Er liebt mich.. er liebt mich nicht.. er liebt mich..

0 Flares Twitter 0 Facebook 0 Filament.io 0 Flares ×

 

Kennst Du dieses Spiel auch noch? Blumen zerpflücken zugunsten einer vagen Hoffnung auf Liebe?
(ob die Jungs das überhaupt auch gespielt haben, frage ich mich gerade… hmm… was wäre denn die männliche Version von diesem Spiel? Wenn Du es weißt, dann klär mich bitte auf!)

Aber was steckte denn dahinter?

Der Wunsch nach Liebe, Aufmerksamkeit, ja, Anerkennung natürlich.

Und dieses Bedürfnis ist nicht nur völlig menschlich, sondern auch tief in uns verankert.

Denn: wenn unser Clan uns damals nicht gemocht hätte, hätten wir nicht mit in die Höhle gedurft. Und dann hätte uns der Säbelzahntiger gefressen.

Es ist also okay, gemocht werden zu wollen. Die Frage ist nur: ist das immer möglich – und immer zielführend, es zu versuchen? 

Im Job ist es einfach hilfreich, von Kollegen gemocht zu werden (und diese im Gegenzug auch zu mögen), weil dann bessere Stimmung herrscht, Du leichter Beziehungen aufbauen kannst und damit meistens besser und effektiver arbeiten kannst.

Es ist auch hilfreich, von Deiner Schwiegermutter gemocht zu werden (und diese im Gegenzug auch zu mögen), weil es das Leben einfach leichter macht.

Aber was ist, wenn Du das Gefühl hast, dass Dich Deine Kollegin partout nicht leiden kann?  

Nun ja, überleg mal, ob Du sie leiden kannst, oder Du ihre Körperfülle, ihren Körpergeruch und ihre Aufdringlichkeit als einzige Grenzüberschreitung ansiehst?

Vielleicht müsst Ihr Euch auch gar nicht mögen – vielleicht schafft Ihr es, Euch gegenseitig zu respektieren und die Arbeit so aufzuteilen, dass Ihr möglichst wenig Berührungspunkte (igitt, allein der Gedanke…!) habt.

Wir müssen nicht jeden mögen.

Und wir müssen auch nicht von jedem gemocht werden – auch wenn es schön wäre 🙂

Und wenn jemand Dich nicht mag, dann geh doch einfach mit Sabrina Setlur – „Du liebst mich nicht – dann lieb ich Dich jetzt auch nicht mehr“ 🙂

..und wir wären nicht die Berufsoptimierer, wenn wir nicht auch eine Folge zu ebendiesem Thema parat hätten –  >>> hier <<< geht es zur Folge „Jemanden nicht mögen – zwanghaftes Harmoniebedürfnis“.

Scroll to top
0 Flares Twitter 0 Facebook 0 Filament.io 0 Flares ×