Kategorie: Katjas Blog

Der Werte-Index 2016 hat es offenbart:

Endlich kennen wir unsere 10 wichtigsten Werte!

Demnach ist unser wichtigster Wert der Deutschen Gesundheit.

Nachvollziehbar – vor allem für diejenigen von uns, die nicht mit guter Gesundheit gesegnet sind oder die einen kranken Angehörigen haben.

An zweiter Stelle liegt Freiheit.

Das bringt uns schon mehr – aber im Positiven – ins Grübeln. Gesundheit ist nicht selbstverständlich, das wissen wir alle. Aber Freiheit sollte für uns Deutsche doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – zumindest für die nach 1990 oder in Westdeutschland Geborenen.

Und dennoch ist Freiheit der zweitwichtigste Wert – was, wie wir finden, doch von großer Dankbarkeit und Demut zeugt, dass wir in Deutschland in Freiheit leben können.

Der drittwichtigste Wert der Deutschen? Erfolg!

An dritter Stelle – vor Familie und Co? Sind wir ein Volk von erfolgshungrigen Ellenbogendrückern? Hmm, wir schauen mal weiter.

An 4. Stelle: Natur.

Wie müssen wir uns das jetzt vorstellen – ein Smoothie-trinkender Yuppie, der mitten am Tag (Stichwort Freiheit!) mit hochgekrempelter Anzughose (Brioni? Armani?) barfuss durch die Wiesen tollt und Rehkitze kost? Wir sind verwirrt.

Wert Nummero 5: Gemeinschaft.

Aha, das macht er also mit anderen zusammen.

Nummer 6 lautet Familie.

Und seinen Kindern sowie Onkels und Tanten.

Der siebtwichtigste Wert ist Sicherheit.

Okay… Trägt er dabei eine schusssichere Weste? Oder geht er doch lieber zurück ins Büro, um seinen sicheren Job nicht zu verlieren? Ein Rätsel..

An achter Stelle liegt dann Anerkennung.

Dabei ist es ihm wichtig, dass andere toll finden, was er so macht.

Nummer 9? Gerechtigkeit.

Und er legt großen Wert darauf, dass seine Kollegen auch durch die Wiesen tollen und Rehkitze kosen dürfen.

Und an zehnter und letzter Stelle liegt Nachhaltigkeit!

Dabei dürfen die heimischen Gräser aber bitte nicht zerdrückt und keine Käfer zertrampelt werden, damit die nachfolgenden Generationen auch noch durch die Wiesen tollen und Rehkitze kosen können!

Frei nach Asterix: Die spinnen, die Deutschen!

Nun ja – es gibt wahrscheinlich wenig Deutsche, die diese Werte genau in dieser Reihenfolge so benennen würden. Deshalb hinkt das Bild, dass wir für Dich gezeichnet haben, etwas (barfuss auf der Wiese? Bestimmt in eine Biene getreten.. schämen sollte er sich – Bienen sind eine bedrohte Tierart! Soviel zum Thema Nachhaltigkeit…)

Spaß beiseite.

Werte sind natürlich wichtig – sie sind unser Kompass im Leben, und werden sie verletzt, geht es uns meist richtig schlecht.

Deshalb ist es gut zu wissen, was die eigenen Werte sind. Und zumindest auch eine ungefähre Vorstellung davon zu haben, welches für Dich selber der höchste Wert ist, und welche Werte niedriger priorisiert sind.

Aber eben die eigenen Werte – nicht die der anderen.

Deshalb bringt uns so eine statistische Auswertung nicht wirklich weiter.

Viel interessanter ist es deshalb, für Dich selber zu überlegen, was Dir wirklich wichtig ist (eine, wie wir finden, tolle Übersicht über Werte findest Du hier)

Möchtest Du mehr darüber wissen, warum Werte in der beruflichen Neuorientierung wichtig sein können? Dann hör Dir unsere Folge zum Thema an  – und mach unseren kleinen Wertebattle mit 🙂

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen.

Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

(Weisheit aus unbekannter Quelle)

 

Aber wie soll das denn gehen – Gedanken kommen doch von alleine…

WIRKLICH?!

Im Prinzip ja – da wir im Durchschnitt schätzungsweise 70.000 (siebzig!) Gedanken am Tag denken, kommen diese natürlich von alleine.

Aber wir entscheiden, auf welche Gedanken wir unseren Fokus legen.

Und das sind dann diejenigen, die wir bewusst wahrnehmen.

Und damit diejenigen, die unsere Gefühle bestimmen.

Und aus denen werden.. – ach, ich glaube, Du verstehst, was wir meinen. 🙂

Wie können wir aber unseren Fokus bewusst steuern?

Indem wir uns erstmal fragen, worauf wir uns überhaupt fokussieren wollen.

Möglichst auf die positiven Dinge, schlagen wir vor. 🙂

Im nächsten Schritt hilft es, bewusst und absichtlich die positiven Dinge zu suchen.

Du findest, dass Kassiererinnen immer unfreundlich sind?

Achte beim nächsten Einkauf mal bewusst darauf – und wenn eine freundlich ist, notiere es Dir.

Denn das ist das Geheimnis, wenn Du ganz gezielt Deine Gedanken positiv beeinflussen willst: führe ein Power-Tagebuch (auch Dankbarkeits-Tagebuch genannt).

Dadurch achtest Du nämlich stärker auf die positiven Dinge (Du willst ja was zum Eintragen haben).

Und sie fallen Dir mehr auf.

Und von den 70.000 Gedanken am Tag nimmst Du plötzlich viel mehr schöne Gedanken wahr.

Und dadurch wird Dein Leben viel schöner.

Dafür kannst Du entweder ein einfaches Notizbuch verwenden – oder Dich von gezielten, geführten Fragen leiten lassen, wie sie in dem wunderbaren 6-Minuten-Tagebuch vorgegeben sind.

In unserem Interview mit Alexander Müller von GEDANKENtanken, geht es genau darum: wie beeinflussen unsere Gedanken unser Leben – und unseren Erfolg.

Kannst Du Dich noch an das Lied „Oops!… I did it again!“ von Britney Spears aus dem Jahr 2000 erinnern? 

Ein riesiger Hit zu dieser Zeit auf allen Kanälen. Im Lied geht es darum, dass die Protagonistin wieder einmal „versehentlich“ (weil sie es nicht ernst meint) einen Mann dazu bringt, sich unsterblich in sie zu verlieben – und alles für sie zu tun.

Das dazugehörige Musikvideo, das auf MTV in Dauerschleife lief (für die U-30-jährigen: das YouTube der 90er), wird ungefähr bei Minute 2:40 von einem Dialog unterbrochen, der an den Film „Titanic“ mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet angelehnt ist:

Der verliebte Jungspund überreicht seiner Angebeteten Britney ein kostbares Schmuckstück.

Sie öffnet die Schatulle und sagt: „Wait a minute – isn’t this….?!?“

Er antwortet „Yes, yes, it is!“

Sie: „But I thought the old lady dropped it in the ocean in the end..“

Er: „I went down and got it for you!“

Sie: „Aww, you shouldn’t have!“

(Muss mir das peinlich sein, dass ich den Dialog immer noch auswendig herunterschreiben kann…?).

Unglaublich kitschig, oder?

(das Musikvideo gibt es übrigens immer noch bei YouTube zu sehen)

Warum schreibe ich das? 

Weil ich Dir vom „sunk cost effect“ erzählen möchte (die dazugehörige Folge findest Du hier)

Sunk costs sind Kosten, die man buchstäblich versenkt hat, und die nicht wieder zurückzuholen sind. Das heißt, dass eine Entscheidung, wie es weitergehen soll, nicht davon beeinflusst werden sollte, was man bisher investiert hat. 

Übertragen auf den Job könnte beispielsweise der Eine oder Andere denken, dass er nun so viele Jahre in einem Beruf gearbeitet hat, und diese Zeit ja nicht umsonst gewesen sein soll – und deshalb in diesem Job bleibt, obwohl er total unglücklich ist.

Oder dass jemand schon einiges an Zeit und Geld in Studium und Fortbildungen gesteckt hat, um dann festzustellen, dass es doch die falsche Richtung war – aber sich nicht traut, umzuschwenken, weil er ja schon so viel da rein investiert hat.

Um wieder die Kurve zu Kate und Leo zu bekommen: stell Dir vor, Du bist der verliebte junge Mann, und tauchst nach der Kette für Deine Angebetete. Und Du tauchst immer tiefer – vergeblich. Mit dem Bild Deiner Geliebten vor Augen tauchst Du weiter, von dem tiefen Willen beseelt, den Schmuck zu finden. Du denkst „jetzt tauche ich schon so lange, das kann doch nicht vergeblich gewesen sein“. Und tauchst weiter.

Irgendwann hört das Schiff, das Dich zum Tauchplatz gebracht hat, auf, auf Dich zu warten und nach Dir zu suchen. Und fährt weiter. Die Gelegenheit, zu Deiner Geliebten zurückzukehren, ist verstrichen. 

Egal, wie lange Du schon getaucht bist – verlier Dein eigentliches Ziel nicht aus den Augen. 

Ist Dein Ziel, Deiner Geliebten schönen, seltenen und besonders wertvollen Schmuck zu schenken? Oder ist Dein eigentliches Ziel nicht vielmehr, mit ihr zusammen glücklich zu sein?

Ist Dein Ziel, dass sich jede Entscheidung in Deinem Leben „rechnet“? Oder sollte Dein eigentliches Ziel nicht vielmehr sein, ein glückliches und erfülltes Berufsleben zu haben?

Denk mal drüber nach 😉

Hasst Du auch Entscheidungen?

Das Gefühl, man könnte etwas verpassen – einfach schrecklich..

Wenn wir doch nur eine Glaskugel hätten, um vorher den zu wissen, wie es ausgeht, um dann die beste Entscheidung fällen zu können. (Erinnerst Du Dich an den Film „Sliding Doors“? Da ging es um unterschiedliche Wendungen derselben Geschichte, abhängig davon, welche Entscheidung die Protagonisten getroffen haben.)

Aber wir haben keine Glaskugel.
Selbst Du nicht.
Deshalb musst Du Dich manchmal entscheiden!

Ich weiß – manchmal ist es zu verlockend, andere entscheiden zu lassen.

Dich interessiert der süße Dunkelhaarige – aber seinen blonden Freund findest Du auch toll?

Die mit den frechen Sommersprossen! Oder doch lieber ihre Kollegin – die hat so schöne, äh, Augen!

Erzähl es ihnen einfach. Sollen sie doch entscheiden, mit wem Du nach Hause gehst – nachher baggerst Du noch den/die Falschen an, den, der glücklich verliebt ist.

Nicht wirklich, oder?!

(Warum es uns überhaupt so schwer fällt, uns zu entscheiden, beschreibt Roland Kopp-Wichmann sehr anschaulich in seinem Blog-Artikel „Ich kann mich nicht entscheiden“.)

Eine vergleichbare Situation riskierst Du, wenn Du Dich auf mehrere Stellen in einem Unternehmen bewirbst. 

Was aber tun, wenn zwei wirklich, wirklich spannende Stellen ausgeschrieben sind?

Dann solltest Du zumindest folgendes beachten:

  1. Prüfe gaaaanz genau, ob wirklich alle Stellen gleich gut passen und Dich gleichermaßen interessieren
  2. Prüfe noch mal
  3. Besprich es mit jemandem
  4. Entscheide Dich dann für eine Stelle, und bewirb Dich auf diese.
  5. Wenn doch 2 Stellen (und maximal 2!!) dabei sind, die für Dich gleich nah am Traumjob sind, schreib ganz individuelle, passgenaue Anschreiben, in denen Du genau darauf eingehst, warum Deine Qualifikationen so gut auf die jeweilige Stelle passen.
  6. Bleib transparent und mach Querverweise in beiden Anschreiben
  7. Noch besser: ruf vorher an und besprich das mit dem zuständigen Recruiter
  8. geh genau auf Deine Motivation ein, warum Du so gerne in dieser Firma arbeiten würdest
  9. Verschicke beide Bewerbungen separat!

Auf keinen Fall solltest Du:

  1. ein Standardanschreiben für beide Stellen nehmen (das solltest Du sowieso nie tun!!)
  2. beide Bewerbungen der Einfachheit halber in eine Email packen
  3. nicht begründen können, warum Du genau auf diese Stellen passt
  4. mehr als 2 Bewerbungen in eine Firma losschicken

Wenn Du noch mehr hören willst, empfehlen wir Dir unsere Podcastfolge „Mehrfachbewerbungen“

 

Wer etwas will, der findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe. (Götz Werner, Gründer und Aufsichtsratmitglied von dm-drogerie markt, *1944).

Anders ausgedrückt: wenn Du etwas wirklich willst, dann findest Du Wege, es zu erreichen.

Wenn Du etwas aber nicht so wirklich willst, nicht aus vollem Herzen – dann findest Du Gründe, warum es nicht klappt.

Nicht klappen kann!

Dieses Zitat ist übrigens der Leitspruch von Tom Kaules (er verkürzt ihn etwas auf „Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe“), dessen Interview heute online gegangen ist.

Tom ist echt ein faszinierender Typ: seit fast vier Jahren ist er mit seiner Frau Enida in einem 12-Meter-Wohnmobil auf Weltreise.

Und lebt von seinem Podcast „TomsTalkTime.com

Aber Podcaster ist nicht seine erste Karriere – sondern seine bislang dritte. 

Hör mal rein, was er so erzählt ; seine Geschichte ist echt spannend!

Aber warum beginne ich diesen Artikel mit seinem Zitat?

Nun ja – weil die Entstehungsgeschichte des Interviews da sehr gut zu passt.

Ursprünglich sollte das Interview um 20.30 deutscher Zeit stattfinden. Aber irgendwie kam unser Terminierungstool mit der Zeitverschiebung durcheinander, so dass Tom bereits um 19.30 auf uns wartete – wir aber noch nicht bereit waren, weil Bastian noch einen Termin hatte.

Um 21.00 deutscher Zeit hatte Tom aber seinerseits ein Interview zu führen.

Da das Interview aber schon drei Tage später, also heute, online gehen sollte, waren wir in der Bredouille.

Denn die Alternative lautete: 22.30

Und ich war echt krank – und ziemlich erkältet.

Was haben wir also gemacht?

Wir haben das Interview geführt – um 22.30 (mein Mikro musste ich gefühlte 50x ausschalten, um nicht mitten ins Interview reinzuhusten).

Wer will, findet Wege. 🙂

Und wir wollen diesen Podcast und seinen Erfolg, mit ganzem Herzen 🙂 Und deshalb geben wir alles!

Wie sieht es in Deinem Leben aus? 

Gibt es etwas, für das Du mit solcher Leidenschaft brennst, dass Du auch um 22.30 noch daran sitzen würdest, wenn es nötig wäre?

Oder gehörst Du zu denen, die sagen, sie würden gerne Karriere machen (einen besseren Job haben, oder mehr Geld, oder was weiß ich), die aber immer Gründe finden, warum das nicht geht?

„Der Chef kann mich eh nicht leiden“; „Frauen kommen nun mal nicht in Führungspositionen“

Natürlich kann es Gründe geben, warum es bis jetzt nicht geklappt hat. Aber vielleicht gibt es auch Wege, diese Gründe auszuhebeln?

„Alle sagten, das geht nicht. Und dann kam einer, der wusste das nicht – und hat es einfach gemacht“

Deshalb: manchmal nicht so viel darüber nachdenken, ob es geht oder nicht, was Du willst.

Sondern einfach mal machen.

Wege finden.

 

Ohne Erwartung sein – wer kann das schon!?

Wir alle haben Erwartungen: an unseren Partner. An uns. Unseren Chef. Unsere Kinder. Ans Leben.

Aber wie oft sprechen wir über diese Erwartungen? Und noch weiter: wieviele Vereinbarungen treffen wir tatsächlich? 

Im beruflichen Kontext tun wir das schon eher: mit dem Arbeitsvertrag vereinbart ihr, dass du, sagen wir, 40 Stunden deiner Lebenszeit pro Woche gegen 2000,- € tauschst. Damit vereinbart ihr auch, dass du dich an die festgeschriebene Stellenbeschreibung hältst und das tust, was da drin steht.

Aber was sollst du darüber hinaus noch tun? Was erwartet dein Chef von dir? Deine Kollegen? 

Du kannst es nicht wissen, so lange er (oder sie) es dir nicht sagt. Und damit sind Konflikte vorprogrammiert, da buchstäblich Welten aufeinander treffen – nämlich deine Erfahrungswelt und die der anderen.

Vielleicht ist es in deiner Welt üblich, seine Aufgaben um jeden Preis selbst zu erledigen, und lieber länger zu bleiben, als jemanden um Unterstützung zu bitten, weil das in der alten Firma verpönt war. Und du kommst deshalb überhaupt nicht auf die Idee, deiner überarbeiteten Kollegin deine Hilfe anzubieten.

In der Welt deines Vorgesetzten mag es aber völlig normal und sogar erwünscht sein, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen, weil es das Teamgefühl stärkt, den Blick über den Tellerrand erlaubt und überhaupt viel effizienter ist.

Nun angenommen, dieser Chef spricht diese Erwartungen nicht aus – das Feedback zum Ende der Probezeit möchte wohl keiner hören…

Wir finden es wichtig, weniger zu erwarten und mehr zu vereinbaren.

Du erwartest von deinem Partner, dass er das Essen schon mal vorbereitet, wenn du spät nach Hause kommst, weil es bei dir zuhause so üblich war?

Vielleicht geht dein Partner aber wiederum davon aus, dass du lieber selber entscheidest, was gekocht wird, und wartet deshalb darauf, bis du zuhause bist. Sprecht darüber!

Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung von der Welt, die von alten Erfahrungen und neuen Gedanken geformt wird. 

Um gut miteinander auszukommen, müssen wir kommunizieren und über unsere Gedanken, Hoffnungen und Erwartungen sprechen. Vielleicht bedarf das eine oder andere einer Vereinbarung – vielleicht reicht es aber schon, darüber zu sprechen.

Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben 🙂 

Du möchtest mal erleben, was passiert, wenn bei den Berufsoptimierern gegensätzliche Erwartungen aufeinander prallen?

Dann hör mal in diese Folge rein 🙂

 

Hast Du einen Chef? Und, wie ist der so?

Erfahrungen mit Chefs haben wir wohl alle gemacht (mit Ausnahme derjenigen, die sich direkt nach Schule, Ausbildung oder Studium selbstständig gemacht haben. Aber das sind ja die wenigsten..).

Manche Chefs sind gut. Manche sogar richtig gut.

Manche (viele?) sind es nicht.

Aber wovon hängt es ab, ob ein Chef, ein Vorgesetzter, eine Führungskraft gut oder schlecht ist?

Und: kann man nicht irgendwie feststellen, wie jemand als Führungskraft sein wird, BEVOR er oder sie befördert wird?

Selbstverständlich sind diese Fragen nicht pauschal zu beantworten – wir wagen aber dennoch einen Erklärungsversuch 🙂

These 1:

Viele Menschen, die gut in ihrem Job sind, sehen Personalführung als einzig möglichen nächsten Entwicklungsschritt – sei es aus ihrer eigenen Erwartungshaltung, aus der Erwartungshaltung ihres Umfelds oder schlichtweg aus Phantasielosigkeit heraus. Sie reflektieren gar nicht, ob sie wirklich Mitarbeiter führen WOLLEN und KÖNNEN.

These 2:

Viele Firmen machen die beste Fachkraft zum Teamleiter – ohne zu schauen, ob diese es auch tatsächlich „in sich“ hat, Menschen zu bewegen.

These 3:

In vielen Firmen ist das Bild einer Führungskraft stark veraltet. Historisch gesehen war ein Chef derjenige, der das Kommando gegeben hat, wohin es zu laufen gilt – und die Mitarbeiter sind gelaufen. Das ist heutzutage nicht mehr so. Demzufolge braucht es auch andere Chefs.

These 4:

Viele Firmen geben ihren Führungskräften nicht das nötige Rüstzeug mit, um eine wirklich gute Führungskraft zu werden. Einerseits mag es das Talent sein, Menschen mitreißen zu können, was die eine oder andere gute Führungskraft ausmacht. Andererseits gibt es aber auch handfeste Tools und Strategien, die man lernen kann.

These 5:

Führungspositionen werden als Belohnung für besondere Leistungen oder langjährige Zugehörigkeit verliehen – oder als Trostpreise, weil die Bewerbung auf eine höhere Stelle schon so oft abgelehnt wurde.

Das führt dazu, dass nicht diejenigen in Führungspositionen kommen, die es vielleicht am besten machen würden, sondern halt – andere..

Und was nun?!

Zunächst einmal: wenn Du zu denjenigen gehörst, die gerade (oder in Zukunft) eine Führungsrolle anstrebt, hör in unsere aktuelle Folge rein: das Interview mit Christopher Funk.

Zunächst aber hilft es, Dir folgende Frage zu stellen:

„Mag ich Menschen WIRKLICH?“

Denn als Führungskraft verbringst Du idealerweise einen großen Teil Deiner Zeit mit Menschen (und nicht mit Dingen und Aufgaben).

Um mal eine Zahl zu nennen:

80% der Arbeit als Führungskraft ist Kommunikation

Eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften besteht nämlich heute darin, die individuellen Fähigkeiten, den persönlichen Kommunikationsstil sowie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Teams zu verstehen und im Sinne des Unternehmens zu nutzen.

Und wenn man Menschen nicht wirklich mag, is‘ schon mal schlecht.

 

Hab einen schönen Tag!

Wir sind ja der Meinung, dass Frauen an den Herd gehören.

Der Mann ist genetisch dazu bestimmt, rauszugehen, zu jagen und die Familie zu versorgen.

Die Aufgabe der Frau ist es, ihm ein gemütliches Heim zu bereiten, seine Brut aufzuziehen und den Rest ihrer verbleibenden Zeit der Kirche zu widmen.

WAAAAAAS!?!
Denkst Du jetzt bestimmt.
GEHT’S NOCH!?! MIT WAS FÜR VERALTETEN ANSICHTEN GEHEN DIE DENN RAUS!!!????

Natürlich ist das NICHT unsere Meinung (das möchten wir an  dieser Stelle noch einmal deutlich  betonen).

Aber auch wenn in der heutigen Zeit wohl kaum noch jemand dieser These zustimmt, ist die Realität vieler Frauen nicht soo weit weg von diesem Bild, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Es gibt zwar in den Familien einen deutlichen Trend in die andere Richtung – Väter in Elternzeit und Paare, die versuchen, die Aufgaben im Haushalt und bei der Kinderbetreuung gerecht aufzuteilen, sind nichts Exotisches mehr.

Aber dennoch erleben viele Frauen, dass der Wiedereinstieg in den Job nach der Elternzeit nicht so leicht ist, wie sie sich das erhofft hatten!

Das kann sehr frustrierend sein, stellt aber eine große Chance dar. Denn: allzu häufig „rutschen“ wir in eine Ausbildung, einen Studiengang oder einen Job, „weil sich das so ergeben hat“ oder „weil mir nichts anderes einfiel“.

Der erzwungene STOP kann dann helfen, sich neu zu orientieren:

– gelten die Kriterien, die ich bei der Berufswahl ursprünglich angelegt habe, immer noch?

– habe ich in meinem Job wirklich mein volles Potential entfaltet?

– passt das „alte“ Leben noch zu meinem neuen Lebensmodell?

– welche Werte sind mir wichtig?

– was kann ich gut, was macht mir Spaß?

Vielleicht ergeben sich ja daraus ganz neue Möglichkeiten, die sich als viel erfüllender herausstellen.

Vielleicht war der alte Job aber auch tatsächlich der Traumjob –  die Arbeitszeiten und sonstige Anforderungen passen aber überhaupt nicht zum derzeitigen Lebens- und Betreuungsmodell. Gibt es einen „Zwischenschritt“, den Du gehen kannst, um zu einem späteren Zeitpunkt dahin zurückzukehren, wenn die Kinder größer und eigenständiger sind?

Keine Entscheidung, keine Planung muss auf ewig Bestand haben! 

Wenn Du mehr dazu erfahren willst, hör in unserer Folge „Kinder, was nun?!“ nach.

Und wenn Dich die Geschichte einer Frau interessiert, die genau das erlebt hat und sich für ein ganz anderes Leben entschieden hat (und Du gleichzeitig noch Argumente brauchst, was Mütter im Job oft besser können als Nicht-Eltern 🙂 ), dann hör Dir das Interview mit Kristiane Marx an.

Wie sind Deine Erfahrungen?

Lass es Dir gut gehen!

Helmut Schmidt war ein beachtenswerter Mann, der viel Weises gesagt hat. Der Satz „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, gehört nicht dazu 🙂

Eher im Gegenteil: wer keine Visionen hat, hat kein Ziel. Und wer kein Ziel hat, kommt auch nirgends an.

Und weil Visionen so wichtig sind, kommen wir in fast jeder Folge darauf zu sprechen – und erwähnen am Ende auch immer unsere eigene Vision (zumindest in Kurzform).

Hier ist einmal die „Langform“

Unsere Vision

Wir glauben

  • dass jeder das Recht hat, im Job glücklich zu sein
  • dass jeder alles in sich trägt, was er braucht, um das zu erreichen, was er will
  • dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn sich jeder nach seinen Neigungen entfalten könnte.

Unsere Vision ist es, bis 2021 die Menschen 1 Million mal mit unserem Podcast berührt und ihnen dadurch Mut gemacht haben, auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen und ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Arbeitsleben anzustreben.

Konkret bedeutet das, dass wir bis zum 31.12.2020 1 Millionen Downloads erreichen und dadurch unsere Hörer dabei unterstützen wollen, IHREN Weg zu finden, IHRE Vision zu entwickeln und IHRE Ziele zu erreichen.

Unsere Ziele

Wir wollen

  • unsere Kunden dabei unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken
  • ihnen alles an die Hand geben, was sie brauchen, um diese Fähigkeiten optimal einsetzen zu können
  • sie bei ihrer Vision, ihrer Strategie und der Umsetzung eines zufriedenen und erfolgreichen Arbeitslebens begleiten.

Wir werden

  • unseren Hörern die besten und informativsten Podcastfolgen zur Verfügung stellen, die uns möglich sind
  • unseren Online-Zuschauern die lehrreichsten und unterhaltsamsten Online-Kurse aufnehmen
  • unseren Klienten die achtsamsten, engagiertesten und effektivsten Coaches sein, die sie für ihre Situation finden können
  • allen Live-Zuschauern unterhaltsame, bewegende und erhellende Vorträge und Seminare bieten.

Große Ziele, oder?

Wir sind der festen Überzeugung, dass, wer nach den Sternen greift, an den Baumwipfeln vorbeizieht, die andere für unerreichbar gehalten haben.

Also ja – groß. Aber nicht unerreichbar.

Und was hilft, diese großen Ziele zu erreichen?

Die beiden „A’s“:

Affirmationen

und

Aktivität.

Affirmationen sind positive Selbstbestärkungen – sich das Ziel immer vor Augen halten und sich vorstellen, dass Du es bereits erreicht hast.

Seehr empfehlenswert dazu ist die DVD „You can heal your life“ von Louise Hay.

(Das Visionboard gehört auch zu dieser Technik)

Und Aktivität? Nun ja, es nutzt nichts, wenn Du Dich ständig darin bekräftigst, wie toll doch alles ist und Dich schon in Deinem neuen Leben sehen kannst – wenn Du Deinen Popo nicht hochbekommst und nicht die nötigen Schritte gehst, um auch im wirklichen Leben an das Ziel zu kommen..

Wie wir vorgegangen sind, um unsere Vision und unsere Ziele zu erarbeiten, und wie auch Du vorgehen kannst, haben wir Dir in einer Folge zusammengefasst.

In diesem Sinne wünschen wir Dir große Visionen, starke Affirmationen und die richtigen Aktivitäten!

Krank sein ist doof. 

Wenn Du diesen Satz bei Google eingibst, kommen 448.000 Ergebnisse.

Bei „krank sein ist blöd“ weitere 566.000.

Wenn ich dann die angezeigten Beiträge anklicke, kommen entweder (halb-)lustige Sprüche wie „Krankheit ist der Weg deines Körpers, dir zu sagen, dass du fünf Staffeln irgendeiner Serie gucken sollst“.

Oder (halb-)lustige Beiträge von Bloggern oder YouTubern, die sich schriftlich oder per Video abmelden („bin krank, heute kein Beitrag von mir“), oder die lustige Anekdötchen über die aktuellen Krankheiten von sich oder ihren Kindern erzählen.

Die Gegenprobe „gesund sein ist schön“ hingegen kommt eher bierernst daher (und damit irgendwie todtraurig):

„Wahre Schönheit kommt von innen- das ist nicht nur ein Spruch. Denn schöne Haut, Haare und Nägel zeugen von einem gesunden Leben.“, „Das schöne daran, eine Frau über 40 zu sein“ oder „TOP EVENT Ganz.schön.gesund.sein – ROBINSON“.

Aber das immerhin 1.130.000 mal.

Warum schreibe ich das?

Gerade jetzt geht wieder die Krankheitswelle um – und auch ich sitze krank auf dem Sofa, während ich diese Zeilen schreibe. Und, ja, ich habe letzte Woche auch gearbeitet, obwohl ich schon krank war.

Vor einiger Zeit haben wir aus genau diesem Anlass eine Folge zum Thema Präsentismus aufgenommen (was seitdem zum geflügelten Wort geworden ist) – oder anders ausgedrückt: darum, wenn man sich krank zur Arbeit schleppt.

Inspiriert wurden wir für diese Folge von einem Artikel in impulse, den wir gelesen hatten. Darin ging es um die negativen Folgen von Präsentismus (die Googlesuche ergab übrigens 38.800 Treffer), und um die Gründe, warum sich Mitarbeiter krank zur Arbeit schleppen.

  1. (falsch verstandene) Kollegialität:

Ich kann doch meine Kollegen nicht im Stich lassen (super – dann steckst Du sie lieber an?!)

  1. Soziales Ansehen:

Ich kann es mir nicht leisten, Schwäche zu zeigen (nur die Harten komm‘ in Garten)

  1. Pflichtgefühl:

Ich möchte wichtige Kunden nicht warten, und wichtige Aufgaben nicht unerledigt lassen (ohne mich läuft ja eh nichts)

  1. Angst vor negativen Konsequenzen:

Ich befürchte, meinen Arbeitsplatz zu verlieren (ich sehe schon den Chef vor mir: „Du hast Schnupfen? Hier ist die Kündigung!“)

  1. Suche nach einer Ablenkung:

Mir fällt zuhause die Decke auf den Kopf (an den Füßen spielen kann ich auch auf der Arbeit, da hab ich wenigstens Gesellschaft)

Hallo!? Geht’s noch?!?

Wir sprechen jetzt hier nicht von nem kleinen Schnuppen, sondern von richtig krank. Denn dann sollten wir unser Popöchen schön zu Hause lassen, uns auskurieren, die Kollegen nicht anstecken, vielleicht für wichtige Fragen telefonisch zur Verfügung stehen – und uns ausruhen.

Ich glaube aber, dass ein wichtiges Motiv vergessen wurde:

  1. Aufmerksamkeit:

Über nichts wird mehr und vor allem unterhaltsamer gesprochen als über Chaos, Krankheiten und Katastrophen. Schleppst Du Dich krank zur Arbeit, bist Du automatisch der Mittelpunkt – und wenn Du gut bist, kannst Du Deine Krankheitsgeschichte noch ein wenig ausschmücken.

Wie Du von Deinem eigenen Schnarchen wachgeworden bist.

Wie Du beim Arzt angerufen hast, und Dir eine Wartezeit von 5 Stunden angekündigt wurde (und Dein Nachbar, der privatversichert ist, sofort einen Termin bekam).

Wie Du durch die halbe Stadt gefahren bist, um die Zutaten für den altbewährten Hustensaft nach Ommas Rezept zu bekommen – und ihn dann nicht runterbekommen hast, weil er so eklig schmeckte.

Manchmal fördert es den Heilungsprozess, wenn man von anderen bemitleidet wird.

In dem Sinne – vielleicht doch lieber arbeiten gehen. Dann bist Du schneller wieder gesund 😉

Alles Liebe und vor allem GESUNDHEIT! 🙂

Hier geht’s noch mal zu unserer Folge.

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