Der Mörder ist immer der Gärtner…

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Manchmal gehen Songtitel tatsächlich in den allgemeinen Sprachgebrauch über. Tatsächlich war dieser Satz, zumindest in meiner Familie, ein geflügeltes Wort – ein Scherz, der bei jedem Krimirätsel gemacht wurde. Und auch jetzt, wo ich mich daranmache, einen Blogartikel zum Thema „Karrierekiller Nr. 1“ zu schreiben, kam mir dieser Satz wieder in den Sinn (was ich nicht wusste war, dass das tatsächlich der Titel eines Reinhard-Mey-Liedes von 1971 war..).

In diesem Fall stimmt das Klischee aus den alten Edgar-Wallace-Filmen nicht.

Denn: der Mörder deiner Karriere ist nicht der Gärtner.

Sondern du selber.

„Whaaaat!!!!“, sagst du jetzt bestimmt, „wie kann ich denn der Mörder (oder die Mörderin) meiner eigenen Karriere sein, wenn diese mir so am Herzen liegt?“.

Nun ja – wenn dir deine Karriere wichtig ist, und dein Ziel es ist, noch weiter die Karriereleiter hochzuklettern (in der Hoffnung, dass diese an der richtigen Wand steht – mehr dazu in dem spannenden Interview mit Reimo Schaupp, das am 13.5. veröffentlicht wird), achtest du bestimmt darauf, dass du sehr gute Leistungen ablieferst.

Das ist auch wichtig – aber Achtung: das alleine ist noch kein Garant!

Bei karriere.at haben wir eine Studie gefunden, was für deine Karriere noch entscheidend ist. Diese wären:

  • Ein Ziel und einen Plan haben, wie du dieses erreichen möchtest
  • Ein adäquates Selbstbewusstsein
  • Die Fähigkeit, auch nach Misserfolgen weiterzumachen und dich von ihnen nicht herunterziehen zu lassen
  • Furchtlos sein
  • Ein gutes Eigenmarketing betreiben

(interessanterweise stelle ich gerade fest, dass dies alles Eigenschaften von resilienten Menschen generell sind: Zielorientierung. Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Optimismus. Emotionssteuerung. Impulskontrolle. Mehr zum Thema Resilienz kannst du hier nachhören)

Wir glauben allerdings, dass in Zukunft noch andere Dinge elementar wichtig sein werden: Menschen mitnehmen zu können. Menschen einschätzen und nach ihren Stärken einsetzen zu können. Sich selber zugunsten des großen Ganzen zurücknehmen zu können. Und, ganz wichtig – die Bereitschaft, immer weiter zu lernen. (also die restlichen Resilienzfaktoren Empathie und Kausalanalyse :-))

Und wenn deine Karriere dann immer noch stirbt, war es vielleicht doch der Gärtner 🙂

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