Monat: August 2018

Glücklich im Job – ist das wirklich so schwer?

Heute in einer Seminarpause brandete eine interessante Diskussion auf. In meiner Vorstellung erzähle ich ja immer, dass ich nach 20 Jahren Lufthansa aufgrund von Umstrukturierungen freiwillig aus dem Unternehmen ausgeschieden bin, und mich daraufhin komplett neu orientiert habe. Dass ich jetzt etwas ganz anderes mache, ist offensichtlich: vorher war ich angestellt, jetzt bin ich selbstständig, vorher war ich Flight Managerin (was den meisten nichts sagt), heute bin ich Trainerin, Coach und Podcasterin und unterstütze Menschen dabei, ihre Flügel zu entfalten.

Das Gespräch in der Pause drehte sich darum, dass die meisten Menschen sich aufgrund von finanziellen Gegebenheiten selten komplett umorientieren können, weil sie ja nun mal ihre Fixkosten decken müssen. Und dass es in der heutigen, stressigen Zeit auch nicht so einfach möglich ist, sich nebenher etwas anderes aufzubauen.

Ich bin geneigt, dem zuzustimmen, weil ich mich selber auch erst dann bewegt habe, als die Rahmenbedingungen stimmten – sprich, mir der Ausstieg durch eine Abfindung und eine begleitende Outplacement-Beratung versüßt wurde. Vorher hatte ich ein paar (erfolglose) Versuche unternommen, mir nebenher etwas aufzubauen, was mir aber nicht wirklich gelungen ist. Warum? Meine Not war nicht groß genug (mir machte mein Job im Prinzip viel Spaß), und die Alternativen, die ich damals sah, waren für mich nicht attraktiv genug. Dass ich schlussendlich gegangen bin, hing dann aber auch mit der Tatsache zusammen, dass mir sehr bewusst war, dass mir der Job nicht noch 27 Jahre bis zur Rente Spaß machen würde, und dass es am Standort Düsseldorf für mich keine interessanten anderen Möglichkeiten gab.

Was aber wäre passiert, wenn sich die Gelegenheit nicht ergeben hätte, ich geblieben wäre, und mir der Job zwei, drei Jahre später nicht mehr so viel Spaß gemacht hätte? Wäre ich dann freiwillig gegangen, ohne Abfindung? Hätte ich es geschafft, mir nebenbei etwas aufzubauen, und wäre dann später ausgestiegen? Ich habe keine Ahnung.

Andererseits kenne ich Menschen, die eine gutgehende Firma aufgaben, um etwas ganz anderes zu machen. Die sich neben einem zeitaufwändigen Job am Wochenende eine Selbstständigkeit aufgebaut haben. Was unterscheidet diese Menschen von anderen?

In der Regel gibt es zwei Motivationen, freiwillig etwas zu ändern: von etwas weg oder zu etwas hin.

„Von etwas weg“ als Motivator bedeutet, dass der Schmerz oder die Not in der aktuellen Situation so groß ist, dass wir es einfach nicht mehr ertragen können (oder wollen). Weil entweder der Druck so groß ist, dass die ersten Kollegen schon wegen Burnout ausgefallen sind und wir selber kurz davor stehen. Weil der Körper schon deutliche Warnzeichen wie einen Herzinfarkt, Panikattacken oder einen Hörsturz gesendet hat. Oder weil wir uns jedes Mal fast übergeben müssen, wenn wir das Büro betreten – und das schon seit einigen Jahren. Dann, vielleicht – aber auch nur vielleiiiicht – verändern wir etwas und schauen uns um.

Der zweite Motivator ist „zu etwas hin“. In diesem Fall ist das Jetzt ganz okay – es gibt nichts zu meckern, wir kriegen alles gut gestemmt, alles passt „soweit“. Wenn da nicht dieser Traum wäre…. dieser Wunsch, diese Vision, die in uns schlummert, und die wir schon seit einigen Jahren nähren und beschützen wie ein Baby. Diese Vision von einem besseren Leben. Manchmal ist diese Vision gar nicht besonders deutlich, sondern nur so ein vages Gefühl – das Gefühl, dass da noch mehr geht. Und irgendwann kriegen wir einen Impuls, einen Stubser. Vielleicht haben wir einen Podcast gehört. Vielleicht haben wir ein Buch gelesen. Vielleicht hat uns jemand gefragt, was wir bereuen würden, wenn wir auf dem Sterbebett liegen. Oder vielleicht haben wir diesen Blogartikel gelesen. Und wir denken: „JA! Es ist Zeit. Es ist Zeit, etwas zu ändern. Es ist Zeit, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist Zeit, mich auf den Weg zu machen – auch wenn ich noch nicht weiß, wohin dieser Weg führt. Auch wenn meine Vision noch irgendwo da draußen im Nebel liegt.“

Es gibt mehr als „einfach nur okay“. Es gibt Jobs, Berufe, Tätigkeiten, die RICHTIG SPASS machen. Nicht in jeder Sekunde – aber immer wieder, und immer öfter. Es gibt Menschen da draußen, die so ticken wie du, und die Spaß an den gleichen Dingen haben. Es gibt es, das MEHR! (Auch wenn dein Umfeld etwas anderes behauptet).

Seit meinem Ausstieg bei Lufthansa vor 4 und dem Start meiner Selbstständigkeit vor gut 3 Jahren habe ich fast 200 Klienten beraten. Ein Großteil von ihnen war von Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen oder war bereits arbeitslos. Fast allen wurde das Geschenk einer kleinen Auszeit zuteil, in der sie sich sammeln konnten, in der sie reflektieren konnten, in der sie sich neu orientieren konnten. (Ja, ich sage bewusst „Geschenk“, auch wenn die meisten Arbeitslosigkeit nicht als ein solches ansehen. Aber wann hat man schon die Gelegenheit, sich aus dem Berufsalltag rauszuziehen und über sich selbst nachzudenken? Bezahlt? Mit Unterstützung eines guten Coaches, der auf berufliche Neuorientierung spezialisiert ist?). Sehr häufig habe ich Sätze gehört wie, „man müsste mal..“, „eigentlich könnte ich ja…“. Und jedes Mal blutete mir das Herz. Wer ist den „man“? Und was genau „müsste“ man denn – und wer sagt das überhaupt?!

Jeder Mann und jede Frau trägt Verantwortung für ihr eigenes Leben. Damit trägt auch jeder Verantwortung dafür, dass er oder sie glücklich im Job ist. Wir haben es alle selbst in der Hand – alles andere sind Ausreden. Natürlich wollen die Rechnungen bezahlt werden! Aber wenn wir es wirklich wollen (und nicht mit 80 unseren Enkeln sagen wollen, dass wir zwar immer unsere Pflicht getan, aber eigentlich nie das gemacht haben, was unser Herz zum Singen bringt), dann finden wir Wege. Und es gibt Unterstützung da draußen!

Genau aus diesem Grunde, und genau für diese Sorte Mensch (für dich?) haben wir unsere Traumjobschmiede konzipiert. Wir wissen, wie schwer es ist, das zu finden, was uns wirklich Freude macht – und wir wissen, wie wertvoll eine gute Unterstützung sein kann. Wir haben so vielen Menschen in der Einzelberatung dabei geholfen, in ihrem Job wieder glücklich zu werden, oder einen Job zu finden, der besser zu ihnen passt – jetzt ist es Zeit, damit in die Breite zu gehen und dieses Geschenk mehr Menschen zugänglich zu machen. Sag nicht mehr „man müsste mal…“ – mach es. Meld dich an. Sei dabei. Wir freuen uns auf dich!!

Herzlichst, deine Katja

P.S. nähere Informationen über die Traumjobschmiede findest du hier..

141: Für dich getestet: Jobsuchmaschinen

Bist du gerade auf Jobsuche oder warst du es vor kurzem? Wie hast du nach Stellen gesucht? Möglicherweise bist du vorgegangen wie die meisten von uns. Entweder bist du über Google gegangen und hast so was eingegeben wie „Projektmanager“, „München“ oder du hast eine der bekannten Stellenbörsen wie StepStone, Monster oder XING genutzt.

Wusstest du, dass es „da draußen“ noch über 2000 andere Stellenbörsen gibt? In dieser Podcast Folge möchten wir den Blick erweitern. Was gibt es denn noch für Möglichkeiten und was ist, wenn ich nur in Teilzeit suche?

Bastian beschreibt für dich die wesentlichen Unterschiede bei den Stellenbörsen und teilt diese in 5 Hauptgruppen auf. Allgemein, Regional, Spezifisch, Einstieg und Experimentell.

Viel Spaß bei der heutigen Folge.

Zusätzliche Folgen, die zu diesem Thema passen:

  • Folge 096 – Für dich getestet: Wantedly
  • Folge 119 – Für dich getestet: Tandemploy

 

Du möchtest an einem unserer kostenlosen Webinare teilnehmen, die wir im 14-tägigen Rhythmus zu Bewerbungs- und Karrierethemen veranstalten? Dann melde dich jetzt an unter www.die-berufsoptimierer.de/webinare

 Oder möchtest du direkt einen Schritt weitergehen, und in unserer Traumjobschmiede lernen, wie du deine Karriere nach deinen eigenen Wünschen selbst gestaltest? Dann informiere dich jetzt über Inhalte und Termine unter www.traumjobschmiede.de

Folge 140: Teil 2 vom Interview mit Fabienne Bill

In diesem Interview erzählt Fabienne Bill, wie sie es geschafft hat, mehr Energie und einen tieferen Schlaf zu haben – und gleichzeitig kein Mittagstief mehr zu spüren.

Sie erzählt von Energie haben und halten, von der Kraft positiver Gedanken, von der Wichtigkeit, sich für einen guten Start in den Tag zu entscheiden.

In diesem Interview geht es nicht nur um Zucker-Detox, sondern auch um Gedanken-Detox – und das Ganze, um mehr Energie, Lebensfreude und Kraft zu bekommen für alles, was dir in deinem Leben wichtig ist. Viel Spaß damit!

Vorstellung unseres heutigen Interviewgasts   Eine Freundin nannte mich vor kurzem ‚Die Möglichmacherin‘. Meine Tochter sagt, auf die Frage, was ich mache „Meine Mama macht Menschen glücklich!“. Ich lebe meine Berufung als Facilitator, Mental- & Team Coach. 14 Jahre Vertriebs- und Strategieentwicklung in einem internationalen Umfeld und diverse Coaching-Aus- und Weiterbildungen prägen mein Coaching, und helfen mir den Fokus immer auf das Wesentliche zu halten. Ich lebe im wunderschönen Mainz am Rhein, liebe Yoga und spiele Tennis. Als Mutter einer 6-jährigen Tochter, geniesse ich es jeden Tag etwas Neues über mich selbst lernen zu dürfen, und zu wachsen.   Was wolltest Du als Kind werden?   Krankenschwester! In der 4. Klasse gab es mal ein Projekt, in dem wir aufmalen sollten, was wir werden wollen. Ich habe damals ein Foto einer Krankenschwester aus der Zeitung auf das Din A4 Blatt geklebt und dazu geschrieben, dass ich Menschen dabei helfen möchte, zu heilen, sich schnell wieder besser zu fühlen und in ihre Kraft zu kommen. Und genau das mache ich, in etwas abgewandelter Version heute!!!   Was ist Dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?   Immer zu schauen, was Du als Kind gemacht hast: warst Du drinnen, oder draussen? Hast Du gelesen? Warst Du lieber der ‚Verkäufer‘ oder ‚Einkäufer‘ im Kaufladen? In welche Rollen bist Du am liebsten geschlüpft? Und was von diesen Rollen, und Tätigkeiten lacht Dich quasi an, wenn Du daran zurück denkst?   Die wichtigsten Fähigkeiten der Mitarbeiter der Zukunft   – Die frage „Wer bin ich?“ beantworten können – offen sein – flexibel sein – mutig sein   So erreichst du Fabienne   connect@fabiennebill.com www.fabiennebill.com (ist aber gerade in der Überholung) www.quickndirty-workshops.de https://www.facebook.com/groups/1888969084685445/ https://www.instagram.com/fbinwonderland/   Buchempfehlungen   Andrea Ballschuh, Fabienne Bill: Zucker is(s) nicht: Unsere 90-Tage-Challenge mit 66 genialen Rezepten ohne Industriezucker John Strelecky: The Big Five for Life: was wirklich zählt im Leben Gay Hendricks: The Big Leap: Conquer your hidden fear and take life to the next level (Englisch) Gay Hendricks: Lebe dein Leben, bevor es andere für dich tun: mehr wagen und über sich selbst hinauswachsen    

 

Du möchtest an einem unserer kostenlosen Webinare teilnehmen, die wir im 14-tägigen Rhythmus zu Bewerbungs- und Karrierethemen veranstalten? Dann melde dich jetzt an unter www.die-berufsoptimierer.de/webinare

 

Oder möchtest du direkt einen Schritt weitergehen, und in unserer Traumjobschmiede lernen, wie du deine Karriere nach deinen eigenen Wünschen selbst gestaltest? Dann informiere dich jetzt über Inhalte und Termine unter www.traumjobschmiede.de

 

Folge 139: Mehr Energie durch weniger Zucker: Interview mit Fabienne Bill

In diesem Interview erzählt Fabienne Bill, wie sie es geschafft hat, mehr Energie und einen tieferen Schlaf zu haben – und gleichzeitig kein Mittagstief mehr zu spüren.

Sie erzählt von Energie haben und halten, von der Kraft positiver Gedanken, von der Wichtigkeit, sich für einen guten Start in den Tag zu entscheiden.

In diesem Interview geht es nicht nur um Zucker-Detox, sondern auch um Gedanken-Detox – und das Ganze, um mehr Energie, Lebensfreude und Kraft zu bekommen für alles, was dir in deinem Leben wichtig ist. Viel Spaß damit!

Vorstellung unseres heutigen Interviewgasts   Eine Freundin nannte mich vor kurzem ‚Die Möglichmacherin‘. Meine Tochter sagt, auf die Frage, was ich mache „Meine Mama macht Menschen glücklich!“. Ich lebe meine Berufung als Facilitator, Mental- & Team Coach. 14 Jahre Vertriebs- und Strategieentwicklung in einem internationalen Umfeld und diverse Coaching-Aus- und Weiterbildungen prägen mein Coaching, und helfen mir den Fokus immer auf das Wesentliche zu halten. Ich lebe im wunderschönen Mainz am Rhein, liebe Yoga und spiele Tennis. Als Mutter einer 6-jährigen Tochter, geniesse ich es jeden Tag etwas Neues über mich selbst lernen zu dürfen, und zu wachsen.   Was wolltest Du als Kind werden?   Krankenschwester! In der 4. Klasse gab es mal ein Projekt, in dem wir aufmalen sollten, was wir werden wollen. Ich habe damals ein Foto einer Krankenschwester aus der Zeitung auf das Din A4 Blatt geklebt und dazu geschrieben, dass ich Menschen dabei helfen möchte, zu heilen, sich schnell wieder besser zu fühlen und in ihre Kraft zu kommen. Und genau das mache ich, in etwas abgewandelter Version heute!!!   Was ist Dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?   Immer zu schauen, was Du als Kind gemacht hast: warst Du drinnen, oder draussen? Hast Du gelesen? Warst Du lieber der ‚Verkäufer‘ oder ‚Einkäufer‘ im Kaufladen? In welche Rollen bist Du am liebsten geschlüpft? Und was von diesen Rollen, und Tätigkeiten lacht Dich quasi an, wenn Du daran zurück denkst?   Die wichtigsten Fähigkeiten der Mitarbeiter der Zukunft   – Die frage „Wer bin ich?“ beantworten können – offen sein – flexibel sein – mutig sein   So erreichst du Fabienne   connect@fabiennebill.com www.fabiennebill.com (ist aber gerade in der Überholung) www.quickndirty-workshops.de https://www.facebook.com/groups/1888969084685445/ https://www.instagram.com/fbinwonderland/   Buchempfehlungen   Andrea Ballschuh, Fabienne Bill: Zucker is(s) nicht: Unsere 90-Tage-Challenge mit 66 genialen Rezepten ohne Industriezucker John Strelecky: The Big Five for Life: was wirklich zählt im Leben Gay Hendricks: The Big Leap: Conquer your hidden fear and take life to the next level (Englisch) Gay Hendricks: Lebe dein Leben, bevor es andere für dich tun: mehr wagen und über sich selbst hinauswachsen    

 

Du möchtest an einem unserer kostenlosen Webinare teilnehmen, die wir im 14-tägigen Rhythmus zu Bewerbungs- und Karrierethemen veranstalten? Dann melde dich jetzt an unter www.die-berufsoptimierer.de/webinare

 

Oder möchtest du direkt einen Schritt weitergehen, und in unserer Traumjobschmiede lernen, wie du deine Karriere nach deinen eigenen Wünschen selbst gestaltest? Dann informiere dich jetzt über Inhalte und Termine unter www.traumjobschmiede.de

 

Denn nur zusammen ist man nicht allein: der Success Buddy

Im Radio läuft das Lied rauf und runter, und das nicht erst seit der WM: „Zusammen“ von den Fanta 4 (feat. Clueso). Ein genialer Song, der gute Laune macht – und sehr sehr gut unsere Lebenseinstellung wiedergibt. Besonders die Textzeilen „Ja, Mann, denn allein sein ist out / Vorbei ist die Zeit in der man keinem mehr traut“ sagen schon alles.

Es gab eine Zeit (und in vielen Firmen ist diese leider noch nicht vorbei, und in den Köpfen einiger Menschen auch noch nicht), da herrschte die Ellenbogenmentalität vor. Jeder war sich selbst der nächste, gewinnen auf Kosten anderer die Devise. Zum Glück ändert sich das langsam, aber sicher.

Im Sommer 2016 war ich auf einem Seminar, von dem ich schon oft berichtet habe, und das mein Leben verändert hat: die High Performance Masterclass von Alexander Hartmann. Dort bin ich erstmalig über das Konzept des Cross Coaching Buddys (auch Success Buddy genannt) gestoßen. Die Idee dahinter: suche dir jemanden, mit dem du dich einmal die Woche auf ein Telefonat verabredest. Dieses Telefonat sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, und dabei geht es nicht um Small Talk, sondern ausschließlich darum, euch gegenseitig bei der Erreichung eurer jeweiligen Ziele zu unterstützen. Konkret: wie komme ich voran, vor welchen Hindernissen stehe ich, wo stehe ich mir selbst im Wege, wo brauche ich einen Rat?

Zu meinem damaligen Buddy habe ich leider keinen Kontakt mehr, aber im Oktober 2017 kam ich in den Genuss, das Seminar noch einmal zu besuchen, und auch hier sollten wir uns einen Success Buddy suchen – nach dem Zufallsprinzip, einfach, indem wir die Person ansprachen, die neben uns saß. Wir hatten dann Gelegenheit, unseren Buddy etwas genauer kennenzulernen, über unsere Ziele zu sprechen und erste Termine zu verabreden – und schon bei diesem ersten Gespräch sprang der Funke total über. Wir stellten schnell fest, dass wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben und sehr ähnlich ticken (schon äußerlich ließ sich das schnell feststellen: sie trägt immer orange, ich immer mindestens ein gelbes Teil, und wir beide führen ein Bullet Journal. Ihres ist orange, meines gelb :-)). Mittlerweile ist Kristiane nicht nur der beste Sparring Partner, den ich mir vorstellen kann, sondern eine richtig gute Freundin geworden (unser Interview mit ihr kannst du übrigens >>> hier <<< hören).

Was bringt ein Success Buddy?

Ein Success Buddy bietet dir die Möglichkeit, dich mit einer gleichgesinnten Person zusammenzuschließen. Schon im Artikel über Mastermind-Gruppen habe ich erwähnt, dass wir der Durchschnitt der 5 Leute sind, mit denen wir die meiste Zeit verbringen. Das gleiche Prinzip gilt auch für den Success Buddy – und dieser hat den Vorteil, dass du in den Genuss seiner (oder ihrer) ungeteilten Aufmerksamkeit kommst.

Im besten Fall ist dein Success Buddy genauso verrückt wie du, im schlechtesten Fall stört ihn deine Verrücktheit nicht. In jedem Fall wird er (oder sie natürlich) für dich da sein, wenn du nicht weiterweißt, wird dir einen sanften (und manchmal auch unsanften) Tritt geben, wenn du nicht in die Puschen kommst, und wird dir ehrliches Feedback zu deinen Ideen geben. Im allerbesten Fall wird er oder sie dir helfen, dranzubleiben, deine Ziele, Wünsche und Visionen nicht aus den Augen zu verlieren, wird dir Mut zusprechen, wenn du unsicher bist, und wird dich aufrichten, wenn du down bist. Hört sich wie ein guter Freund, eine gute Freundin an? Das kann er oder sie auch werden – muss es aber nicht. Wichtig sind Verbindlichkeit, Wertschätzung, Vertraulichkeit und Offenheit. Wichtig ist, dass ihr füreinander da seid, bereit seid, euch gegenseitig zu unterstützen. Dann könnt ihr gemeinsam die Welt aus den Angeln heben.

Und wo findest du so einen Success Buddy?

Jemanden, der dich dabei unterstützt, mehr aus dir und deinem Leben zu machen? Der dir hilft, auch mal aus deiner Komfortzone zu kommen, und dich ermutigt, neue Wege auszuprobieren, wenn die alten nicht zum gewünschten Ziel führen?

Bei unserer Traumjobschmiede findest du solche Menschen – und bestimmt auch DEINEN Success Buddy. Informiere dich jetzt unter www.traumjobschmiede.de.

Herzlichst, deine Katja

P.S.: und hier noch mal der Text in Gänze – zum Mitsingen und Auswendiglernen. Vielleicht werden deine Sangeskünste ja in Kürze gefragt 😉

Wir sind zusammen groß
Wir sind zusammen alt
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben
Nehmt die Flossen hoch
Und die Tassen auch
Wir feiern heute bis zum Morgengrauen

Wenn ich sag‘, so wie Topf und Deckel
Wenn ich sag‘, so wie Rotz und Löffel
Wenn ich sage, wie Blitz und Donner
Sozusagen ohne Punkt und Komma

Wenn ich sag‘, so wie Pech und Schwefel
Wenn ich sag‘, so wie Herz und Seele
Wenn ich sag‘, für den Rest des Lebens
Ist jedem klar über was wir reden

Ja, Mann, denn allein sein ist out
Vorbei ist die Zeit in der man keinem mehr traut
Falls sie dich fragen „Bist du allein hier?“
Sag ihnen: „Nein, denn ich bin mit allen hier“

Wir, wir sind unzertrennbar
Wir, wir sind unverkennbar
Wir setzen uns ’n Denkmal

Wir sind zusammen groß
Wir sind zusammen alt
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben
Nehmt die Flossen hoch
Und die Tassen auch
Wir feiern heute bis zum Morgengrauen
Denn nur zusammen ist man nicht allein
Komm lass uns alles miteinander teilen
Denn nur zusammen ist man nicht allein
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben

Wenn ich sag‘, so wie Mann und Frau
Zusammen, so wie „ja genau“
Zusammen, so wie alt und grau
So wie ups and downs, wie nicht abgehauen

Zusammen, so wie Arsch auf Eimer
Zusammen, so wie Fahrgemeinschaft
Sozusagen maßgeschneidert
So zusammen war noch keiner

Zusammen, so wie wahre Freundschaft
Zusammen, wie Clueso und Fantas
Der ganzen Mannschaft ’n Heiratsantrag

Das mit uns geht weit zurück

Wir sind unzertrennbar
Wir, wir sind unverkennbar
Wir setzen uns ’n Denkmal

Wir sind zusammen groß
Wir sind zusammen alt
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben
Nehmt die Flossen hoch
Und die Tassen auch
Wir feiern heute bis zum Morgengrauen
Denn nur zusammen ist man nicht allein
Komm lass uns alles miteinander teilen
Denn nur zusammen ist man nicht allein
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben

Denn wir sind hier im Platz
Stets zusammen wie Beats und Bass
Up-The-Shut-Fuck-You-Must
Weil nichts dazwischen passt

Hier gibts kein zu tief, zu flach
Zu dies, zu das
Zu nah, zu lang
Denn wir bleiben zusammen

An alle troyen Liebespaare
Gute Freunde, viele Jahre
Es gibt kein Ich in diesem Wir
Doch du siehst dich in diesen vier

La familia
Das Gefühl ist da
Mach die Nacht zum Tag
Bis zum Nachmittag, yeah

Komm wir feiern heut Zusammstag, yeah

Wir sind zusammen groß
Wir sind zusammen alt
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben
Nehmt die Flossen hoch
Und die Tassen auch
Wir feiern heute bis zum Morgengrauen
Denn nur zusammen ist man nicht allein
Komm lass uns alles miteinander teilen
Denn nur zusammen ist man nicht allein
Komm lass ’n bisschen noch zusammen bleiben

Bisschen noch, bisschen noch
Bisschen noch, bisschen noch

 

Songwriter: Thomas Duerr / Andreas Rieke / Conrad Hensel / Florian Renner / Michael Kurth / Michael B. Schmidt / Michael DJ Beck / Ricco Schoenebeck / Samy Sorge / Thomas Burchia / Toni Schoenebeck

Songtext von Zusammen © Budde Music Publishing GmbH, Sony/ATV Music Publishing LLC, BMG Rights Management

 

138: Wie du sichtbar wirst

Hast du Kollegen, die im Job an dir vorbeiziehen, obwohl du definitiv die bessere Arbeit machst, und auch noch länger dabei bist als diese? Kennst du Situationen, in denen andere deine Ideen klauen und diese als ihre eigene verkaufen? Dann fehlt es dir vielleicht an Sichtbarkeit!

Wie du im Job mehr Sichtbarkeit erlangen kannst, warum das überhaupt wichtig sein kann, und was das alles mit Eigenverantwortung zu tun hat, hörst du in dieser Podcastfolge.

Zusätzliche Folgen, die zu diesem Thema passen:

Du möchtest an einem unserer kostenlosen Webinare teilnehmen, die wir im 14-tägigen Rhythmus zu Bewerbungs- und Karrierethemen veranstalten? Dann melde dich jetzt an unter www.die-berufsoptimierer.de/webinare

 

Oder möchtest du direkt einen Schritt weitergehen, und in unserer Traumjobschmiede lernen, wie du deine Karriere nach deinen eigenen Wünschen selbst gestaltest? Dann informiere dich jetzt über Inhalte und Termine unter www.traumjobschmiede.de

137: Teil zwei vom Interview mit Jim Menter

 

Vorstellung unseres Interviewgasts:   Jim Menter ist einer der erfolgreichsten Network Marketer im deutschsprachigen Raum. Als Leader eines Network Teams von über 1050 Personen führt der 22-Jährige ein Business, das über 6 Millionen Euro Umsatz schwer ist.   Was wolltest Du als Kind werden?    Koch oder Schauspieler 🙂   Was ist Dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?    Ein Beruf sollte soviel Spaß machen, wie ein Hobby. Und soviel Geld verdienen können – wie alle Kindheitsträume zusammen kosten 🙂   Ist Networkmarketing etwas für jeden?   Nein! Idealerweise sollte man Marketing- oder Vertriebs-Background haben und vorher schon unternehmerisch tätig gewesen sein. Um in Jims Network zu kommen, muss man älter als 25 Jahre sein, unternehmerisch denken können und Menschen lieben. Wenn du keine Marketing- oder Vertriebserfahrung hat, gib dir 2 Jahre zum Erfolg.   Wonach sollte man eine Networkmarketing-Firma aussuchen?   Achte auf die Menschen! Es sollten Produkte sein, die du magst, und die Firma sollte mehr als 10 Jahre auf dem Markt sein, alleine, damit sichergestellt ist, dass sie die Provision auch auszahlen kann – aber das wichtigste sind die Menschen, die dort sind. Fühlst du dich mit ihnen wohl?   Die drei wichtigsten Fähigkeiten der Mitarbeiter der Zukunft?   – Dankbarkeit – Disziplin / Beharrlichkeit – Umsetzungsgeschwindigkeit   Buchempfehlung:   Jim´s Buch hier GRATIS kostenlos bestellen : https://buch.jim.life/network Dirk Kreuter: Entscheidung: Erfolg   Du möchtest Jim persönlich kennenlernen ?   www.jim.life Jims Podcast: http://bit.ly/mdepodcastjimmenter Facebook : http://bit.ly/jimmenterfb Instagram : http://bit.ly/jimmenterinsta E-Mail: info@jim-menter.com Homepage: www.jim-menter.com   …oder direkt bei den Powerdays: 25.8.2018 München 29.9.2018 Frankfurt am Main 13.10.2018 Hamburg

136: Ist Network-Marketing seriös? Interview mit Jim Menter

 

Vorstellung unseres Interviewgasts:   Jim Menter ist einer der erfolgreichsten Network Marketer im deutschsprachigen Raum. Als Leader eines Network Teams von über 1050 Personen führt der 22-Jährige ein Business, das über 6 Millionen Euro Umsatz schwer ist.   Was wolltest Du als Kind werden?    Koch oder Schauspieler 🙂   Was ist Dein Rat an unsere Hörer, wenn sie noch nicht wissen, welcher Job zu ihnen passt?    Ein Beruf sollte soviel Spaß machen, wie ein Hobby. Und soviel Geld verdienen können – wie alle Kindheitsträume zusammen kosten 🙂   Ist Networkmarketing etwas für jeden?   Nein! Idealerweise sollte man Marketing- oder Vertriebs-Background haben und vorher schon unternehmerisch tätig gewesen sein. Um in Jims Network zu kommen, muss man älter als 25 Jahre sein, unternehmerisch denken können und Menschen lieben. Wenn du keine Marketing- oder Vertriebserfahrung hat, gib dir 2 Jahre zum Erfolg.   Wonach sollte man eine Networkmarketing-Firma aussuchen?   Achte auf die Menschen! Es sollten Produkte sein, die du magst, und die Firma sollte mehr als 10 Jahre auf dem Markt sein, alleine, damit sichergestellt ist, dass sie die Provision auch auszahlen kann – aber das wichtigste sind die Menschen, die dort sind. Fühlst du dich mit ihnen wohl?   Die drei wichtigsten Fähigkeiten der Mitarbeiter der Zukunft?   – Dankbarkeit – Disziplin / Beharrlichkeit – Umsetzungsgeschwindigkeit   Buchempfehlung:   Jim´s Buch hier GRATIS kostenlos bestellen : https://buch.jim.life/network Dirk Kreuter: Entscheidung: Erfolg   Du möchtest Jim persönlich kennenlernen ?   www.jim.life Jims Podcast: http://bit.ly/mdepodcastjimmenter Facebook : http://bit.ly/jimmenterfb Instagram : http://bit.ly/jimmenterinsta E-Mail: info@jim-menter.com Homepage: www.jim-menter.com   …oder direkt bei den Powerdays: 25.8.2018 München 29.9.2018 Frankfurt am Main 13.10.2018 Hamburg

Goldmarie oder Pechmarie? In 7 Schritten zu einer neuen inneren Haltung

 

Warum gibt es Menschen, die immer das kürzere Ende ziehen? Die immer Pech haben im Leben? Die immer alle Krankheiten anziehen, die immer die Montagsmodelle zu erwischen scheinen, die als erste kaputt gehen, und die es immer irgendwie schaffen, in Abteilungen zu geraten, wo die Chefs A..löcher sind, die Kollegen unbequem, und die Arbeit langweilig?

Und dann gibt es Menschen, denen die Sonne aus dem Allerwertesten scheint. Diese haben immer das Glück, tolle Jobs mit netten Kollegen zu ergattern, sie machen immer die tollsten Urlaubsschnäppchen (und haben dann auch noch Glück mit dem Wetter), erfreuen sich bester Gesundheit, Energie und stets guter Laune. Und dann gewinnen sie auch noch im Lotto..

Warum ist das so? Warum ist Glück so ungerecht verteilt? Warum haben manche immer Glück, und andere immer Pech? Oder ist das gar nicht so….?

Neulich las ich meinen Kindern aus einem dicken Märchenbuch vor, das vielleicht dem ein oder anderen noch bekannt ist: Die Märchen der Gebrüder Grimm. Ich habe Märchen immer schon geliebt, und liebe sie heute noch: sie sind unterhaltsam, spannend, und gehen meist gut aus. Sie können auch sehr lehrreich sein (allerdings ist hier manchmal schon Wachsamkeit geboten, weil sie zum Teil alte Glaubenssätze zementieren. Aber seit meinem letzten Blogartikel zum Thema Glaubenssätze bist du ja achtsam mit dem, was du so konsumierst ;-)).

Vor einigen Tagen also kamen wir zum Märchen von Frau Holle. Für alle, die sich nicht mehr so genau daran erinnern können, hier eine Zusammenfassung: nachdem die arme Stieftochter sich mit der Spindel in den Finger gestochen und diese versehentlich in den Brunnen fallen gelassen hatte, wurde sie von ihrer Stieftochter gezwungen, hinterher zu springen, um die Spindel wiederzuholen. Dadurch erreichte sie eine andere Welt: die Welt von Frau Holle. Frau Holle nahm das Mädchen auf, und es half ihr fortan im Haushalt: Daunendecken ausschütteln (da kommt der Schnee her), putzen, waschen usw. Als das Mädchen Heimweh bekam, wurde sie zum Dank mit Gold überschüttet und wurde fortan „Goldmarie“ genannt.

Die böse Stiefmutter wollte für ihre leibliche Tochter dasselbe und schickte sie auch zu Frau Holle. Diese war aber faul, zeterte nur herum und wurde deshalb am Ende ihres Aufenthalts mit Pech belohnt – man nannte sie seitdem „Pechmarie“.

Die Moral von der Geschicht‘? Klar, die Fleißigen werden belohnt, und die Faulen bestraft. Aber wenn du genauer hinschaust, hat das Märchen noch eine andere Bedeutung:

Goldmarie hat das ganze Märchen lang nicht gehadert mit ihrem Schicksal, sondern immer versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ihre Mutter verstarb, ihr Vater heiratete eine hartherzige Frau, die sie die ganze Arbeit machen ließ? Sie verlor trotzdem nicht ihre gute Laune und tat, was getan werden musste. Sie verlor die Spindel im Brunnen? Sie tat, was zu tun war, und sprang hinterher. Ebenso bei Frau Holle – auch hier verrichtete sie die ihr übertragenen Aufgaben voller Hingabe und war ihrer Chefin zudem auch noch eine gute Gesellschaft.

Und Pechmarie? Sie war nicht nur faul, sie war auch noch übellaunig. Und erwartete dafür auch noch eine goldige Belohnung.

Was unterschied die beiden Mädchen? Ihre innere Einstellung.

Es gibt ein schönes englisches Sprichwort: „When life gives you lemons – make lemonade“. Wortwörtlich übersetzt: mach das Beste aus deiner Situation.

Das Leben wird dir immer Zitronen liefern, mal mehr, mal weniger. Deine innere Einstellung dazu wird darüber entscheiden, was du daraus machst (und ob du sie als Zitronen ansiehst oder als Grundzutaten für leckere Limonade). Und genau darin unterscheiden sich Menschen, die „immer“ Glück haben von denen, die „immer“ Pech haben: in der Wahrnehmung und der Bewertung ihrer Situation.

Ich habe mal nachgezählt: pro Sekunde werden ca. 11 Millionen Sinneseindrücke in unserem Gehirn verarbeitet – davon nehmen wir nur ungefähr 40 bewusst wahr. Dass es nur so wenige sind, liegt an der Schutzfunktion des Gehirns (damit wir nicht verrückt werden). Aber welche nehmen wir wahr, und welche nicht? Und: wer entscheidet das?

Verantwortlich für die Entscheidung, welchen Reiz wir wahrnehmen, ist unser limbisches System, das unser instinktives Verhalten steuert. Dabei sind wir einerseits stark von evolutionären Einflüssen geprägt (kann dieser plötzlich auftretende Reiz gefährlich für uns werden? Dann „schiebt“ unser limbisches System ihn in unser Bewusstsein). Andererseits beeinflussen Vorerfahrungen unsere Wahrnehmung, besonders, wenn sie stark emotional geprägt sind. Und zum anderen nehmen wir das wahr, worauf wir einen besonderen Fokus gelegt haben (entweder bewusst und absichtlich, oder aufgrund einer für uns neuen Situation, die unseren Gemütszustand stark beeinflusst, etwa weil wir uns gerade sehr über unser neues Auto freuen und seitdem genau dieses Modell zu Hunderten in der Stadt herumfährt).

Die letzten beiden Punkte sind bedeutsam im Zusammenhang mit „immer“ Glück und „immer“ Pech. Wenn wir das Gefühl haben, dass es „immer nur uns“ trifft, und uns darüber ärgern, frustriert sind, oder sonstwie emotional aufgeladen sind, werden wir beim nächsten Mal, wenn etwas Schlimmes passiert, dieses besonders wahrnehmen und als Bestätigung unserer grundsätzlichen Pechsträhne ansehen. Wenn aber etwas Gutes passiert, werden wir uns zwar darüber freuen, es aber eher als Ausnahme ansehen und uns daran erinnern, dass wir ja sonst immer Pech haben – und damit die Erwartung auf das Negative weiter zementieren.

Genau das passiert, wenn jemand „vom Pech verfolgt“ ist oder „die Sch… magisch anzieht“. Selbstverständlich gibt es Menschen, denen mehr schlimme Dinge passieren als andere – aber auch hier entscheidet die innere Haltung darüber, ob sie sich selbst eher als Goldmarie oder als Pechmarie sehen.

Wie aber können wir unsere innere Einstellung ändern, wenn wir uns nicht länger als Pechmarie fühlen möchten? Der erste Schritt ist zunächst eine bewusste Entscheidung dafür – und die können nur wir selbst für uns fällen. Niemand kann für uns entscheiden, dass wir unsere Einstellung ändern (auch wenn so mancher Ehepartner und so manche Führungskraft das gerne tun würde…). Die Entscheidung liegt bei uns selber, genauso, wie wir die daraus resultierende Arbeit auch selber machen müssen.

Also, Schritt 1: wenn du wirklich Goldmarie sein möchtest, und nicht mehr länger Pechmarie, dann entscheide dich zunächst einmal DAFÜR. Sage dir selber, „mir reicht es, dass ich immer Pech habe / immer mir Schlimmes zustößt / ich immer krank bin“. Hinterfrage aber auch, ob du bereit bist, den Preis dafür zu zahlen. Genießt du vielleicht heimlich die Aufmerksamkeit, die du durch deine notorische Pechsträhne genießt? Die wird dann wegfallen. Willst du das wirklich? Sei dir darüber im Klaren, was du möglicherweise aufgibst. Es wird auch ein ganzes Stück Arbeit auf dich zukommen – nämlich Arbeit an dir selber. Das erfordert Durchhaltevermögen. Willst du dich darauf einlassen? Willst du es GENUG? Dann entscheide dich JETZT.

Schritt 2: Schreibe auf, welche Resultate in deinem Leben dir nicht gefallen. Gehen deine Beziehungen ständig in die Brüche? Bist du finanziell notorisch klamm? Bist du ständig krank?

Schritt 3: Überlege, was DU tust oder getan hast, um diese Resultate herbeizuführen. Lässt du dich zu schnell auf eine neue Beziehung ein, ohne den anderen richtig kennengelernt zu haben? Gibst du dir nicht wirklich Mühe, auf den anderen einzugehen, weil du tief in dir drin glaubst, dass es nicht lohnt, weil die Beziehung ohnehin kaputt gehen wird? Oder gibst du Geld aus, das du nicht wirklich hast, weil dein Konto in den Miesen ist und du denkst, dass es „eh egal“ ist? Oder ziehst du nie einen Schal an, obwohl es minus 20 Grad hat, weil das uncool ist? Beschwerst du dich darüber, dass du schlecht einschlafen kannst, sitzt aber bis nach Mitternacht vor dem Smartphone, der Flimmerkiste oder dem Laptop und ziehst dir irgendwelche Serien rein?

Sei ganz ehrlich mit dir – die Verbindung ist nicht immer so einfach oder offensichtlich wie bei diesen Beispielen, aber wir haben IMMER einen Anteil an dem, was uns zustößt. Dieser Part ist manchmal besonders schwer und auch schmerzhaft. Lass dich darauf ein. Sei ehrlich mit dir – du musst es ja niemandem erzählen J

Wenn du Gewohnheiten identifiziert hast, die mit den unerwünschten Resultaten in Zusammenhang stehen, schreib diese daneben auf den gleichen Zettel.

Schritt 4: nimm ein neues Blatt Papier, und schreibe das Resultat auf, das du dir wünscht – in der Gegenwartsform. „Ich freue mich darüber, dass ich immer genug Geld auf dem Konto habe, um so zu leben, wie ich es mir wünsche“ etwa. Oder: „Ich bin froh und dankbar darüber, dass ich jederzeit voller Energie und Gesundheit stecke“. Formuliere den Satz so, dass DU dich damit wohlfühlst, und feile an jedem Wort. Dieser Prozess kann durchaus eine Weile dauern. Versehe den Satz auch mit einem Datum, bis wann du dieses Resultat erreicht haben möchtest. Wenn du die für dich perfekte Fassung gefunden hast, schreibe sie überall hin – auf ein Kärtchen, das du in der Hosentasche trägst. Auf ein Post-it, das du an den Spiegel klebst. Und sage dir den Satz so oft es geht selber auf. Das ist deine persönliche Affirmation, deine positive Selbstbestätigung.

Schritt 5: nimm ein weiteres Blatt Papier, und gehe nun auf deine Gewohnheiten ein. Welche gute Gewohnheiten kannst du in dein Leben implementieren, um dieses Resultat zu erreichen? Welche schlechten Gewohnheiten kannst du ablegen und in gute Gewohnheiten umwandeln, um so zu leben, wie du möchtest? Schreibe die neuen, guten Gewohnheiten auf.

Schritt 6: nimm den Zettel mit den alten Resultaten und den alten Gewohnheiten und verbrenne ihn. Lies dir die neuen Ergebnisse und deine neuen Gewohnheiten durch, und freue dich über dein neues Leben. Durch das Verbrennen werden sich die Resultate nicht in Luft auflösen – es ist lediglich symbolisch, hat jedoch eine ziemliche Kraft. Fühl dich in die erwünschten Resultate ein, spüre, wie dein Leben sich anfühlt, wenn du das erreicht hast, was du erreichen möchtest. Stelle es dir vor, als ob es schon Realität wäre – und genieße es. Lade es emotional auf, so sehr du kannst.

Schritt 7: setze jeden Tag eine deiner neuen, guten Gewohnheiten in die Tat um. Wenn du deinen Tag planst, plane diese neue Gewohnheit als ein Muss mit ein. Nimm dir regelmäßig den Zettel mit deinem neuen Ergebnis zur Hand, lies ihn dir durch, schreibe das neue Ergebnis wieder und wieder auf. Spüre rein, spüre die Emotion. Das wird dir helfen, neue Gewohnheiten zu verankern und das Ergebnis zu erzielen, das du dir wünscht – nämlich Goldmarie sein. Was auch immer deine persönliche Definition von Goldmarie ist.

Unsere innere Einstellung zu ändern geht in der Regel nicht „einfach so“, auch wenn wir uns (oder andere sich) das manchmal wünschen. Auch ich habe schon Sätze gehört und, ja, ich gebe es zu, auch schon selber gesagt wie, „du musst nur wollen“ oder „das darfst du nicht so eng sehen“ oder „sei doch nicht so negativ“ oder auch „du musst an deiner Einstellung arbeiten“. Wenn eine Person tief im Pechmarie-Modus ist, helfen solche Sätze nicht wirklich. Das Schwierigste ist tatsächlich die Erkenntnis, dass wir selber verantwortlich dafür sind, wie es uns geht und was uns zustößt. Aber ist es nicht auch befreiend zu wissen, dass wir selber etwas TUN können, und unser Schicksal nicht einfach über uns ergehen lassen müssen?

Lasst uns wieder Verantwortung übernehmen: Verantwortung für unsere Einstellung. Verantwortung für unser Wohlbefinden. Verantwortung für unser Leben.

Herzlichst, deine Katja

P.S. Wenn du bereit bist, Verantwortung für DEIN Leben und DEINE Karriere zu übernehmen, dann könnte die Traumjobschmiede für dich genau das richtige sein: www.traumjobschmiede.de

135: Wie du am besten in den Tag startest

Und, hast du deine Morgenroutine schon gemacht? Oder ist dieser Podcast gerade Teil davon (wenn ja, dann Hut ab – den Tag mit Weiterbildung und „Futter für die Ohren“ zu starten ist nicht das Schlechteste!).

Wir haben beide auch eine Morgenroutine – und zwar sehr unterschiedliche. Und wenn wir uns in Social Media umschauen, haben alle Erfolgsmenschen Morgenroutinen. Möglichkeiten, diese zu gestalten, gibt es viele:

  • Meditieren (ach ja, heisst ja jetzt Me-time :-))
  • Sport
  • in einem Erfolgsbuch lesen
  • Podcast hören (ein absolutes Must!)
  • Green Smoothie trinken
  • die 3 wichtigsten Dinge heute aufschreiben
  • die 3 Dinge, für die du dankbar bist, aufschreiben
  • die 3 größten Ziele aufschreiben (oder die 4 – je nachdem, wo du nachliest)
  • kalt duschen
  • die wichtigste Aufgabe des Tages sofort erledigen
  • Affirmationen lesen, aufsagen, aufschreiben
  • ein Call mit deiner Mastermindgruppe

…und wenn du damit fertig bist, darfst du erst einmal einen Power Nap halten.

Zu viel? Übertrieben? In der Menge vielleicht – wir wir damit umgehen, und was unsere Empfehlung ist, hörst du in dieser Podcastfolge.

Ein weiterer Tipp: unser Podcastfolge „Manipuliere dich selbst zum Erfolg: Affirmationen“

 

 

Du möchtest an einem unserer kostenlosen Webinare teilnehmen, die wir im 14-tägigen Rhythmus zu Bewerbungs- und Karrierethemen veranstalten? Dann melde dich jetzt an unter www.die-berufsoptimierer.de/webinare

 

Oder möchtest du direkt einen Schritt weitergehen, und in unserer Traumjobschmiede lernen, wie du deine Karriere nach deinen eigenen Wünschen selbst gestaltest? Dann informiere dich jetzt über Inhalte und Termine unter www.traumjobschmiede.de

Scroll to top