass an Deiner Meinung nichts zu rütteln ist, da sie in Stein gemeißelt und quasi ein Naturgesetz ist.

  1. Generalisieren ist hier das Stichwort – und zwar wo es nur irgend geht!

Wie Du das machst? Indem Du „immer“ und „nie“ in Deine Aussagen einfließen lässt.

  1. Formuliere unbedingt Deine eigenen Bewertungen, niemals Deine Beobachtungen!

In Beziehungen gerne genommen: „Ich spüre doch ganz deutlich, dass etwas nicht stimmt!“. Darauf angesprochen, was Du denn meinst, antworte mit „Ach, nur so ein Gefühl…“

  1. Mache deine vorherige Aussage sofort mit dem Wörtchen „Aber“ ungültig
  2. Verwende das Wort „müssen“ – und zwar, so oft es geht!

Das Wörtchen „müssen“ garantiert Widerstand bei Deinem Gesprächspartners, denn es klingt so wunderbar unwiderruflich und rechthaberisch.

  1. Fang an, Kritikgespräche anstelle von Feedbackgesprächen zu führen, und beginne diese IMMER mit etwas Negativem – und beende sie eben so!

Du willst ein destruktives Gesprächsklima schaffen, und auch das Gespräch im Nachhinein in schlechter Erinnerung halten lassen? Prima – das ist der ultimative Weg dazu!

(Den kompletten Artikel findest Du übrigens –> hier <–)

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, was das Ganze soll 😉

Vielleicht kennst Du das auch: Du bist auf Jobsuche – und jeder gibt seinen Senf dazu! (deshalb haben wir auch mal eine Folge über vermeintliche Helfer gemacht)

Naja, nicht nur auf der Jobsuche kommen solche Menschen vor – irgendwie auch im „normalen“ Leben:

Menschen, die ungefragt Ratschläge geben.

Die zu allem eine Meinung haben, und diese Dir aufdrücken wollen.

Und wie erkennst Du die?

Achte mal drauf, ob sie eine (oder mehrere) der obigen Regeln einhalten. Selbstverständlich ist das ein ziemlicher Extremfall – aber hör genau hin, wenn Du einen Rat bekommst, um den Du nicht gebeten hast. Meist ist ein solcher Rat ja gutgemeint, und in der Welt des Ratgebers auch richtig und nützlich. Aber Du lebst ja in Deiner eigenen Welt, hast Deine eigenen Vorstellungen, für Dich sind andere Dinge wichtig.

Hör auf Dich und Dein Herz – und wähle gut aus, wer Dir als Ratgeber zur Seite stehen soll.

Hab einen schönen Tag!

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