Unsere Entscheidungen bestimmen unsere Zukunft

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Eine junge Mutter steht mit ihrem dreijährigen Sohn an der Eistheke. „Nun entscheide dich endlich!“, ruft sie ungeduldig. Der Junge langt nach einem Flutschfinger, fühlt an der Verpackung. Legt ihn wieder zurück. Greift nach einem Capri-Eis, schaut seine Mutter an. Sie nimmt es, geht damit zur Kasse und bezahlt. Als sie die Verpackung öffnet und ihm das Eis in die Hand drückt, weint der Junge.

Er hat die falsche Entscheidung getroffen.

Wir lernen früh, dass wir uns entscheiden müssen. Dass es nur ein Entweder – Oder gibt. Und wie bitter es ist, sich falsch entschieden zu haben – denn meistens gibt es kein Zurück mehr.

Wenn wir erwachsen sind, erfinden wir Tools, um bessere Entscheidungen treffen zu können.

Wir schaffen uns Routinen, um weniger Entscheidungen treffen zu müssen. Wir trainieren unseren Entscheidungsmuskel. Weil wir panische Angst haben, die falsche Entscheidung zu fällen.

 Weil wir schon als Kinder gelernt haben, wie weh das tut.

 Manche Menschen machen es sich leicht, und hören einfach auf damit. Dann entscheidet das Leben für sie. Auch das kann weh tun.

Wir kommen nicht darum herum – wir müssen eine Entscheidung treffen. Wir müssen uns entscheiden, ob wir unser Leben selber in die Hand nehmen und bewusste Entscheidungen fällen wollen. Oder ob nicht.

Kürzlich haben wir ein Interview mit Reimo Schaupp geführt zum Thema – na? – Entscheidungen.

Er sagt, dass alle Tools und Methoden, die uns helfen sollen, bessere Entscheidungen zu fällen, nur an der Oberfläche kratzen. Nur die Spitze des Eisbergs berühren.

Richtig spannend wird es erst unter Wasser. Denn unter Wasser lauern die Mythen.

Zum Beispiel der Bewusstseins-Mythos: wir glauben laut Reimo nämlich nur, dass wir uns unsere Entscheidungen bewusst und rational treffen – unser Unterbewusstsein übernimmt meistens die Steuerung und entscheidet FÜR uns.

Oder der Alternativlos-Mythos: hast du schon einmal „ich kann nicht“ gesagt? „Ich kann nicht zu deiner Party kommen“. Quatsch! Natürlich könntest du – der Preis ist dir nur zu hoch.

Dazu kommen noch der Samariter-Mythos, der Motivations-Mythos und das Warum hinter dem Warum. (Möchtest du mehr dazu wissen? Dann hör dir das komplette Interview an – oder schau mal auf Reimos Website)

Das Entscheidende dabei ist: wenn wir wissen, auf welcher Basis wir Entscheidungen fällen, und welchem Mythos wir gerade auf den Leim gehen, können wir bewusster – und damit besser entscheiden. Und wenn wir uns bewusster entscheiden, bereuen wir auch nichts.

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