Caught between a rock and a hard place…

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Kennst Du den Ausdruck „I’m caught between a rock and a hard place“?

Das deutsche Äquivalent wäre „ich habe die Wahl zwischen Pest und Cholera“.

Anders ausgedrückt: egal, wie ich mich entscheide – es ist immer Sch… 

(wobei wir uns, wenn wir das deutsche Sprichwort nehmen, für die Cholera entscheiden sollten – die ist nämlich nur in 1% der Fälle tödlich, während die Pest 60-80% der Erkrankten dahinrafft..)

Wie viele Menschen kennst Du, die in ihrem Job kreuzunglücklich sind, aber scheinbar keine andere Wahl haben, weil sie ja Sachzwängen unterliegen? Das Haus, das abbezahlt werden muss? Die Raten fürs Auto? Der Lebensstandard?

All das hält sie davon ab, glücklich zu sein. 

(In unserer dieser Podcastfolge sprechen wir genau über diese Sachzwänge – und mögliche Lösungen).

Es ist eine belegte Gesetzmäßigkeit, dass die Ausgaben mit den Einnahmen steigen. D.h. dass wir mit jeder Gehaltserhöhung unsere Ausgaben hochschrauben. Total normal, völlig natürlich. Und das Geld kommt ja im Normalfall auch monatlich auf Dein Konto.

Schwierig wird es, wenn der hochbezahlte Job plötzlich keinen Spaß mehr, oder sogar krank macht. Oder wenn die Firma umstrukturiert und die Mitarbeiter mit den höchsten Gehältern vor die Tür setzt – so dass wir gezwungen sind, uns einen Job mit einem vergleichbar hohen Lohnniveau zu suchen.

Egal, ob wir uns darin wohlfühlen oder nicht. 

Und das ist die Crux an der Sache: fügen wir uns dem Sachzwang und nehmen einen Job an, der uns unglücklich macht, um unseren Lebensstandard halten zu können (rock)?

Oder senken wir den Lebensstandard, um uns im Beruf zu verwirklichen (hard place)?

Hmm…
Gibt es keine anderen Möglichkeiten?

Vielleicht findest Du in einem Hobby, einer nebenberuflichen Selbstständigkeit oder einem Ehrenamt den Ausgleich und die Freude, die Du in Deinem Job nicht hast?

(Ein extrem empfehlenswertes Buch ist „Das 4-Stunden Startup – wie Sie Träume verwirklichen, ohne zu kündigen“ von Felix Plötz)

Oder vielleicht kannst Du (möglicherweise mit Unterstützung eines Coachs) eine Mittel- bis Langfriststrategie entwickeln, um Dich aus Deinem Job zu befreien? Z.B. indem Du Dich nebenher weiterbildest, um in ein paar Jahren umzusatteln, aber dennoch das Lohnniveau einigermaßen halten zu können?

Vielleicht könnt Ihr als Paar die Rollenverteilung neu aushandeln?

Vielleicht müssen aber auch einfach Deine Finanzen neu strukturiert werden, möglicherweise mit Hilfe eines Finanzcoachs, um Dir die Freiheit zu geben, Dir einen niedriger dotierten Job zu suchen?

Versuche herauszufinden, was die Cholera, also das kleinere Übel, ist. Und entscheide Dich dafür!

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