Du bist einzigartig – genau, wie du bist!!

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Du bist absolut einzigartig.

Die Kombination aus Fähigkeiten, Stärken, Vorlieben und Erfahrungen, die Du mitbringst, gibt es in dieser Form nicht noch einmal auf der Welt.

Du bist, wirklich und wahrhaftig, und ohne zu übertreiben, absolut und ganz und gar einzigartig!

Warum schreibe ich das?

Weil die meisten von uns sich nicht für etwas Besonderes halten. Weil viele von uns glauben, dass das, was sie jeden Tag tun, absolut „normal“ ist und alle das tun.

Vielmehr ist es für Dich „normal“, Dinge so zu tun, wie Du sie tust.
Für viele andere ist es etwas Besonderes.

Vielen von uns (Frauen? Nicht nur, denke ich!) wurde als Kind beigebracht, bescheiden und zurückhaltend zu sein – ja, Bescheidenheit galt sogar als eine preußische Tugend!

Der Gegenpol dazu ist „Angeberei“ (und niemand mag Angeber…)

Und nun stehst Du da mit Deinem Talent, und weißt nicht, wie Du Dich als Bewerber richtig „verkaufen“ sollst, um nicht als Mauerblümchen zu erscheinen  – und gleichzeitig nicht der Angeberei verdächtigt zu werden.

Gefangen zwischen zwei gegensätzlichen Glaubenssätzen (und vielleicht sogar noch dem dritten, dass Verkaufen etwas Anrüchiges ist.)

Was nun? 

  1. Mach Dir klar, dass Du tatsächlich einzigartig bist. Das heißt nicht, dass nur Du bestimmte Dinge kannst – wenn Du nicht gerade Spinnenfäden aus Deinen Händen hervorschießen lassen kannst, werden Deine Fähigkeiten bei dem einen oder anderen Anderen auch vorkommen. Aber niemand kombiniert seine Stärken, Neigungen und Werte mit den Erfahrungen, wie Du! Das macht Dich einzigartig!
  2. Überlege, was Deine Stärken sind. Wenn Du sie nicht benennen kannst (oder zu bescheiden dazu bist), überlege Dir Situationen im Job, die Du gut gemeistert hast (nutze dazu die PETES-Methode, die wir in einer früheren Folge mal vorgestellt haben). Denke dabei besonders an Situationen, in denen alles stimmte und Du richtig gute Ergebnisse erzielt hast. Was hast Du getan? Welche Stärken und Fähigkeiten haben Dir ermöglicht, das Problem genau so zu lösen, wie Du es gelöst hast?
  3. Versuche, die Situationen zu abstrahieren – was ist das Resultat für die Firma, wenn Du Deinen Supermananzug anziehst und man Dich „einfach machen“ lässt? Was kommt dabei raus? Dieser Schritt ist wichtig, denn hierbei geht es um den Nutzen für die Firma. Den Unternehmen ist es egal, ob Du teamfähig bist – ihnen ist wichtig, dass die Teams effektiv und ohne Reibungsverluste zusammenarbeiten.
  4. Formuliere daraus Deinen USP, Deine Unique Selling Proposition. Welche Deiner Fähigkeiten kombinierst Du miteinander, und was ist das Ergebnis für die Firma? (wenn Du mehr über USP wissen möchtest, oder den Prozess etwas kleinschrittiger brauchst, kann ich Dir diesen Blogartikel empfehlen). Diese Kombination aus Fähigkeiten und Endergebnis ist das, was Dich einzigartig macht.
  5. Kombiniere Deinen USP mit Deinen Zielen, um einen guten, knackigen Elevator Pitch zu erhalten.

Kommt Dir das alles sehr marketinglastig vor?
Ist es auch – Be-werbung kommt ja auch von Werben.
Und Du bist Dein eigenes Produkt!

Und wenn Du Deinen USP schon mal herausgearbeitet, Deinen Elevator Pitch formuliert und Dich als eigenes Produkt verstanden hast, kannst Du Dich auch gleich selber launchen. 🙂

Was heißt das? 

Bei einem Produktlaunch sitzt man auch nicht einfach rum und wartet darauf, dass ein Kunde das tolle neue Produkt endlich entdeckt – man geht raus und bietet es aktiv an.

Wie das in der Bewerbungsphase genau funktioniert, erklären wir Dir in unserer Folge „Die Freelancer-Strategie“.

 

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