Kategorie: Katjas Blog

Kaum ein Tag vergeht, an dem in den verschiedenen Medien nicht über Digitalisierung gesprochen wird. Im Zusammenhang mit dem Arbeitsleben häufig negativ:  Arbeitsplätze fallen weg. Menschen werden durch Maschinen ersetzt werden. 47% der Jobs verschwinden in den nächsten 25 Jahren.

Ja, wir wissen nicht was kommt. Aber was kommt, muss nicht notwendigerweise schlechter sein.

Beispiel Roboter: welches Bild entsteht in deinem Kopf, wenn ich die Worte „Roboter“ und „Pflegeheim“ in einem Satz kombiniere? Welches Gefühl macht sich in deinem Bauch breit? Wahrscheinlich ein Negatives, richtig? Die Vorstellung, dass uns ein kalter, chromblitzender Roboterarm den – Entschuldigung – Hintern abwischt, uns füttert und uns Medikamente einflößt, während wir hilflos im Bett liegen und nicht abhauen können, ist wahrlich ein Schreckensszenario.

Aber das ist auch, von überarbeitetem, genervtem und gestresstem Pflegepersonal gewaschen und gefüttert zu werden. Das so getaktet ist, dass keine Zeit für ein persönliches Wort oder eine freundliche Geste ist. Und das zudem auch noch häufig wechselt, weil niemand diesen Job länger als ein paar Jahre machen kann – schon rein körperlich nicht.

Die heutige Realität ist leider oft näher am zweiten als am ersten Szenario. Denn, machen wir uns nichts vor: nicht alle Jobs heutzutage sind eitel Sonnenschein, sind anspruchsvoll genug, dass wir sie auch nach Jahren noch interessant finden, aber gleichzeitig nicht so stressig, dass wir nicht zielsicher in den Burnout steuern. Und nicht alle Menschen (auch nicht im Dienstleistungssektor) machen ihren Job so gut und gerne, dass es eine wahre Freude ist, sich in ihrer Gegenwart aufzuhalten.

In seinem Buch „Mythos Fachkräftmangel“ (sehr empfehlenswertes Buch!) beschreibt Martin Gaedt (sehr empfehlenswertes Interview!) ein Pflegeheim in den Niederlanden, dass bereits heute schon Roboter in der Pflege einsetzt (OMG, ich hab’s getan – ich habe beide Wörter in einem Satz verwendet!!). Und zwar beispielsweise für körperlich anstrengende Tätigkeiten, wie die Senioren aus dem oder ins Bett zu heben oder umzulagern. Das Resultat? Das Pflegepersonal wurde entlastet, fiel nicht so häufig aus Krankheitsgründen aus (der Rücken!), und hatte mehr Zeit für den zwischenmenschlichen Kontakt zur Verfügung, für ein liebes Wort, eine gehaltene Hand. Durch die geringeren Ausfallraten (und aus Überzeugung) wurde das Pflegepersonal zudem besser bezahlt als der Durchschnitt, und arbeitete noch lieber in diesem Heim. Das Resultat: keine unbesetzten Stellen. Kein Fachkräftemangel. Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Patienten. Roboter im Pflegeheim.

Deshalb an dieser Stelle ausdrücklich: Digitalisierung ist nicht per se schlecht. Im Gegenteil: sie bietet viele Chancen – wenn man ein wenig nachdenkt und flexibel ist.

Womit wir schon bei einem Problem Deutschlands angelangt sind: der Flexibilität.

Wie eingangs erwähnt, sind laut einer Oxford-Studie aus dem Jahr 2013 in den nächsten 25 Jahren fast die Hälfte der heutigen Jobs in Gefahr.

Gleichzeitig entstehen neue Jobs, von denen wir heute noch gar nichts wissen. Und genau hier liegt der Hund begraben:

Deutschland ist ein Ausbildungsland. Viele Länder beneiden uns um das System der dualen Ausbildung, der Kombination aus praktischem Lernen im Unternehmen und Theorieunterricht in der Berufsschule. Dadurch erlangen Arbeitnehmer ein fundiertes Wissen in ihrem Bereich – soweit, so gut.

Gleichzeitig führt das aber auch dazu, dass sich Firmen schwer damit tun, Bewerber als Quereinsteiger in einen nicht erlernten Beruf einzustellen. Weil es schlicht und einfach vom System nicht vorgesehen ist, dass wir einen Beruf ausüben, den wir nicht von der Pieke auf gelernt haben.

Und da es über Jahre und Jahrzehnte auch gar nicht üblich war (viele Arbeitnehmer aus den Geburtsjahrgängen bis in die 1980er Jahre hinein sind mit der Erwartung in eine Ausbildung gegangen, in dieser Firma auch in Rente zu gehen), sind viele Unternehmen, sind viele Personaler noch in der alten Denke verhaftet. Und tun sich folglich schwer damit, Quereinsteiger einzustellen.

Aber genau diese Flexibilität im Denken und im Handeln, dieses Zulassen von Ungewöhnlichem, und ja, die Akzeptanz von „ungeraden“ Lebensläufen, brauchen wir, um zukunftsfähig zu bleiben – sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Arbeitnehmern.

Quereinsteiger werden in den kommenden Jahren einen immer größeren Teil der Bewerber ausmachen (müssen). Angelsächsische Länder sind uns in diesem Punkt um Jahrzehnte voraus: sie kennen unser System einer 3-jährigen dualen Ausbildung nicht. Die meisten Arbeitnehmer werden „on the job“ angelernt, und sind folglich per se Quereinsteiger. Das führt zu einer generellen Offenheit gegenüber Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen. Und das hilft, auch „nach vorne“ offen zu sein. Und flexibel.

Lasst uns ein bisschen querer sein, ein bisschen schräger, ein bisschen ungewöhnlicher. Das öffnet den Horizont – unseren eigenen. Und den unseres Landes.

(kürzlich haben wir eine Podcastfolge zum Thema Quereinstieg (und wie er gelingt) gemacht. Hier findest du sie)

 

Die Berufsoptimierer feiern Einjähriges!

Und was war es für ein ereignisreiches Jahr für uns Berufsoptimierer!

Wie fing es an, was haben wir gelernt?

Am 1. Januar 2017 waren wir noch Katja und Bastian.

Sie: Trainerin, Beraterin und Karriere- und Bewerbungscoach.

Er: Recruiter, Hobbyfotograf und Nachwuchscoach mit den ersten institutionellen Kunden.

Irgendwann im Februar fassten wir dann den Entschluss, unsere Ressourcen zu bündeln und neben unseren jeweils eigenen Businesses das Abenteuer Podcast zu starten.

Startschuss: 26.4., die Geburtsstunde des Berufsoptimierer-Podcasts.

Ziemlich neu, naiv, aber engagiert schrieben wir seitenlange Abhandlungen für unsere Podcastfolgen.

Brauchten gefühlte 20 Versuche, um, vor einer mit einer Decke verhangenen Schrankwand sitzend, um den Hall zu schlucken, den Anfang der ersten Folge aufzunehmen.

Und waren bei unserem ersten Interview mit Felix Plötz noch so aufgeregt, dass wir ganz vergassen, dass wir auch Hörer haben – und haben nur die Fragen gestellt, die uns interessierten.

Mittlerweile sind wir älter und weiser.. 😉

..und haben selbstverständlich alles im Griff..

(..wenn wir nicht gerade Interviews aus Facebook löschen, die nirgendwo anders aufgezeichnet sind, vergessen, emails zu beantworten, oder uns von unseren Interviewgästen die Butter vom Brot nehmen lassen..)

Ende letzten Jahres hatten wir schon mal ein 2017er-Fazit gezogen – und wenn ich mir das so durchlese, hat das immer noch seine Gültigkeit:

  1. Zu zweit ist man weniger allein!

Anders ausgedrückt: tut Euch zusammen! Das macht mehr Spaß, Ihr könnt Euch gegenseitig beflügeln und es hilft, dran zu bleiben.

  1. Mach Fehler. Aber mach!

Niemand ist perfekt. Am Anfang nicht, und später auch nicht. Zu sitzen und zu warten, bis Du perfekt  bist, macht also gar keinen Sinn.

  1. Bleib dran!

Auch wenn es schwierig wird, und Du an Deiner Kompetenz, Deinen Ideen oder an dem Vorhaben an sich zweifelst – wenn Du grundsätzlich der Meinung bist, dass es der richtige Weg ist, bleib dran! Punkt 1 wird Dir dabei helfen.

  1. Sei einfach Du selbst – alle anderen gibt es schon!

Mach es so, wie es für DICH gut anfühlt. Authentische Menschen kommen besser an, und es wird sich für Dich nicht wie schwere Arbeit anfühlen, wenn Du dabei Du selbst sein kannst.

  1. Reflektiere Dich regelmäßig, aber steh Dir dabei nicht im Weg!

Halte hin und wieder inne und überlege, ob Du das, was Du tust, so tust, wie Du es willst – und ob Du es gut machst. Aber überdenke nicht jeden Prozess jeden Monat, bis Du ihn totverbessert hast (siehe Punkt 2)

  1. Stelle Vereinbarungen über Erwartungen

Erwarte nichts von Deinem Partner oder Kollegen – vereinbare lieber Dinge. Dadurch könnt Ihr sicher sein, dass Ihr über das Gleiche sprecht. (darüber haben wir sogar eine ganze Podcastfolge gemacht)

Und jetzt ist unser Baby schon 1 Jahr alt – und ist es nicht süß 😉

 

Vor fast 18 Jahren lernte ich meinen jetzigen Mann kennen (ich war ungefähr 12 ;-)). Ich fand ihn sofort gut – er war witzig, er war ironisch, er war hilfsbereit. (Ist er übrigens heute noch) Eine Sache, die mich außerdem besonders beeindruckte, war sein Auto: er fuhr einen Mercedes CLK 320. Anthrazit. Sehr schick!

 

Für mich war das ein Zeichen von Erfolg. Aber nicht im Sinne von „Erfolg = Geld“. Sondern im Sinne von, „er ist erfolgreich, also macht er seinen Job offensichtlich gut“.

Und das hat mich beeindruckt.

 

Es gibt verschiedene Definitionen von Erfolg, und jeder hat wohl seine eigene. Vor wenigen Wochen hatten wir Julien Backhaus im Interview (hier geht es übrigens zum Interview). Julien ist 32 und galt als der jüngste Verleger Deutschlands, als er mit 24 den Backhaus Verlag gründete. Heute verlegt er Print- und Online-Magazine wie z.B. das Sachwert Magazin und das ERFOLGMagazin, und interviewt dafür Menschen wie Wladimir Klitschko, Bülent Ceylan und Tokio Hotel. Auf Facebook kann man ihn in seiner Serie „Backhaus Daily“ dabei beobachten, wie er mit seinem Privatjet in der Gegend herumdüst, Vorträge hält und sich mit berühmten Leuten trifft.

 

Kurz: nach allen gängigen Maßstäben würde ich Julien als erfolgreichen Menschen beschreiben.

 

Und natürlich konnten wir uns nicht verkneifen, ihm genau diese Frage zu stellen: „Was ist für dich Erfolg?“. Nicht gerechnet hatten wir mit seiner Antwort, die da lautete: „Erfolg ist für mich Glück“.

 

Erfolg ist Glück. Anders ausgedrückt: ein glücklicher Mensch ist ein erfolgreicher Mensch.

 

Natürlich könnte man argumentieren, dass es leicht ist, glücklich zu sein, wenn jemand so reich ist wie Julien (bzw. so reich ist, wie wir annehmen, dass Julien ist). Aber es gibt ganz bestimmt auch unglückliche Reiche, genauso wie es unglückliche Arme gibt.

 

Wenn wir aber einfach mal von der Hypothese ausgehen, dass Glück erfolgreich macht, sollten wir dann nicht aufhören, uns die Frage zu stellen, „wie werde ich erfolgreich?“, sondern vielmehr fragen, „wie werde ich glücklich?“. Und da Glück ja meistens kein Dauerzustand ist, sondern aus vielen kleinen glücklichen Momenten besteht, könnten wir uns im nächsten Schritt die Frage stellen, „was macht mich glücklich?“. Und wenn wir wissen, was uns glücklich macht, können wir diese Situationen bewusst herbeiführen.

 

Ich weiss zum Beispiel, dass es mich glücklich macht, draußen zu sein. Mich macht es auch glücklich zu schreiben. Und mich macht es glücklich, wenn meine beiden Söhne schön zusammenspielen (was nicht immer der Fall ist).

 

Während ich diesen Text schreibe, sitze ich auf unserem üppig blühenden Balkon (den übrigens mein Mann bepflanzt hat – im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass er auch einen grünen Daumen hat :-)), und meine Jungs spielen gemeinsam im Sandkasten. Also: in diesem Augenblick bin ich glücklich!

Wie wäre es, wenn wir einfach viel mehr glückliche Momente sammeln würden – so ganz absichtlich? Wären wir dann nicht alle viel erfolgreicher?

 

Und wie wäre es, wenn wir einfach im Beruf viel mehr Dinge tun, die uns Freude machen? Hätten wir dann nicht viel mehr dieser glücklichen Momente? Und wären wir dadurch nicht viel erfolgreicher? Und – und jetzt wird es ganz verrückt – würden wir dann unseren Job nicht viel besser machen? Und würde dann nicht auch die andere Definition von Erfolg greifen, nämlich, dass erfolgreich ist, wer seinen Job gut macht?

 

Nee, ich glaube, das geht nicht. Zu verrückt die Idee. Vergiss es einfach. 🙂

 

P.S.: Da ich ja nicht nur gerne rede, sondern auch gerne schreibe, hat mir Julien angeboten, einen Artikel für sein ERFOLGMagazin zu verfassen. Cool, oder?

Kennst Du den Ausdruck „I’m caught between a rock and a hard place“?

Das deutsche Äquivalent wäre „ich habe die Wahl zwischen Pest und Cholera“.

Anders ausgedrückt: egal, wie ich mich entscheide – es ist immer Sch… 

(wobei wir uns, wenn wir das deutsche Sprichwort nehmen, für die Cholera entscheiden sollten – die ist nämlich nur in 1% der Fälle tödlich, während die Pest 60-80% der Erkrankten dahinrafft..)

Wie viele Menschen kennst Du, die in ihrem Job kreuzunglücklich sind, aber scheinbar keine andere Wahl haben, weil sie ja Sachzwängen unterliegen? Das Haus, das abbezahlt werden muss? Die Raten fürs Auto? Der Lebensstandard?

All das hält sie davon ab, glücklich zu sein. 

(In unserer dieser Podcastfolge sprechen wir genau über diese Sachzwänge – und mögliche Lösungen).

Es ist eine belegte Gesetzmäßigkeit, dass die Ausgaben mit den Einnahmen steigen. D.h. dass wir mit jeder Gehaltserhöhung unsere Ausgaben hochschrauben. Total normal, völlig natürlich. Und das Geld kommt ja im Normalfall auch monatlich auf Dein Konto.

Schwierig wird es, wenn der hochbezahlte Job plötzlich keinen Spaß mehr, oder sogar krank macht. Oder wenn die Firma umstrukturiert und die Mitarbeiter mit den höchsten Gehältern vor die Tür setzt – so dass wir gezwungen sind, uns einen Job mit einem vergleichbar hohen Lohnniveau zu suchen.

Egal, ob wir uns darin wohlfühlen oder nicht. 

Und das ist die Crux an der Sache: fügen wir uns dem Sachzwang und nehmen einen Job an, der uns unglücklich macht, um unseren Lebensstandard halten zu können (rock)?

Oder senken wir den Lebensstandard, um uns im Beruf zu verwirklichen (hard place)?

Hmm…
Gibt es keine anderen Möglichkeiten?

Vielleicht findest Du in einem Hobby, einer nebenberuflichen Selbstständigkeit oder einem Ehrenamt den Ausgleich und die Freude, die Du in Deinem Job nicht hast?

(Ein extrem empfehlenswertes Buch ist „Das 4-Stunden Startup – wie Sie Träume verwirklichen, ohne zu kündigen“ von Felix Plötz)

Oder vielleicht kannst Du (möglicherweise mit Unterstützung eines Coachs) eine Mittel- bis Langfriststrategie entwickeln, um Dich aus Deinem Job zu befreien? Z.B. indem Du Dich nebenher weiterbildest, um in ein paar Jahren umzusatteln, aber dennoch das Lohnniveau einigermaßen halten zu können?

Vielleicht könnt Ihr als Paar die Rollenverteilung neu aushandeln?

Vielleicht müssen aber auch einfach Deine Finanzen neu strukturiert werden, möglicherweise mit Hilfe eines Finanzcoachs, um Dir die Freiheit zu geben, Dir einen niedriger dotierten Job zu suchen?

Versuche herauszufinden, was die Cholera, also das kleinere Übel, ist. Und entscheide Dich dafür!

Frage an die Jungs: würdest du dich trauen, Frauenkleider anzuziehen, um die Mädels besser zu verstehen?

Und an die Mädels unter Euch: könntest du dir vorstellen, in eine Männerrolle zu schlüpfen, um die Männerwelt näher kennenzulernen?

Ich wage zu behaupten, dass sich bei den meisten Männern bei dem Gedanken alleine die Fußnägel aufrollen, und sie diese Vorstellung weeiit von sich weisen. Habe ich recht?

Für die Frauen ist die Idee vielleicht auch eher merkwürdig, aber da Hosen ja schon seit Jahrzehnten unisex sind, ist das gedanklich vielleicht nicht so ganz weit weg.

Aber woran liegt es denn, dass wir auch im Jahr 2018 so in unseren Geschlechterrollen verwurzelt sind? 

Vor nunmehr fast zwei Jahren habe ich bei der High Performance Masterclass von Alexander Hartmann (die für mich lebensverändernd war und ich deswegen nur wirklich jedem!! ans Herz legen kann!! Nähere Infos gibt’s >>> hier  <<<) den Auftritt eines Schauspielers gesehen.

Sein Thema war die gläserne Decke – im Kopf. 

In meinen Notizen dieses Auftritts steht u.a.:

„Wo habe ich gläserne Grenzen im Kopf?

Wo nehme ich mir die Macht oder gebe mir die Erlaubnis, etwas doch zu tun?

Weil ich so tue, als ob etwas schon Wirklichkeit wäre, kommt die Wirklichkeit irgendwann hinterher – wenn ich übe, übe, übe.

Auch verrückte Ideen können ihren Platz finden“

Was diese ganzen Fragen ausgelöst hat, und was das mit Frauenkleidern zu tun hat?

Gaston Florin, der besagte Schauspieler, hat sich vor einigen Jahren in eine Frauenrolle eingearbeitet, Jaqueline.

Und Jaqueline ist mit der Zeit quasi sein zweites Ich geworden.

In seinem Vortrag erzählte Gaston, dass er am Anfang einfach nur als Frau verkleidet war, und sich als eine solche unter Leute gemischt hat, mit Freundinnen ausgegangen ist usw., um uns Frauen zu studieren – unsere Bewegungen, unseren Gang, unsere Ausdrucksweise. Mit dem Ziel, dies alles zu kopieren.

Mit der Zeit hat er sich so in diese Rolle eingefühlt, dass die Menschen um ihn herum nach kurzer Zeit vergaßen, dass eigentlich ein Mann hinter diesem etwas molligen, mittelalten französischen Showgirl steckt.

Und, noch krasser – er fing an, wie eine Frau zu denken und zu fühlen, wenn er Jaqueline war.

Nein, nicht so wie du jetzt denkst – Jaqueline bekam beispielsweise Angst, als sie nach einem Auftritt nachts alleine nach Hause ging, und plötzlich Männerschritte hinter sich hörte.

Und als sie für die Moderation eines mehrtägigen Zauberkongresses angefragt wurde, war ihr erster Gedanke „Was ziehe ich nur an!?!“

Mit anderen Worten: er hat so lange eine Frau „gespielt“, bis niemand mehr den Unterschied erkennen konnte und er in den Augen der anderen zur Frau „wurde“.

Mittlerweile hält Jaqueline Vorträge zum Thema Gender, gibt Workshops für Frauen, die sich im Beruf behaupten wollen und hält Vorträge über Kommunikation zwischen Mann und Frau. Manchmal mit, manchmal ohne „Monsieur Gaston“.

So finden auch verrückte Ideen manchmal einen Platz in unserem Leben…

Wir hatten die verrückte Idee, beide zusammen zu interviewen – und es ist uns gelungen, sie davon zu überzeugen (hat aber nicht allzu lange gedauert – Gastons Spaß am Spiel und der Herausforderungen hat schnell übernommen!)

Und es ist ein extrem spannendes Interview geworden – mir blieb zeitweilig der Mund fast offen stehen, wie Gaston zwischen den Rollen geswitcht ist. Phänomenal!!!

Hör einfach mal rein und überzeuge dich selbst – >>> hier <<< geht es zum Interview!

Wo sind deine gläsernen Grenzen im Kopf? Und an welcher Stelle gibst du dir die Erlaubnis, etwas doch zu tun – trotz der gläsernen Decke?

 

Kennst Du dieses Spiel auch noch? Blumen zerpflücken zugunsten einer vagen Hoffnung auf Liebe?
(ob die Jungs das überhaupt auch gespielt haben, frage ich mich gerade… hmm… was wäre denn die männliche Version von diesem Spiel? Wenn Du es weißt, dann klär mich bitte auf!)

Aber was steckte denn dahinter?

Der Wunsch nach Liebe, Aufmerksamkeit, ja, Anerkennung natürlich.

Und dieses Bedürfnis ist nicht nur völlig menschlich, sondern auch tief in uns verankert.

Denn: wenn unser Clan uns damals nicht gemocht hätte, hätten wir nicht mit in die Höhle gedurft. Und dann hätte uns der Säbelzahntiger gefressen.

Es ist also okay, gemocht werden zu wollen. Die Frage ist nur: ist das immer möglich – und immer zielführend, es zu versuchen? 

Im Job ist es einfach hilfreich, von Kollegen gemocht zu werden (und diese im Gegenzug auch zu mögen), weil dann bessere Stimmung herrscht, Du leichter Beziehungen aufbauen kannst und damit meistens besser und effektiver arbeiten kannst.

Es ist auch hilfreich, von Deiner Schwiegermutter gemocht zu werden (und diese im Gegenzug auch zu mögen), weil es das Leben einfach leichter macht.

Aber was ist, wenn Du das Gefühl hast, dass Dich Deine Kollegin partout nicht leiden kann?  

Nun ja, überleg mal, ob Du sie leiden kannst, oder Du ihre Körperfülle, ihren Körpergeruch und ihre Aufdringlichkeit als einzige Grenzüberschreitung ansiehst?

Vielleicht müsst Ihr Euch auch gar nicht mögen – vielleicht schafft Ihr es, Euch gegenseitig zu respektieren und die Arbeit so aufzuteilen, dass Ihr möglichst wenig Berührungspunkte (igitt, allein der Gedanke…!) habt.

Wir müssen nicht jeden mögen.

Und wir müssen auch nicht von jedem gemocht werden – auch wenn es schön wäre 🙂

Und wenn jemand Dich nicht mag, dann geh doch einfach mit Sabrina Setlur – „Du liebst mich nicht – dann lieb ich Dich jetzt auch nicht mehr“ 🙂

..und wir wären nicht die Berufsoptimierer, wenn wir nicht auch eine Folge zu ebendiesem Thema parat hätten –  >>> hier <<< geht es zur Folge „Jemanden nicht mögen – zwanghaftes Harmoniebedürfnis“.

Es war einmal eine Schnecke, die ganz gemütlich durch die Natur kroch, bis sie bei einem Kirschbaum ankam. Diesen wollte sie erklimmen.

Während die Schnecke begann, Millimeter für Millimeter an diesem Baum hochzukriechen, hörte sie von oben eine Stimme, die rief:

„Hey, du lahme Schnecke! Nimmst du dir da nicht ein bisschen viel vor? Wer hoch hinaus will, der fällt tief. Lass es sein, du bist nur eine Schnecke, das schaffst du nie!“

Die Schnecke erkannte hoch oben im Baum einen Mistkäfer sitzen, der versuchte, die Schnecke von ihrem Vorhaben abzubringen. Die Schnecke aber war fest entschlossen, ihr Ziel zu erreichen und antwortete:

„Du kannst mich mal! Sag was du willst, ich schaffe das. Ich erreiche mein Ziel – ganz egal wie schwierig es auch wird!“

Der Mistkäfer weiter:

„Niemals, gib auf! Du bist zu schwach, das kannst du nie. Warum machst du dir das Leben so schwer, finde dich damit ab, dass du für solche Aktionen einfach nicht geschaffen bist!“

Das ließ die Schnecke nicht auf sich sitzen und entgegnete ihm keck:

„Merkst du eigentlich nicht, dass du nur Blödsinn von dir gibst? Wie du siehst, beeindruckt mich dein Geschwätz in keinster Weise. Also lass mich in Ruhe. Du kannst mich nicht davon abhalten, durchzuhalten!“

Der Mistkäfer überlegte, wie er die Schnecke aufhalten könnte. Er grübelte und versuchte krampfhaft, einen Weg zu finden, die Schnecke zum Aufgeben zu bewegen. Nach einiger Zeit wandte er sich erneut der Schnecke zu und rief:

„Hey, was bringt dir denn all die Anstrengung, hast du nicht geschnallt, dass noch nicht mal Kirschen am Baum sind?“

Der Mistkäfer war ganz stolz auf seinen tollen Einwand, bis er die Schnecke hörte:

„Du hast recht! Im Moment sind keine Kirschen am Baum, doch bis ich oben angekommen bin, sind wieder welche da!“

(Autor unbekannt)

Was willst du sein – Schnecke oder Mistkäfer? Die Entscheidung liegt bei dir!

Warum erzählen wir dir das?

Egal, wie langsam du bist – solange du ein Ziel vor Augen hast, wirst du es erreichen. 

In der Freelancer-Strategie beschreiben wir einen alternativen Weg der Jobsuche. Angelehnt an die Strategien von Selbstständigen („Freelancern“), ist dies ein Prinzip, sich initiativ zu bewerben.

Es ist keine Strategie, die dich schon morgen in den Traumjob bringt. Aber, wie die Geschichte verdeutlicht, ist langsam manchmal genau die richtige Geschwindigkeit.

Weil du vielleicht genau dadurch zur rechten Zeit am rechten Ort bist. 

Im zweiten Teil der Freelancer-Strategie geht es um die Zielfirmenliste (klicke hier, um ihn dir anzuhören). Wichtig ist hierbei das Wort „Ziel“ (Zielfirmenliste ist auch nur eine Abkürzung – eigentlich heißt es „Zielfirmen-im-Auge-behalten-und-dann-zur-rechten-Zeit-zuschlagen-Liste“).

Und egal, was die Mistkäfer rufen – es ist DEIN Ziel. DEIN Tempo. DEIN Leben!

Vielleicht hast Du diesen Satz schon mal gehört. Aber stimmt das denn auch?

Ja, tut es. Denn: wir Menschen sind Rudeltiere – noch aus der Steinzeit wissen wir, dass wir nur in der Gemeinschaft Schutz haben und überleben können.

Und um zu einer Gemeinschaft zu gehören, müssen wir sein wie die anderen, sonst werden wir verstoßen.

Also passen wir uns an.

Hast Du schon mal erlebt, dass Du Dich in einer Gesellschaft komisch fühltest, wenn Du deutlich anders warst als die anderen?

Weil Du z.B. der Einzige bist, der studiert hat, weil Du vielleicht ein teureres Auto fährst, oder weil Du im Urlaub lieber durch Thailand trampst statt nach Mallorca zu fliegen? Wie hast Du diese Situation erlebt – warst Du stolz auf Deine Abenteuer als Rucksackreisender und hast begeistert darüber erzählt, und alle haben an Deinen Lippen gehangen? Oder war die Reaktion eher verhalten, und Du hast Dich ein bisschen wie ein Exot gefühlt – und schnell über etwas anderes gesprochen?

Ich kenne solche Situationen sehr gut, da ich in Kenya großgeworden bin. Ich fand das immer super, und hätte hier in Deutschland gerne über meine Erfahrungen berichtet. Aber oft nur betretenes oder irritiertes Schweigen geerntet.

Also habe ich aufgehört, darüber zu erzählen – und wirkte nach außen wie alle anderen. Vielleicht ein wenig stiller, weil ich mir bestimmte Themen selber „verboten“ hatte.

Wir versuchen instinktiv, uns anzupassen, weil wir nicht als Aufschneider oder Angeber dastehen wollen. Und dabei kann es passieren, dass wir immer gleicher werden, weil wir es mit allen Mitteln vermeiden wollen, einen Exotenstatus zu bekommen.

Denn dann besteht die Gefahr, dass wir aus der Gruppe ausgestoßen werden.

Nun angenommen, Du möchtest im Job etwas erreichen. 

Vielleicht strebst Du eine Führungsposition an, möchtest Dich gerne selbstständig machen, oder einfach nur einen Job haben, in dem Du richtig aufgehst.

Wie reagiert Dein Umfeld wohl darauf, wenn Du die unvermeidbaren Opfer bringst – Du gehst am Wochenende auf Seminare statt zum Fußball, Du gehst abends auf Netzwerkveranstaltungen, statt Dich mit Deinem Freund aufs Sofa zu setzen und Krimis zu gucken. Und vielleicht liest Du auch „komische“ Bücher wie „Mit dem Elefant durch die Wand“ oder „Denke nach und werde reich“.

Je nachdem, wie krass der Unterschied ist, werden Deine Freunde und Deine Familie Dich komisch angucken. Und Du wirst Dich ob deren Reaktionen komisch fühlen.

Und vielleicht hörst Du dann auf, und machst lieber wieder das, was alle machen.

Wie wäre es aber, wenn Du eine Gruppe von Menschen hättest, die Dich in Deinem Vorhaben unterstützen, weil sie selber weiterkommen wollen? Würde Dich das motivieren, dranzubleiben? Bestimmt oder?

Eine Mastermind ist genau so eine Gruppe! Und sie ist ein unversiegbarer Quell an Ideen und Motivation!!

Aber um wirklich effektiv zu sein und Dir das zu bringen, was Du möchtest, sollten einige Dinge beachtet werden. In unserem Interview mit Nana Pfeiffer sprechen wir genau darüber.

Nana geht aber noch einen Schritt weiter als nur Interviews zum Thema zu geben – sie hat einen kompletten Online-Kurs zum Thema erstellt: „TheMastermindGenius“.

Wenn Du Dich mit dem Gedanken trägst, eine Mastermind zu gründen, oder bereits eine hast, die Dir aber nicht ganz das bringt, was Du Dir erhofft hast, solltest Du Dir  u n b e d i n g t  Nanas Kurs zulegen. Und vergiss nicht, den Code „Katja-und-Bastian“ einzugeben, dann bekommst Du auch noch €100,- Rabatt!

 

Du bist absolut einzigartig.

Die Kombination aus Fähigkeiten, Stärken, Vorlieben und Erfahrungen, die Du mitbringst, gibt es in dieser Form nicht noch einmal auf der Welt.

Du bist, wirklich und wahrhaftig, und ohne zu übertreiben, absolut und ganz und gar einzigartig!

Warum schreibe ich das?

Weil die meisten von uns sich nicht für etwas Besonderes halten. Weil viele von uns glauben, dass das, was sie jeden Tag tun, absolut „normal“ ist und alle das tun.

Vielmehr ist es für Dich „normal“, Dinge so zu tun, wie Du sie tust.
Für viele andere ist es etwas Besonderes.

Vielen von uns (Frauen? Nicht nur, denke ich!) wurde als Kind beigebracht, bescheiden und zurückhaltend zu sein – ja, Bescheidenheit galt sogar als eine preußische Tugend!

Der Gegenpol dazu ist „Angeberei“ (und niemand mag Angeber…)

Und nun stehst Du da mit Deinem Talent, und weißt nicht, wie Du Dich als Bewerber richtig „verkaufen“ sollst, um nicht als Mauerblümchen zu erscheinen  – und gleichzeitig nicht der Angeberei verdächtigt zu werden.

Gefangen zwischen zwei gegensätzlichen Glaubenssätzen (und vielleicht sogar noch dem dritten, dass Verkaufen etwas Anrüchiges ist.)

Was nun? 

  1. Mach Dir klar, dass Du tatsächlich einzigartig bist. Das heißt nicht, dass nur Du bestimmte Dinge kannst – wenn Du nicht gerade Spinnenfäden aus Deinen Händen hervorschießen lassen kannst, werden Deine Fähigkeiten bei dem einen oder anderen Anderen auch vorkommen. Aber niemand kombiniert seine Stärken, Neigungen und Werte mit den Erfahrungen, wie Du! Das macht Dich einzigartig!
  2. Überlege, was Deine Stärken sind. Wenn Du sie nicht benennen kannst (oder zu bescheiden dazu bist), überlege Dir Situationen im Job, die Du gut gemeistert hast (nutze dazu die PETES-Methode, die wir in einer früheren Folge mal vorgestellt haben). Denke dabei besonders an Situationen, in denen alles stimmte und Du richtig gute Ergebnisse erzielt hast. Was hast Du getan? Welche Stärken und Fähigkeiten haben Dir ermöglicht, das Problem genau so zu lösen, wie Du es gelöst hast?
  3. Versuche, die Situationen zu abstrahieren – was ist das Resultat für die Firma, wenn Du Deinen Supermananzug anziehst und man Dich „einfach machen“ lässt? Was kommt dabei raus? Dieser Schritt ist wichtig, denn hierbei geht es um den Nutzen für die Firma. Den Unternehmen ist es egal, ob Du teamfähig bist – ihnen ist wichtig, dass die Teams effektiv und ohne Reibungsverluste zusammenarbeiten.
  4. Formuliere daraus Deinen USP, Deine Unique Selling Proposition. Welche Deiner Fähigkeiten kombinierst Du miteinander, und was ist das Ergebnis für die Firma? (wenn Du mehr über USP wissen möchtest, oder den Prozess etwas kleinschrittiger brauchst, kann ich Dir diesen Blogartikel empfehlen). Diese Kombination aus Fähigkeiten und Endergebnis ist das, was Dich einzigartig macht.
  5. Kombiniere Deinen USP mit Deinen Zielen, um einen guten, knackigen Elevator Pitch zu erhalten.

Kommt Dir das alles sehr marketinglastig vor?
Ist es auch – Be-werbung kommt ja auch von Werben.
Und Du bist Dein eigenes Produkt!

Und wenn Du Deinen USP schon mal herausgearbeitet, Deinen Elevator Pitch formuliert und Dich als eigenes Produkt verstanden hast, kannst Du Dich auch gleich selber launchen. 🙂

Was heißt das? 

Bei einem Produktlaunch sitzt man auch nicht einfach rum und wartet darauf, dass ein Kunde das tolle neue Produkt endlich entdeckt – man geht raus und bietet es aktiv an.

Wie das in der Bewerbungsphase genau funktioniert, erklären wir Dir in unserer Folge „Die Freelancer-Strategie“.

 

Der Werte-Index 2016 hat es offenbart:

Endlich kennen wir unsere 10 wichtigsten Werte!

Demnach ist unser wichtigster Wert der Deutschen Gesundheit.

Nachvollziehbar – vor allem für diejenigen von uns, die nicht mit guter Gesundheit gesegnet sind oder die einen kranken Angehörigen haben.

An zweiter Stelle liegt Freiheit.

Das bringt uns schon mehr – aber im Positiven – ins Grübeln. Gesundheit ist nicht selbstverständlich, das wissen wir alle. Aber Freiheit sollte für uns Deutsche doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – zumindest für die nach 1990 oder in Westdeutschland Geborenen.

Und dennoch ist Freiheit der zweitwichtigste Wert – was, wie wir finden, doch von großer Dankbarkeit und Demut zeugt, dass wir in Deutschland in Freiheit leben können.

Der drittwichtigste Wert der Deutschen? Erfolg!

An dritter Stelle – vor Familie und Co? Sind wir ein Volk von erfolgshungrigen Ellenbogendrückern? Hmm, wir schauen mal weiter.

An 4. Stelle: Natur.

Wie müssen wir uns das jetzt vorstellen – ein Smoothie-trinkender Yuppie, der mitten am Tag (Stichwort Freiheit!) mit hochgekrempelter Anzughose (Brioni? Armani?) barfuss durch die Wiesen tollt und Rehkitze kost? Wir sind verwirrt.

Wert Nummero 5: Gemeinschaft.

Aha, das macht er also mit anderen zusammen.

Nummer 6 lautet Familie.

Und seinen Kindern sowie Onkels und Tanten.

Der siebtwichtigste Wert ist Sicherheit.

Okay… Trägt er dabei eine schusssichere Weste? Oder geht er doch lieber zurück ins Büro, um seinen sicheren Job nicht zu verlieren? Ein Rätsel..

An achter Stelle liegt dann Anerkennung.

Dabei ist es ihm wichtig, dass andere toll finden, was er so macht.

Nummer 9? Gerechtigkeit.

Und er legt großen Wert darauf, dass seine Kollegen auch durch die Wiesen tollen und Rehkitze kosen dürfen.

Und an zehnter und letzter Stelle liegt Nachhaltigkeit!

Dabei dürfen die heimischen Gräser aber bitte nicht zerdrückt und keine Käfer zertrampelt werden, damit die nachfolgenden Generationen auch noch durch die Wiesen tollen und Rehkitze kosen können!

Frei nach Asterix: Die spinnen, die Deutschen!

Nun ja – es gibt wahrscheinlich wenig Deutsche, die diese Werte genau in dieser Reihenfolge so benennen würden. Deshalb hinkt das Bild, dass wir für Dich gezeichnet haben, etwas (barfuss auf der Wiese? Bestimmt in eine Biene getreten.. schämen sollte er sich – Bienen sind eine bedrohte Tierart! Soviel zum Thema Nachhaltigkeit…)

Spaß beiseite.

Werte sind natürlich wichtig – sie sind unser Kompass im Leben, und werden sie verletzt, geht es uns meist richtig schlecht.

Deshalb ist es gut zu wissen, was die eigenen Werte sind. Und zumindest auch eine ungefähre Vorstellung davon zu haben, welches für Dich selber der höchste Wert ist, und welche Werte niedriger priorisiert sind.

Aber eben die eigenen Werte – nicht die der anderen.

Deshalb bringt uns so eine statistische Auswertung nicht wirklich weiter.

Viel interessanter ist es deshalb, für Dich selber zu überlegen, was Dir wirklich wichtig ist (eine, wie wir finden, tolle Übersicht über Werte findest Du hier)

Möchtest Du mehr darüber wissen, warum Werte in der beruflichen Neuorientierung wichtig sein können? Dann hör Dir unsere Folge zum Thema an  – und mach unseren kleinen Wertebattle mit 🙂

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