Wer ohne Erwartungen ist, der werfe den ersten Stein..

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Ohne Erwartung sein – wer kann das schon!?

Wir alle haben Erwartungen: an unseren Partner. An uns. Unseren Chef. Unsere Kinder. Ans Leben.

Aber wie oft sprechen wir über diese Erwartungen? Und noch weiter: wieviele Vereinbarungen treffen wir tatsächlich? 

Im beruflichen Kontext tun wir das schon eher: mit dem Arbeitsvertrag vereinbart ihr, dass du, sagen wir, 40 Stunden deiner Lebenszeit pro Woche gegen 2000,- € tauschst. Damit vereinbart ihr auch, dass du dich an die festgeschriebene Stellenbeschreibung hältst und das tust, was da drin steht.

Aber was sollst du darüber hinaus noch tun? Was erwartet dein Chef von dir? Deine Kollegen? 

Du kannst es nicht wissen, so lange er (oder sie) es dir nicht sagt. Und damit sind Konflikte vorprogrammiert, da buchstäblich Welten aufeinander treffen – nämlich deine Erfahrungswelt und die der anderen.

Vielleicht ist es in deiner Welt üblich, seine Aufgaben um jeden Preis selbst zu erledigen, und lieber länger zu bleiben, als jemanden um Unterstützung zu bitten, weil das in der alten Firma verpönt war. Und du kommst deshalb überhaupt nicht auf die Idee, deiner überarbeiteten Kollegin deine Hilfe anzubieten.

In der Welt deines Vorgesetzten mag es aber völlig normal und sogar erwünscht sein, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen, weil es das Teamgefühl stärkt, den Blick über den Tellerrand erlaubt und überhaupt viel effizienter ist.

Nun angenommen, dieser Chef spricht diese Erwartungen nicht aus – das Feedback zum Ende der Probezeit möchte wohl keiner hören…

Wir finden es wichtig, weniger zu erwarten und mehr zu vereinbaren.

Du erwartest von deinem Partner, dass er das Essen schon mal vorbereitet, wenn du spät nach Hause kommst, weil es bei dir zuhause so üblich war?

Vielleicht geht dein Partner aber wiederum davon aus, dass du lieber selber entscheidest, was gekocht wird, und wartet deshalb darauf, bis du zuhause bist. Sprecht darüber!

Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung von der Welt, die von alten Erfahrungen und neuen Gedanken geformt wird. 

Um gut miteinander auszukommen, müssen wir kommunizieren und über unsere Gedanken, Hoffnungen und Erwartungen sprechen. Vielleicht bedarf das eine oder andere einer Vereinbarung – vielleicht reicht es aber schon, darüber zu sprechen.

Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben 🙂 

Du möchtest mal erleben, was passiert, wenn bei den Berufsoptimierern gegensätzliche Erwartungen aufeinander prallen?

Dann hör mal in diese Folge rein 🙂

 

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