Gute Chefs, schlechte Chefs – wir hatten sie alle!

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Hast Du einen Chef? Und, wie ist der so?

Erfahrungen mit Chefs haben wir wohl alle gemacht (mit Ausnahme derjenigen, die sich direkt nach Schule, Ausbildung oder Studium selbstständig gemacht haben. Aber das sind ja die wenigsten..).

Manche Chefs sind gut. Manche sogar richtig gut.

Manche (viele?) sind es nicht.

Aber wovon hängt es ab, ob ein Chef, ein Vorgesetzter, eine Führungskraft gut oder schlecht ist?

Und: kann man nicht irgendwie feststellen, wie jemand als Führungskraft sein wird, BEVOR er oder sie befördert wird?

Selbstverständlich sind diese Fragen nicht pauschal zu beantworten – wir wagen aber dennoch einen Erklärungsversuch 🙂

These 1:

Viele Menschen, die gut in ihrem Job sind, sehen Personalführung als einzig möglichen nächsten Entwicklungsschritt – sei es aus ihrer eigenen Erwartungshaltung, aus der Erwartungshaltung ihres Umfelds oder schlichtweg aus Phantasielosigkeit heraus. Sie reflektieren gar nicht, ob sie wirklich Mitarbeiter führen WOLLEN und KÖNNEN.

These 2:

Viele Firmen machen die beste Fachkraft zum Teamleiter – ohne zu schauen, ob diese es auch tatsächlich „in sich“ hat, Menschen zu bewegen.

These 3:

In vielen Firmen ist das Bild einer Führungskraft stark veraltet. Historisch gesehen war ein Chef derjenige, der das Kommando gegeben hat, wohin es zu laufen gilt – und die Mitarbeiter sind gelaufen. Das ist heutzutage nicht mehr so. Demzufolge braucht es auch andere Chefs.

These 4:

Viele Firmen geben ihren Führungskräften nicht das nötige Rüstzeug mit, um eine wirklich gute Führungskraft zu werden. Einerseits mag es das Talent sein, Menschen mitreißen zu können, was die eine oder andere gute Führungskraft ausmacht. Andererseits gibt es aber auch handfeste Tools und Strategien, die man lernen kann.

These 5:

Führungspositionen werden als Belohnung für besondere Leistungen oder langjährige Zugehörigkeit verliehen – oder als Trostpreise, weil die Bewerbung auf eine höhere Stelle schon so oft abgelehnt wurde.

Das führt dazu, dass nicht diejenigen in Führungspositionen kommen, die es vielleicht am besten machen würden, sondern halt – andere..

Und was nun?!

Zunächst einmal: wenn Du zu denjenigen gehörst, die gerade (oder in Zukunft) eine Führungsrolle anstrebt, hör in unsere aktuelle Folge rein: das Interview mit Christopher Funk.

Zunächst aber hilft es, Dir folgende Frage zu stellen:

„Mag ich Menschen WIRKLICH?“

Denn als Führungskraft verbringst Du idealerweise einen großen Teil Deiner Zeit mit Menschen (und nicht mit Dingen und Aufgaben).

Um mal eine Zahl zu nennen:

80% der Arbeit als Führungskraft ist Kommunikation

Eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften besteht nämlich heute darin, die individuellen Fähigkeiten, den persönlichen Kommunikationsstil sowie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Teams zu verstehen und im Sinne des Unternehmens zu nutzen.

Und wenn man Menschen nicht wirklich mag, is‘ schon mal schlecht.

 

Hab einen schönen Tag!

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