Do what you love – love what you do!

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Ich mag weiße SUVs, große Hunde, gelbe Kleidungsstücke und Mangos. Ich liebe Sprache – ich rede gerne, schreibe gerne, höre gerne zu, lese gerne. Und ich weiß zu schätzen, wenn jemand Sprache gut einsetzen und sich schön ausdrücken kann. All das sind Vorlieben, Neigungen, Dinge, die ich gerne mag. Aber woher kommt es, dass ich mag, was ich mag – und beispielsweise Grapefruit, Teppichratten und die Farbe Rosa nicht ausstehen kann?

Wir alle haben Dinge, die wir sehr gerne mögen, und Dinge, die wir am allerliebsten den ganzen Tag lang tun würden – und dann gibt es Dinge, bei denen sich uns die Fußnägel hochrollen (und es gibt alles dazwischen). Aber was davon ist tief in uns verankert, ist durch unsere Herkunft geprägt? Und im Gegenzug dazu: welche Vorlieben haben wir uns mit der Zeit erst angeeignet (und welche Vorlieben sind davon tatsächlich unsere eigenen, und unterliegen nicht aktuellen Moden oder Trends, und sind vielleicht von einem geschickten Marketing beeinflusst)?

In einem bestimmten Alter lassen wir uns noch sehr von unserem Umfeld beeinflussen – Teenagern ist es in der Regel immens wichtig, dass sie modisch dem neuesten Trend folgen, und es lastet zum Teil großer Gruppendruck auf denen, die sich nicht die angesagten Marken leisten können oder wollen. Später finden wir dann meist unseren eigenen Stil, wir wissen, was uns steht (und was unsere Röllekes (Ruhrhochdeutsch für „Rollen“ ;-)) am besten verdeckt). Und der Druck der Gemeinschaft sinkt, alle dürfen sich so kleiden, wie sie möchten…. Oder ist das so??  Zumindest, solange wir uns in gewissen Grenzen bewegen und bestimmten Normen und ungeschriebenen Gesetzen folgen.. Wer sich äußerlich sehr unterscheidet von seinem Umfeld, wird vielleicht nicht so offensichtlich gemobbt wie auf dem Schulhof, aber dafür oft genug auf subtilere Art ausgeschlossen. Sich anzupassen wird nach wie vor belohnt – unser Erbe aus der Steinzeit, wo es überlebenswichtig war, dass die Gemeinschaft uns mit in der Höhle schlafen ließ…

Und wie sieht es denn aus mit den Dingen, die wir gerne tun? Tätigkeiten, denen wir gerne nachgehen? Arbeiten, die wir lieben? Sind diese Trends unterlegen? Lassen wir uns beeinflussen von unserer Peergroup? Auf den ersten Blick würde ich „nein“ sagen – aber bei näherem Hinschauen fallen mir die uncoolen Kids ein, die gut in Mathe waren, und die basketballspielenden Jungs, mit denen alle abhängen wollten. Wenn wir dann ins Erwachsenenleben gehen, zieht sich das weiter durch: Versicherungs- und Staubsaugervertreter sind megauncool, Programmierer waren es früher, heute sind sie die coolen Rebellen.. auch hier gibt es Trends und Meinungen, die uns beeinflussen.

Was ist aber nun, wenn dein großes Talent darin liegt, für Kunden die passende Versicherung herauszusuchen und sie dahingehend zu beraten – und dir das auch noch richtig Spaß macht? Oder wenn du es liebst, von Haushalt zu Haushalt zu ziehen, immer neue Menschen kennenzulernen und diesen von dem tollsten Staubsauger der Welt zu berichten? Wie schaffst du es, dich von deinem Umfeld abzugrenzen, dass für dich etwas ganz anderes gewollt hat?

Unsere Vision als Berufsoptimierer ist ja (kurzgesagt) eine Welt, in der alle Menschen damit erfolgreich sind, was ihnen am meisten Spaß macht. Um das zu erreichen, sind drei Schritte nötig:

  1. herausfinden, was dir am meisten Freude macht, wo deine Neigungen und Vorlieben liegen
  2. einen dazu passenden Job finden oder ihn selbst kreieren – sei es im Angestelltendasein oder in der Selbstständigkeit
  3. genug Selbstvertrauen und Mut aufbringen, um diesen Weg auch zu beschreiten, auch wenn die eigenen Glaubenssätze (oder die des Umfelds) laut protestieren.

Einfach, oder? Nein, eben nicht – das ist total schwer. Und, noch viel schwerer: bevor du diese drei Schritte gehen kannst, musst du erst Schritt 0 angehen: den Glauben daran wiedererlangen, dass auch du im Job glücklich sein darfst. Dass es Tätigkeiten und Berufe gibt, die Spaß machen. Dass das geht: morgens aufstehen, und dich auf deinen Arbeitsplatz und deine Kollegen freuen. Und dir gleichzeitig eingestehen, dass deine mangelnde Energie, deine Lustlosigkeit, deine häufigen Kopfschmerzen, deine Magenschmerzen, deine latente Unzufriedenheit daher rühren, dass du an irgendeiner Stelle eine berufliche Entscheidung gefällt hast, die jetzt für dich nicht mehr die richtige ist. Und dass das okay ist. Weil du JETZT neu entscheiden darfst.

Tust du das, was dir am meisten Spaß macht? Oder geht da noch was? Du entscheidest selbst – es geht schließlich um den Rest DEINES Lebens.

Herzlichst, deine Katja

P.S. Du hast Schritt 0 getan, und bist bereit, die nächsten Schritte einzuleiten? Dann schau mal hier vorbei – vielleicht liefert dir das die Impulse, die JETZT für dich GENAU richtig sind: www.traumjobschmiede.de

 

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